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  <title>Brisbane die Zweite / Sunshine Coast bei Granny</title>
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  <dc:description>&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Wir waren nun also wieder zur&amp;uuml;ck in Brisbane. Neben der Zivilisation und Starbucks Coffee freuten wir uns auch auf das Wiedersehen mit alten Bekanntschaften, die wir bereits in Sydney kennen gelernt hatten und sich nun auch in Brisbane aufhielten. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Da wir im Outback leider kein Internet hatten konnten wir unser Hostel nicht im Voraus buchen und mussten nach unserer Ankunft vor Ort auf die Suche gehen. Um die ganze Sache etwas zu erleichtern, beschlossen wir wieder in das Base Hostel zu gehen. Gl&amp;uuml;cklicherweise hatte dieses auch noch ein paar Betten frei, so dass wir noch am gleichen Tag einchecken konnten. Anders als beim letzten Aufenthalt in diesem Hostel hatten wir dieses Mal leider ein etwas weniger sch&amp;ouml;nes Zimmer. Es war nicht nur wesentlich kleiner, sondern auch &amp;auml;lter bzw. noch nicht renoviert. Die Betten quietschten, der Teppich war an einigen Stellen kaum noch zu sehen und unser Fenster lie&amp;szlig; sich aus irgendwelchen unerfindlichen Gr&amp;uuml;nden nicht schlie&amp;szlig;en. Da unser Fenster auch noch direkt zum Innenhof und &amp;uuml;ber der K&amp;uuml;che lag, roch es leider permanent nach angebranntem und fettigem Essen. Ich hatte mich nat&amp;uuml;rlich genau in das Bett einquartiert, dass direkt am Fenster stand und lag somit jede Nacht in der stinkenden Zugluft. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Auch meine Hilferufe scheiterten kl&amp;auml;glich. Von der Rezeption wurde ich zur Putzfrau geschickt und auch deren Hilfe fiel eher bescheiden aus, sodass sie mir weder zuh&amp;ouml;rte noch irgendetwas an der Situation &amp;auml;nderte. Stattdessen sollte ich vor ihren und den Augen der anderen Zimmermitbewohner versuchen, das Fenster zu schlie&amp;szlig;en. Mir war klar, dass es auch diesmal nicht klappen w&amp;uuml;rde. Hatte die Putzfrau etwa wirklich gedacht ihre Anwesenheit h&amp;auml;tte magische Auswirkungen auf das Fenster?&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Nachdem sie sich selbst davon &amp;uuml;berzeugt hatte, dass es wirklich nicht m&amp;ouml;glich war dieses Fenster zu schlie&amp;szlig;en, erz&amp;auml;hlte sie mir angenervt, dass vielleicht im Laufe des n&amp;auml;chsten Jahres mal ein Handwerker oder so kommen w&amp;uuml;rde um zu sehen, was man da machen k&amp;ouml;nne. Da war mir dann endg&amp;uuml;ltig klar, dass das Fenster auch weiterhin ge&amp;ouml;ffnet bleibt und ich mir wohl besser eine zweite Decke besorgen sollte.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Nachdem wir einen Kaffee getrunken und etwas gekocht hatten gingen wir los um unsere Lebensl&amp;auml;ufe auszudrucken und diese so wie in Sydney in den L&amp;auml;den zu verteilen. Wir hatten zwar wenig Hoffnung, dass dies etwas bringt, wollten allerdings auch keine M&amp;ouml;glichkeit auslassen und uns auf gar keinen Fall noch mal von dem Jobclub ins Outback vermitteln lassen.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;a id=&quot;res_5504&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=stadtstrand2.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=stadtstrand2.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Am Abend gingen wir zur&amp;uuml;ck auf unser Zimmer und trafen dort auf eine andere Deutsche. Wir verstanden uns sofort (nicht nur sprachlich gesehen) und vereinbarten am n&amp;auml;chsten Tag an die Southbank zu gehen. Die Southbank liegt auf der anderen Seite des Ufers und ist f&amp;uuml;r ihre Restaurants und vor allem f&amp;uuml;r den Stadtstrand bekannt.&lt;a id=&quot;res_5487&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=brisbanesouthbank.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=brisbanesouthbank.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Am n&amp;auml;chsten Tag machten wir uns also auf den Weg. Der Weg entlang des Ufers, die schmalen Seitenpfade und die beinahe tropische Vegetation waren eine echte Abwechslung zum allt&amp;auml;glichen Gro&amp;szlig;stadtget&amp;uuml;mmel. Der Stadtstrand selber ist zwar wundersch&amp;ouml;n mit Palmen und Sand angelegt, leider aber nicht besonders gro&amp;szlig; und daher ziemlich &amp;uuml;berf&amp;uuml;llt. In Deutschland w&amp;auml;re dieser Ort sicher ein wahres Highlight f&amp;uuml;r uns gewesen aber hier in Australien, wo wir zuvor bereits Str&amp;auml;nde wie in Byron Bay gesehen hatten, konnte uns dies nicht wirklich begeistern. Wir beschlossen aufgrund des warmen Wetters uns ein Eis zu g&amp;ouml;nnen. &lt;a id=&quot;res_5505&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=stadtstrand.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=stadtstrand.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Dabei erz&amp;auml;hlte uns die andere Deutsche von ihrem Praktikum im Hilton Hotel und erkundigte sich im Anschluss darauf nach unseren Pl&amp;auml;nen. Wir wussten leider &amp;uuml;berhaupt nicht, was wir darauf antworten sollten. Die Angst, wie in Sydney ohne Job nach ewigem Warten die Stadt zu verlassen, war wieder da. Pl&amp;ouml;tzlich fiel uns wieder das Angebot der Farmerin ein, dass wir f&amp;uuml;r ein paar Tage bei ihrer Mutter an der Sunshine Coast leben k&amp;ouml;nnten. &amp;bdquo;Warum eigentlich nicht?&amp;ldquo;, dachten wir uns. In Australien scheint es ja schon fast normal zu sein, dass man mehr oder weniger fremden Menschen sein Haus &amp;uuml;berl&amp;auml;sst. Au&amp;szlig;erdem hatte sie es uns ja auch mehrmals angeboten. Wir beschlossen also, die Farmerin anzurufen und auf ihr Angebot zur&amp;uuml;ckzukommen. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Wenige Stunden sp&amp;auml;ter war dann auch schon alles gekl&amp;auml;rt: Als erstes war ein Busticket f&amp;uuml;r Montag zu besorgen. Dann vereinbarten wir f&amp;uuml;r den n&amp;auml;chsten Tag ein weiteres Telefonat, um den Zeitpunkt unserer Ankunft durchzugeben und den Transfer vom Busbahnhof zum Haus der Mutter zu organisieren. Voller Vorfreude beendeten wir das Gespr&amp;auml;ch und gingen zum hosteleigenen Traveldesk, um f&amp;uuml;r 30 aus $ pro Person die Tickets zu buchen. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Am n&amp;auml;chsten Tag versuchten wir die Farmerin zu der vereinbarten Zeit zu erreichen, doch leider sollte uns dies einfach nicht gelingen. Schon leicht panisch bef&amp;uuml;rchteten wir nun die Tickets umsonst gekauft zu haben bzw. an einen anderen Ort zu reisen ohne zu wissen wo wir wohnen sollten. Gl&amp;uuml;cklicherweise bekam ich eine Stunde sp&amp;auml;ter die rettende Sms. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;a id=&quot;res_5489&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=einsee.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=einsee.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Nun stand es fest. Am n&amp;auml;chsten Morgen w&amp;uuml;rden wir Brisbane erneut verlassen um in einem Ort, wo andere Urlaub machen, ein paar Tage kostenlos zu leben. Was kann es f&amp;uuml;r einen armen Backpacker besseres geben? Wir vereinbarten mit unserer neuen deutschen Bekanntschaft, uns nach unserem Aufenthalt an der Sunshine Coast gemeinsam ein Appartement zu suchen und f&amp;uuml;r eine Weile in Brisbane zu bleiben. Da waren sie pl&amp;ouml;tzlich: Unsere Pl&amp;auml;ne.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;a id=&quot;res_5490&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=einseeammeer.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=einseeammeer.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Am n&amp;auml;chsten Morgen ging es auch schon los und bereits drei Stunden sp&amp;auml;ter erreichten wir Caloundra, ein Ort der haupts&amp;auml;chlich vom Tourismus lebt und dementsprechend, d.h. mit vielen Hotels und Ferienappartements, besiedelt ist. Wir wurden bereits von der Farmerin und ihrem Sohn erwartet. Nachdem wir unser Gep&amp;auml;ck im Auto verstaut hatten fuhren wir durch den Ort, am Kilometer langen Strand entlang. Super, genau so hatte ich mir das vorgestellt.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;a id=&quot;res_5491&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=eintraum.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=eintraum.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Leider entfernten wir uns immer mehr von Strand und Urlaubsort und die Umgebung um uns herum wurde zusehends h&amp;auml;sslicher. Nach einer halben Stunde erreichten wir dann unser Ziel, einen kleinen Ort mit Namen Wurtulla. Wurtulla wirkte auf uns sehr amerikanisch, besteht im Wesentlichen aus einer Hauptstra&amp;szlig;e und einigen Wohnsiedlungen und wird sicherlich in keinem Reisef&amp;uuml;hrer als Sehensw&amp;uuml;rdigkeit erw&amp;auml;hnt. Die Farmerin stoppte vor einem sehr sch&amp;ouml;nen, direkt an einem Fluss gelegenen, Haus in einer dieser Wohnsiedlungen. Uns erwartete dort eine helle und gem&amp;uuml;tliche Atmosph&amp;auml;re und ein Zimmer, in dem wir uns spontan wohl f&amp;uuml;hlten.&lt;a id=&quot;res_5509&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=unserzimmer.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=unserzimmer.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Wir stellten unser Gep&amp;auml;ck ab und gingen in die K&amp;uuml;che, wo sich die komplette Familie bereits an einem Tisch versammelt hatte: Der Farmer, seine Frau und die zwei Kinder. Lautstark berichtete der Farmer einer &amp;auml;lteren Frau, die am K&amp;uuml;chentresen sa&amp;szlig;, von unseren Aktionen, wie wir die Hunde verloren und Ewigkeiten gesucht hatten, das Fleisch zubereitet und den Haushalt geschmissen hatten. Uns beiden war nach einer Blitzanalyse der Situation klar, dass es sich bei dieser &amp;auml;lteren Frau um die Oma handeln m&amp;uuml;sse, bei der wir nun die n&amp;auml;chsten Tage leben w&amp;uuml;rden, und begr&amp;uuml;&amp;szlig;ten sie dementsprechend. Sie reagierte jedoch etwas verhalten und vermittelte uns auch nicht das Gef&amp;uuml;hl, willkommen zu sein. Nachdem wir uns etwas unterhalten hatten, war klar: Von Sympathie auf beiden Seiten keine Spur. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Sehr erleichtert waren wir, als sich ein Missverst&amp;auml;ndnis aufkl&amp;auml;rte. Denn bei der &amp;auml;lteren Frau handelte es sich nur um eine zuf&amp;auml;llig anwesende Freundin des Hauses, die wahre Oma tauchte erst sp&amp;auml;ter auf. Sie war klein, trug eine Brille, war ganz hibbelig und wollte uns sofort bekochen. Eben so, wie man sich eine Oma vorstellt, und wir mochten uns auf Anhieb. Da wir schon so dankbar daf&amp;uuml;r waren, dass wir bei ihr leben durften, beschlossen wir, f&amp;uuml;r unsere Verpflegung selber zu sorgen und lehnten ihr Angebot dankend ab. Leider schien dies eine nicht so gute Idee gewesen zu sein. Die Oma konnte nicht verstehen weshalb wir uns unser eigenes Essen kaufen und nicht von ihrem essen wollten und schien deswegen sogar ein wenig beleidigt zu sein. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Ein wenig sp&amp;auml;ter verabschiedeten sich der Farmer und seine Frau von uns und fuhren mit ihren Kindern zur&amp;uuml;ck auf die Farm. Auch die Frau, die am Tresen sa&amp;szlig; war verschwunden. Ein wenig Ruhe kehrte ein. Da die Oma Besuch von einer Freundin aus Darwin hatte, gingen diese am Abend essen, so dass wir nun ganz allein waren. Wir kochten und setzten uns an den K&amp;uuml;chentisch. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Pl&amp;ouml;tzlich betrat ein doch sehr beleibtes M&amp;auml;dchen unseres Alters die K&amp;uuml;che. Es war die Enkeltochter, von der uns die Oma bereits erz&amp;auml;hlt hatte. Auch sie hatte hier ihr eigenes Zimmer und lebte dort. Ohne zu z&amp;ouml;gern setzte sie sich zu uns an den Tisch und begann mit uns zu sprechen, als w&amp;uuml;rden wir uns schon seit Jahren kennen. Offensichtlich war unser Besuch schon im Voraus gro&amp;szlig; angek&amp;uuml;ndigt worden, da sie uns davon berichtete, wie aufgeregt sie doch gewesen sei uns zwei Deutsche endlich kennen zu lernen. Sie schien recht nett zu sein und einen guten Hunger hatte sie auch mitgebracht, denn auf die eher rein h&amp;ouml;fliche Frage, ob sie etwas von unseren ohnehin zu knapp bemessenen Spaghetti haben m&amp;ouml;chte, willigte sie erfreut ein. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Nach dem Abwasch schlug sie vor, uns ein wenig die Gegend und &amp;bdquo;Moloola-Bar&amp;ldquo; zu zeigen. Zwar waren wir beide recht m&amp;uuml;de und hatten von einer &amp;bdquo;Moloola-Bar&amp;ldquo; auch noch nichts geh&amp;ouml;rt, wollten allerdings auch nicht unh&amp;ouml;flich sein. Also setzten wir uns ins Auto und die Fahrt konnte losgehen. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Als erstes hielten wir selbstverst&amp;auml;ndlich an einer Tankstelle um einen kleinen XXL-Snack und eine Cola f&amp;uuml;r unsere Fahrerin zu kaufen. Dann ging es bei lauter Musik und ge&amp;ouml;ffnetem Fenster weiter durch die dunklen Ortschaften. So wie es eben nur die ganz &amp;ldquo;coolen&amp;rdquo; Leute machen. Dabei setzten wir auch regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig mit dem alten und durch unser Gewicht ziemlich tief liegenden Wagen auf. Im Gro&amp;szlig;en und Ganzen war der Abend jedoch sehr witzig und wir stellten fest, dass die Unterschiede zwischen deutschen und australischen Jugendlichen gar nicht so gro&amp;szlig; sind. Meine anf&amp;auml;ngliche Bef&amp;uuml;rchtung, dass wir trotz M&amp;uuml;digkeit noch in eine Bar, n&amp;auml;mlich die &amp;bdquo;Moloola-Bar&amp;ldquo;, fahren w&amp;uuml;rden, legte sich in dem Moment, als wir mit dem Auto den Ort &amp;bdquo;Moloolaba&amp;ldquo; erreichten. Ziel unserer Spritztour war also keine Bar, sondern ein Ort. Nun wurde mir auch klar, weshalb unserer Fahrerin auf meine Frage, ob ich denn so mitgehen k&amp;ouml;nne, so komisch reagiert hatte. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Eine halbe Stunde sp&amp;auml;ter bogen wir auch schon wieder in die Einfahrt des Hauses ein. &lt;/font&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Unser erster Abend an der Sunshine Coast war &amp;uuml;berstanden, wir hatten schon die ersten Pl&amp;auml;ne f&amp;uuml;r den n&amp;auml;chsten Tag und zudem das Gef&amp;uuml;hl wirklich willkommen zu sein.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Der n&amp;auml;chste Morgen begann fr&amp;uuml;h, da uns Klumpen (wie wir die nette Enkelin auf Grund ihres au&amp;szlig;erordentlichen Bauchumfangs intern getauft hatten) aus den Federn rief, um mit uns an den Strand zu fahren. &lt;a id=&quot;res_5497&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=klareswasser.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=klareswasser.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Mit dabei war ein uns schon bekanntes Gesicht, der Bruder von Klumpen. Mit ihm hatten wir bereits in Currawilla Bekanntschaft machen d&amp;uuml;rfen, als wir an einem Wochenende auf ihn und die zwei S&amp;ouml;hne der Farmer aufpassen sollten. Auf unserem Weg zum Strand wurde selbstverst&amp;auml;ndlich als erstes ein kleiner Zwischenstopp bei einer Tanke gemacht, um dort ein paar XXL-Snacks sowie einen Iced Coffee zu kaufen. Weiter ging es dann in den Drive-In des nahe gelegenen Mc Donald`s, um ein kleines XXL-Men&amp;uuml; sowie eine Cola und ein Eis einzupacken. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Mit reichlich Proviant, von dem bei Ankunft am Strand allerdings nichts mehr &amp;uuml;brig war, ging es dann endlich weiter. Der Strand, der uns in Caloundra erwartete, war ein zwar sehr sch&amp;ouml;ner, zugleich aber auch sehr touristischer Sandstrand, der sich durch einige Hotelgeb&amp;auml;ude hindurchschl&amp;auml;ngelte und auch sonst eher touristenfreundlich, sprich mit einem Pool, einem Spielplatz, einem Kiosk und einer kleinen Promenade angelegt war. Nachdem wir ein paar Sonnenstrahlen getankt hatten, gingen wir zum Wasser, sprangen in die Wellen und badeten zum ersten Mal w&amp;auml;hrend unseres gesamten Australienaufenthaltes im Meer. Das war Urlaubsfeeling pur. &lt;a id=&quot;res_5510&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=wasserimsee.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=wasserimsee.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Zur&amp;uuml;ck auf unserem Badehandtuch wollten wir noch ein wenig d&amp;ouml;sen, was aber leider nicht so ganz m&amp;ouml;glich war, da uns der kleine Bruder von Klumpen permanent mit irgendwelchen Papierschnipseln bewarf und Klumpen selber zum Aufbruch ausrief. Widerwillig aber offiziell verst&amp;auml;ndnisvoll gingen wir mit ihnen zur&amp;uuml;ck zum Auto. Insgesamt waren wir gerade mal eine Stunde am Strand gewesen und daher etwas entt&amp;auml;uscht. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Auf dem R&amp;uuml;ckweg machten wir noch einen kleinen Halt an einer Imbissbude, um die angeblich besten Pommes abzuholen. Da mich so langsam ebenfalls der Hunger plagte, beschloss ich mir auch ein paar Pommes zu g&amp;ouml;nnen. Dies war jedoch nicht n&amp;ouml;tig, da Klumpen bereits die XXL-Familienpackung bestellt hatte. Um zu unserem De-Luxe-Lunch etwas beizusteuern bot ich an, Getr&amp;auml;nke aus dem Einkaufsladen nebenan zu besorgen. Mein Angebot wurde gerne angenommen. W&amp;auml;hrend ich allerdings noch an eine erfrischende Apfelschorle oder &amp;auml;hnliches dachte, hatte ich auch schon eine XXL-Colaflasche in der Hand. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Zu Hause angekommen konnte es dann losgehen, das gro&amp;szlig;e Fressen war er&amp;ouml;ffnet. Leider konnte ich im Gegensatz zu Klumpen und ihrem Bruder, die sich literweise Barbecueso&amp;szlig;e und Ketchup auf ihre Pommes kippten, die Pommes kaum runterkriegen. Dies sollten also die besten Pommes an der ganzen Sunshine Coast sein? Kaum vorstellbar, denn vor mir auf dem Teller h&amp;auml;ufte sich eine zusammengeklebte, matschige, fetttriefende wei&amp;szlig;e Masse, die nicht nur unappetitlich aussah, sondern leider auch so schmeckte. Ekelhaft! An Genuss war nicht zu denken. Einfach stehen lassen war allerdings auch nicht m&amp;ouml;glich, da mich Klumpen und ihr Bruder (den wir intern auf den Namen Fritte getauft hatten, da er mit seinen 13 Jahren einen h&amp;auml;sslichen Oberlippenbart trug) die ganze Zeit &amp;uuml;ber beobachteten und erwartungsvoll anl&amp;auml;chelten. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Nach dem Genuss dieser Delikatesse machte sich Klumpen auf zu ihrer Arbeit, Fritte begab sich zu seiner Tagesbesch&amp;auml;ftigung, d.h. er legte sich vor den Fernseher, und wir zwei Grazien entschieden uns f&amp;uuml;r eine Bikini-Sonnenpause im Garten direkt am Flussufer. &lt;a id=&quot;res_5486&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=ausblickvomhaus.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=ausblickvomhaus.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Wir sa&amp;szlig;en noch nicht lange dort als sich auf der anderen Seite des Flusses Unruhe breit machte. Zwei Jungs hatten uns ausgesp&amp;auml;ht, st&amp;uuml;rzten sich nun in eines der hauseigenen Boote und fuhren immer wieder v&amp;ouml;llig &amp;bdquo;unauff&amp;auml;llig&amp;ldquo; an uns vorbei. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Wir f&amp;uuml;hlten uns so langsam ein wenig unwohl und beschlossen die Beiden in Verlegenheit zu bringen indem wir ihnen zuwinkten. Dieser Plan scheiterte leider kl&amp;auml;glich. Zwar reagierten sie anf&amp;auml;nglich noch etwas peinlich ber&amp;uuml;hrt und setzten mit ihrem Boot zum R&amp;uuml;ckzug an, doch drehten sie bereits wenige Minuten sp&amp;auml;ter um und steuerten nun direkt und auch nicht mehr &amp;bdquo;unauff&amp;auml;llig&amp;ldquo; auf unseren Liegeplatz zu. &amp;Uuml;berrascht von soviel &amp;bdquo;Heldenmut&amp;ldquo; wurde uns doch ein wenig mulmig. Wir packten unsere Handt&amp;uuml;cher und machten uns auf den Weg zur&amp;uuml;ck ins Haus. Alles sollte so entspannt wie m&amp;ouml;glich und keinesfalls wie eine Flucht aussehen. Als die beiden Jungs dann allerdings ein &amp;ldquo;Wartet!&amp;rdquo; raus brachten, entschieden wir uns f&amp;uuml;r eine schnellere Gangart, denn auf Anmache von zwei in der Entfernung sehr jung wirkenden Typen hatten wir &amp;uuml;berhaupt keine Lust. Zumal wir uns nur mit dem Bikini bekleidet auch nicht passend angezogen f&amp;uuml;hlten. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Dies war das erste und letzte Mal, dass wir uns im Bikini in den Garten gesetzt hatten. Denn neben der doch eher unangenehmen Geschichte mit den omin&amp;ouml;sen Jungs hatten wir uns beide auch noch einen leichten Sonnenbrand geholt. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;a id=&quot;res_5501&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=schlange2.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=schlange2.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Am Abend trafen wir die restlichen Familienmitglieder wieder: Granny (so hatten wir die Oma bei der wir lebten intern getauft), ihre Freundin aus Darwin und nat&amp;uuml;rlich Klumpen. Von Granny und ihrer Freundin sahen wir allerdings mal wieder nicht viel. Wie sie auftauchten, so verschwanden sie auch wieder. Klumpen hingegen setzte sich zu uns an den K&amp;uuml;chentisch vor den immer noch laufenden Fernseher und berichtete uns, dass sie eine kleine furchtbar s&amp;uuml;&amp;szlig;e Schlange habe. Wenige Minuten sp&amp;auml;ter hatte ich diese auch schon trotz Ekel und Angst in der Hand. Eine Schlange als Haustier? Nie!&lt;a id=&quot;res_5502&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=schlange-ich.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=schlange-ich.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Am n&amp;auml;chsten Morgen wurden wir wieder von Klumpen geweckt. Eile war angesagt, denn es sollte noch einmal zum Strand gehen. Schnell a&amp;szlig;en wir ein paar Toast und kramten unsere Sachen zusammen. Auf der Fahrt zum Strand beichtete uns Klumpen, dass sie gew&amp;ouml;hnlicher Weise Str&amp;auml;nde meidet und verabscheut, da dort immer nur oberfl&amp;auml;chliche Menschen und Tussis anzutreffen seien. In diesem Moment war uns klar, dass sie nur uns zuliebe zum Strand f&amp;auml;hrt und dass wir uns auch an diesem Tag nicht l&amp;auml;nger als eine Stunde dort aufhalten w&amp;uuml;rden. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Dieses Mal fuhren wir zu einem eher versteckten Strand, der weniger touristisch und ihres Erachtens auch weniger sch&amp;ouml;n sei. Wir waren allerdings mit diesem Strand viel zufriedener. Es waren kaum Menschen dort, die Wellen waren hoch und wir konnten uns so richtig entspannen. Selbst Klumpen traute sich diesmal ins Wasser und hielt es ein paar Minuten still auf der Decke aus. Die Gespr&amp;auml;chsthemen waren typisch: Jungs, andere M&amp;auml;dchen, Partys etc. Allerdings wurde ich auch durch ein paar Dinge sehr &amp;uuml;berrascht. Beispielsweise schien sie immer noch davon auszugehen, dass Deutschland in Ost und West eingeteilt ist, dass es &amp;auml;hnlich gro&amp;szlig; wie Australien sei und dass die gesamte amerikanische Musik zwar auch in Deutschland gespielt, jedoch &amp;uuml;bersetzt wird. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Wir waren mittelschwer entsetzt und bem&amp;uuml;hten uns sehr, diese vollkommen veralteten Tatsachen und haarstr&amp;auml;ubenden Mythen aufzukl&amp;auml;ren. Wir erz&amp;auml;hlten ihr, dass sie unbedingt mal nach Europa bzw. Deutschland reisen m&amp;uuml;sse, um sich ein Bild davon machen zu k&amp;ouml;nnen. Daraufhin erkl&amp;auml;rte sie uns, dass sie unheimliche Angst h&amp;auml;tte in unser Land zu kommen, da dort w&amp;auml;hrend der Herrschaft der Nationalsozialisten so schlimme Dinge passiert seien. Ist dieses Zerrbild wirklich ein Bild, das in &amp;Uuml;bersee von Deutschland und den Deutschen existiert? Wir waren und nicht sicher, ob wir diese Vorurteile und Irrt&amp;uuml;mer einfach nur zum Lachen oder todtraurig finden sollten. Zwar wurden wir hier in Australien schon &amp;ouml;fter mit Vorurteilen, wie z.B., dass wir uns ausschlie&amp;szlig;lich von Wurst und Bier ern&amp;auml;hren, konfrontiert, doch war dies hier ein viel ernster zu nehmendes Problem. Wir haben lange dar&amp;uuml;ber diskutiert und ich hoffe, dass Klumpen nun einen realistischeren Eindruck von Deutschland und den Deutschen hat.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Die n&amp;auml;chsten&amp;nbsp; Tage verliefen &amp;auml;hnlich. Granny war kaum anzutreffen, nachts arbeitete sie bis in die fr&amp;uuml;hen Morgenstunden und tags&amp;uuml;ber war sie immer unterwegs oder schlief. Klumpen musste viel arbeiten. Fritte machte sich derweil in Klumpens Zimmer breit. Da Klumpens Zimmer gegen&amp;uuml;ber der Toilette lag und Fritte nie daran dachte, die Zimmert&amp;uuml;r zu schlie&amp;szlig;en, hatte er die inoffizielle Rolle der Toilettenaufsicht &amp;uuml;bernommen. Wir stellten uns vor, dass er eine geheime Liste f&amp;uuml;hrt, wer wann und wie lange die Toilette aufsucht. Der Gedanke daran war uns sehr unangenehm und so beschlossen wir eines Abends tats&amp;auml;chlich, zur n&amp;auml;chsten Tankstelle zu laufen, um dort auf Toilette zu gehen und der strengen Klo-Kontrolle von Fritte aus dem Weg zu gehen. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;a id=&quot;res_5508&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=underwaterworld.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=underwaterworld.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Neben den allt&amp;auml;glichen Rundfahrten mit Klumpen in ihrem Ghetto-Playboybunny-Auto besuchten wir die Underwater World. Ein angeblich wirklich toller Unterwasserpark, in dem wir nicht nur Haie, Rochen etc., sondern auch Krokodile und andere typisch australische Wasserbewohner sehen w&amp;uuml;rden. Da das Wetter schlecht bzw. verregnet, unser Geldbeutel bislang sehr wenig oder kaum strapaziert wurde, wir uns so langsam ein wenig touristisch f&amp;uuml;hlten und sich die anderen Freizeitoptionen und Besichtigungsvorschl&amp;auml;ge ziemlich uninteressant anh&amp;ouml;rten (z.B. Besuch im Freizeitpark), beschlossen wir diesen Vorschlag von Granny und Klumpen anzunehmen.&lt;a id=&quot;res_5485&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=aquariumunderwaterworld.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=aquariumunderwaterworld.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;a id=&quot;res_5499&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=manweissesnichunderwaterworld.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=manweissesnichunderwaterworld.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Bereits als wir auf das Gel&amp;auml;nde fuhren ahnte ich nichts Gutes. Das Geb&amp;auml;ude sah zwar ansprechend aber leider ziemlich klein aus, schien demnach auch nicht besonders vielf&amp;auml;ltig ausgestattet zu sein. Nichts desto trotz betraten wir den Laden und zahlten brav den Eintritt, der auch schon bei stolzen 28 aus $ lag. W&amp;auml;hrend der ersten paar Meter kamen wir an einem Becken mit Rochen und einem Interaktiv- Becken mit Seesternen, Muscheln und Korallen vorbei. &lt;a id=&quot;res_5488&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=echseunderwaterworld.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=echseunderwaterworld.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Hier konnte man einen Seestern anfassen. Die war zwar eine lustige Erfahrung, sollte leider aber auch das einzige Highlight bleiben. Es folgten zig Aquarien mit irgendwelchen Fischen, die entweder einfach nur braun und uninteressant oder in einer dunklen H&amp;ouml;hle versteckt waren. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;a id=&quot;res_5496&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=haiunderwaterworld.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=haiunderwaterworld.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Der gl&amp;auml;serne Unterwassertunnel f&amp;uuml;hrte durch ein gr&amp;ouml;&amp;szlig;eres Aquarium, in dem neben einer gr&amp;ouml;&amp;szlig;eren Anzahl unscheinbarer Fische dann tats&amp;auml;chlich auch zwei Haie schwammen. Als echtes Highlight wurde dann die Show angek&amp;uuml;ndigt. Wir freuten uns auf eine Krokodilshow oder etwas &amp;auml;hnlich Spektakul&amp;auml;res, wurden aber schnell von der wenig aufregenden Realit&amp;auml;t eingeholt: Es handelte sich um eine Seehundshow! Es war nicht zu fassen. Wir waren in Australien und sa&amp;szlig;en auf einer Trib&amp;uuml;ne um uns eine v&amp;ouml;llig bescheuerte Seehundshow wie in einem deutschen Seewasseraquarium anzusehen. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;a id=&quot;res_5500&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=riesenkrebsunderwaterworld.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=riesenkrebsunderwaterworld.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Es war grauenvoll. Vermutlich sollte die Show humorvoll und spannend sein. Tats&amp;auml;chlich war sie einfach nur schlecht gemacht. Ein pl&amp;ouml;tzlicher Sturz einer &amp;bdquo;zuf&amp;auml;llig&amp;ldquo; aus dem Publikum herausgefischten Urlauberin ins ach so gef&amp;auml;hrliche Seehundbecken brachte nicht nur die kleinen Kinder, sondern auch Klumpen zum Lachen. Sollte das witzig sein? Die komplette Show war ein Fake, der auch noch schlecht inszeniert wurde. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;a id=&quot;res_5492&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=fischotterunderwaterworld.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=fischotterunderwaterworld.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Nach dieser ern&amp;uuml;chternden Vorstellung und einem Besuch am Fischotterbecken hatten wir dann auch schon alles gesehen. Klumpen schien mehr als begeistert doch ich konnte meine Entt&amp;auml;uschung einfach nicht verbergen. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Am darauf folgenden Abend war ein Ausflug in das Nachtleben von Caloundra vorgesehen. Es sollten noch eine Freundin von Klumpen und deren Freund bzw. &amp;rdquo;friend with benefits&amp;ldquo;, wie sie es so sch&amp;ouml;n und unzutreffend nannte, mitkommen. Einer der kleinen Clubs in Caloundra war unser Ziel. Selbstverst&amp;auml;ndlich begannen wir schon fr&amp;uuml;h mit dem Styling, denn wir wollten am Abend gut auszusehen und freuten uns auf eine ausgiebige Partytime. Leider verlief auch dieses Mal alles wieder etwas anders als erwartet.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Es war bereits acht Uhr und von Klumpen war weit und breit nichts zu sehen. Wir hatten vereinbart uns mit ihren Freunden um sieben zu treffen, etwas zu trinken und dann gegen neun los zu fahren. Wir vermuteten schon, dass die gesamte Aktion ins Wasser gefallen war und Klumpen vergessen hatte, uns Bescheid zu geben. Aber pl&amp;ouml;tzlich stand sie hinter uns und fragte, ob wir bereit seien zur Abfahrt. Ohne lange nachzufragen stiegen wir zu den anderen ins Auto. Ich erkannte ein P&amp;auml;rchen, das sich weigerte dieses zuzugeben, Klumpen und &amp;hellip;.eine &amp;auml;ltere Frau am Steuer. Es war Klumpens &amp;ldquo;jung gebliebene&amp;rdquo; Mutter. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Wir hatten sie bereits einige Tage zuvor gesehen, als sie am fr&amp;uuml;hen Morgen an uns vorbei in das Zimmer ihrer Tochter st&amp;uuml;rmte, um ihr von einem total s&amp;uuml;&amp;szlig;en Typen zu berichten, den sie irgendwo kennen gelernt hatte. Nun sa&amp;szlig; sie also vor uns. Immer noch redeten wir uns ein, dass sie das viel zu kurze, bauchfreie und sehr weit ausgeschnittene Top, die lila Lackschuhe, den &amp;uuml;bertriebenen Lidschatten auf der faltigen Haut und den roten Lippenstift, der nicht nur auf ihrem Mund, sondern auch auf ihren gelben, ungepflegten Z&amp;auml;hnen klebte, grundlos trug und uns einfach nur in die Disco fahren w&amp;uuml;rde. Nat&amp;uuml;rlich war dies ein Irrtum, denn Mutter war auf M&amp;auml;nnerfang.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Bereits auf der Fahrt mussten wir ihr versprechen, sie sp&amp;auml;ter nicht mit Mama oder sonst wie anzusprechen, sondern mit ihrem Namen, da die Typen sonst zu abgeschreckt w&amp;auml;ren. Wir fuhren auch leider nicht nach Caloundra in einen der normalen Clubs, sondern in ein Waldhotel, in dem eine Art &amp;Uuml;-40 Party mit Lifemusik stattfinden sollte. Dort angekommen traf uns dann endg&amp;uuml;ltig der Schlag. Musste denn wirklich immer alles schief laufen? In dem mittelgro&amp;szlig;en, mit Teppich ausgelegten Raum spielte eine Countryband, deren Bandmitglieder offensichtlich aus dem Seniorenheim ausgebrochen waren und sich nur noch schwer ohne Gehhilfe aufrecht halten konnten. Vor ihnen standen im Raum verteilt ein paar &amp;auml;hnlich alte Leute in ihren Jugendlich-Verkleidungen und warteten darauf, wie in den 60ern endlich abhotten zu k&amp;ouml;nnen. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Wir beschlossen die Bar zu st&amp;uuml;rmen, um unsere Lage sch&amp;ouml;n zu trinken. Leider &amp;auml;nderte sich auch nach dem zweiten Billigbier nichts an der furchtbaren Situation. W&amp;auml;hrend meine Freundin langsam von Aggression in Depression verfiel, konnte ich mal wieder nur &amp;uuml;ber die ganze Situation lachen. Was hatte Klumpen nur dazu getrieben uns hierher zu schleppen? Scheinbar stellte sich auch das heimliche Paar diese Frage, denn wenig sp&amp;auml;ter schlich Klumpen durch den Raum, um sich von ihrer partyw&amp;uuml;tigen und bereits mit einigen M&amp;auml;nnern besch&amp;auml;ftigten Mutter zu verabschieden. Wir konnten aufatmen. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Selbstverst&amp;auml;ndlich erhofften wir nun etwas weitaus Besseres. Aber Fehlanzeige. Denn wir fuhren nun zwar zu einem normalen Club in Caloundra, in dem wir aber nahezu die einzigen G&amp;auml;ste waren. Wieder einmal spielte eine grausame Lifeband grausame australische Schlager. Zu allem &amp;Uuml;berfluss wurde am Nebentisch ein Junggesellenabschied gefeiert. Logisch, dass es sich dabei um eine reine M&amp;auml;nnerrunde handelte. Logisch auch, dass jeder dieser peinlichen Runde versuchte, mal eben etwas v&amp;ouml;llig Verr&amp;uuml;cktes anzustellen oder einen letzten Aufriss zu starten. Logisch auch die Konsequenz: Da au&amp;szlig;er uns und ein paar alten Ladys f&amp;uuml;r den letzten Aufriss keine anderen Opfer vorhanden waren, hatten wir nun diesen Chaoten-Verein am Hals. Irgendwie d&amp;auml;mmerte uns nun, dass dieser Abend gelaufen war. Aber endg&amp;uuml;ltig Schluss war dann in dem Moment, als meine Freundin von einer lesbischen Dame h&amp;ouml;heren Alters angesprochen wurde. Offensichtlich ein echter Aufrei&amp;szlig;er-Club und wir das willkommene Frischfleisch. Um zwei Uhr lagen wir dann endlich in unseren Betten. Allein!&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;a id=&quot;res_5495&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=glasshousemountains.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=glasshousemountains.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Wenige Tage sp&amp;auml;ter starteten wir mit Granny einen kleinen Tagesausflug. Unser Ziel waren die Glass House Mountains, ein wundersch&amp;ouml;nes Wald- und Berggebiet in der N&amp;auml;he der Sunshine Coast. Wir fuhren also los und waren auf eine kleine Wandertour vorbereitet, d.h. wir hatten uns f&amp;uuml;r halbwegs festes Schuhwerk und &amp;bdquo;zweckm&amp;auml;&amp;szlig;ige&amp;ldquo; Klamotten entschieden. Nach einigen Zwischenstopps in irgendwelchen v&amp;ouml;llig uninteressanten Souvenirl&amp;auml;den, in denen Elfen, Engel und sonstiger Quatsch zum Hinstellen verkauft wurde, erreichten wir dann endlich die Berge.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;a id=&quot;res_5493&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=glasshousemountains2.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=glasshousemountains2.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Wir parkten an einem Aussichtspunkt mit einem wundersch&amp;ouml;nen Ausblick auf die umliegenden W&amp;auml;lder. Da dort einige Wanderrouten starten waren einige Infotafeln f&amp;uuml;r Touristen und Wanderer aufgestellt. Obwohl ich mich bislang &amp;uuml;berhaupt nicht mit historischen und kulturellen Einzelheiten besch&amp;auml;ftigt hatte, &amp;uuml;berkam mich die Neugier und ich las mir einige der Informationen durch.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;a id=&quot;res_5494&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=glasshousemountains3.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=glasshousemountains3.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Also: Die Glass House Mountains geh&amp;ouml;ren zu Caloundra und wurden 1770 von Captain James Cook entdeckt und benannt. Der Begriff &amp;bdquo;Mountain&amp;ldquo; ist vielleicht ein wenig irref&amp;uuml;hrend, denn eigentlich handelt es sich nicht um (alpine) Berge, sondern eher um H&amp;uuml;gel mit einer H&amp;ouml;he zwischen 100 und 556 Metern, die sich aber trotzdem deutlich vom ansonsten flachen Umland abheben. Wie es sich f&amp;uuml;r ein ordentliches Touristenziel geh&amp;ouml;rt, gibt es auch f&amp;uuml;r die Glass House Mountains eine Legende zu ihrer Entstehung. Demnach stehen die Berge in ihrer Position und Anordnung f&amp;uuml;r eine Familie, in der, als das Wasser anstieg, ein Streit entfachte. Der Vater der Familie hatte dabei seinen &amp;auml;ltesten Sohn gebeten, sich um seine erneut schwangere Mutter zu k&amp;uuml;mmern. Dieser zeigte allerdings kein Interesse und wurde daher von seinem Vater verachtet bzw. der Vater wand sich aus Entt&amp;auml;uschung von seinem Sohn ab. Zwei sehr &amp;auml;hnlich aussehende Berge stellen also Zwillingskinder der Familie, der besonders dicke Berg die schwangere Mutter, der abgewandte Berg den Vater dar und so weiter.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Welch ein Bl&amp;ouml;dsinn! Muss denn jeder H&amp;uuml;gel mit einer derart l&amp;auml;cherlichen und weit hergeholten Geschichte f&amp;uuml;r die Touristen &amp;bdquo;interessant&amp;ldquo; gemacht werden? Spontan hatte ich jegliche Lust verloren, mich weiter mit den Infotafeln zu besch&amp;auml;ftigen. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Bis zu diesem Zeitpunkt waren wir davon ausgegangen, dass dieser Waldparkplatz der Ausgangspunkt f&amp;uuml;r eine kleine Wanderung sein sollte. Als sich Granny jedoch wieder ins Auto setzte wurde uns schlagartig klar, dass wir nicht den Ausgangspunkt, sondern das Ziel des heutigen Ausflugs erreicht hatten. Also keine Wanderung?! Gl&amp;uuml;cklicherweise konnten wir Granny, die unsere Irritation bemerkt hatte, doch noch zu einem kleinen, entspannenden Waldspaziergang &amp;uuml;berreden. Und wir hatten wieder etwas gelernt: &amp;bdquo;Ausflug&amp;ldquo; bedeutet, mit dem Auto einige Orte anzufahren, kurz auszusteigen, Fotos zu machen und weiter zu fahren. K&amp;ouml;rperliche Aktivit&amp;auml;ten sind dabei weitestgehend zu vermeiden.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Auf unserer R&amp;uuml;ckfahrt fuhren wir an einigen Obstplantagen vorbei. Dabei kamen wir auf das leidige Thema Jobsuche zu sprechen und dass wir auch bereit w&amp;auml;ren, auf einer Obstplantage zu arbeiten. Prompt wendete Granny mitten auf der Stra&amp;szlig;e, fuhr zur&amp;uuml;ck und bog in einen Feldweg ein. Nun standen wir vor einer Erdbeerplantage. Sie parkte ihren Wagen, wir stiegen aus und betraten ein Geb&amp;auml;ude. Dort fragte sie auch ohne lange zu z&amp;ouml;gern ob nicht noch ein oder zwei Arbeitskr&amp;auml;fte gesucht w&amp;uuml;rden. Ein spontaner und total netter Versuch, leider wie all unsere Jobsuchversuche ohne Erfolg, denn es werden nur Erbeerpfl&amp;uuml;cker mit Diplom und mehrj&amp;auml;hriger Berufserfahrung eingestellt.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Am n&amp;auml;chsten Tag machten wir uns mit Grany auf die Jobsuche. Wir fuhren die gro&amp;szlig;en Einkaufszentren ab und erkundigten uns nach Arbeitspl&amp;auml;tzen. Leider wieder einmal ohne Erfolg. Auch der darauf folgende Tag, den wir mit der Jobsuche verbrachten, endete erfolglos. Trotz der engagierten Hilfe von Granny, Fritte und Klumpen wollte es einfach nicht klappen. Keiner wollte uns Backpacker einstellen.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Wenige Abende sp&amp;auml;ter kam Klumpen wie so oft mit einem Burger und einer Pizza unter dem Arm nach Hause. Sie legte uns zwei Bewerbungsformulare auf den Tisch und verk&amp;uuml;ndete stolz, dass wir diese schnellstm&amp;ouml;glich ausf&amp;uuml;llen und zur&amp;uuml;ckbringen m&amp;uuml;ssten, da wir den Job in diesem Pizzaladen schon so gut wie in der Tasche h&amp;auml;tten. Dies taten wir dann auch und noch in derselben Woche bekamen wir eine Einladung zum Vorstellungsgespr&amp;auml;ch. Angst und Freude zugleich schossen uns durch den Kopf. Wir bem&amp;uuml;hten uns einigerma&amp;szlig;en seri&amp;ouml;s auszusehen und wurden dann von Klumpen vor der Pizzeria abgesetzt. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Wir waren ausnahmsweise p&amp;uuml;nktlich, standen daf&amp;uuml;r aber auch vor verschlossenen T&amp;uuml;ren und mussten erst einmal die f&amp;uuml;r Australien obligatorischen 15 Minuten Minimum-Versp&amp;auml;tung abwarten. Endlich begr&amp;uuml;&amp;szlig;te uns eine Frau. Alles schien gut zu laufen. Sie war nett und das Gespr&amp;auml;ch verlief recht entspannt. Allerdings sollte auch dies wieder einmal ein Griff ins Klo sein. Denn kurz bevor wir den Termin f&amp;uuml;r unser Probearbeiten kl&amp;auml;ren wollten, stellte ich die alles entscheidende Frage. Ich fragte, wie oft und zu welchen Konditionen wir arbeiten k&amp;ouml;nnten. Daraufhin antwortete sie mit dem absoluten Aus- Kriterium: Sie erkl&amp;auml;rte, dass sie uns nur als Springer bzw. alle zwei Wochen oder in Notf&amp;auml;llen einsetzen k&amp;ouml;nne, um uns nicht einarbeiten zu m&amp;uuml;ssen. Weiterhin fuhr sie fort, dass sie es ohnehin eher weniger bef&amp;uuml;rworten w&amp;uuml;rde, reisende Menschen wie uns einzustellen. Und damit war das Gespr&amp;auml;ch leider beendet und wir hatten immer noch keinen Job. An diesem Tag beschlossen wir, die Jobsuche vorerst zu vergessen, die letzten Tage als Urlaub zu akzeptieren und noch einmal in Brisbane auf die Suche zu gehen.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Die n&amp;auml;chsten Tage verbrachten wir am Strand, in der Bibliothek (dort konnte man das Internet f&amp;uuml;r eine halbe Stunde kostenlos nutzen) und beim Shoppen in einem der gro&amp;szlig;en Shoppingzentren, um uns ein paar neue Hosen zu kaufen. Da unsere Ern&amp;auml;hrung bislang haupts&amp;auml;chlich aus Weisbrot und anderen kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln bestand, hatten sich auch bei mir ein paar Kilos angesetzt, so dass ich meine Hosen nicht mehr h&amp;ouml;her als zu den Knien ziehen konnte. Nach wenigen Stunden waren wir auch schon f&amp;uuml;ndig geworden.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;a id=&quot;res_5506&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=surfbrettich.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=surfbrettich.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;In derselben Woche ergab sich die tolle M&amp;ouml;glichkeit, an einem Surfunterricht teilzunehmen. Granny war mit uns zu einer ihrer Bekannten gefahren, die eine Austauschsch&amp;uuml;lerin aus Deutschland bei sich aufgenommen hatte. Wir verstanden uns mit der Austauschsch&amp;uuml;lerin auf Anhieb gut und sie erz&amp;auml;hlte uns von ihren Surfstunden aus der Schule. Ich war begeistert und sie bot mir an einmal zum Unterricht mitzukommen. Gesagt, getan. Der Surfunterricht war wirklich spannend. Ich habe mein Bestes gegeben, aber das war nat&amp;uuml;rlich bei weitem nicht genug. Was f&amp;uuml;r Zuschauer immer so leicht und elegant aussieht, ist f&amp;uuml;r eine sportlich eher weniger aktive Person wie mich tats&amp;auml;chlich eine knochenharte Anstrengung. Nicht nur das st&amp;auml;ndige Aufstemmen mit den Armen, sondern auch das Halten des Gleichgewichts war eine echte Herausforderung. Daf&amp;uuml;r war der Surflehrer, anders als bef&amp;uuml;rchtet, total nett und diese Probestunde eine super Erfahrung. Trotz weitestgehender Talentlosigkeit hatte ich meinen Spa&amp;szlig; und stand sogar einige Male auf dem Brett! &lt;a id=&quot;res_5507&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=surfkurs.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=surfkurs.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Und ich wei&amp;szlig; nun, dass ich unbedingt noch einmal surfen m&amp;ouml;chte. Leider endete auch dieser Tag mal wieder mit einer der offensichtlich von mir abonnierten kleinen Pannen: Ich hatte trockene W&amp;auml;sche f&amp;uuml;r den Nachhauseweg vergessen. Mit tropfnassem Bikini stand ich also im D&amp;auml;mmerlicht am Strand und es blieb mir nichts anderes &amp;uuml;brig, als in Minimalbekleidung den R&amp;uuml;ckweg mit dem Bus anzutreten. &lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;a id=&quot;res_5498&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=klumpenundgranny.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=klumpenundgranny.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Die Zeit verstrich nun wie im Flug und aus den anf&amp;auml;nglich geplanten &amp;bdquo;paar&amp;ldquo; Tagen waren mittlerweile fast drei Wochen geworden. Es war also an der Zeit unsere Sachen zu packen und in den Alltag, d.h. nach Brisbane, zur&amp;uuml;ckzukehren. Doch zuvor, an unserem letzten Wochenende, war noch einmal Party mit Klumpen und ihren Freunden angesagt. Sie wollte uns nach dem Fiasko unseres ersten Partyabends beweisen, dass es auch anders geht, dieses Mal jedoch nicht in Caloundra, sondern in Brisbane. Der Freund bzw. die Aff&amp;auml;re von Klumpens Freundin hatte uns zu einem Partyabend eingeladen und uns zugesichert, dass wir alle bei ihm &amp;uuml;bernachten k&amp;ouml;nnten.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Auf unserem Hinweg hielten wir an einem der Bottleshops an, um uns f&amp;uuml;r den Abend mit alkoholischen Getr&amp;auml;nken einzudecken. F&amp;uuml;r mich gab es Wein (zur Vermeidung von Kopfschmerz diesmal kein Goon) und f&amp;uuml;r Klumpen und meine Freundin s&amp;uuml;&amp;szlig;e Alkopops. W&amp;auml;hrend der Fahrt bekam Klumpen dann einen Anruf von ihrer Freundin, die bereits in Brisbane bei ihrem Typen war. Sie erz&amp;auml;hlte, dass wir uns beeilen und schon mal im Auto vortrinken sollten, da wir uns direkt nach Ankunft in das Partyleben st&amp;uuml;rzen wollten. Ein wenig angenervt &amp;uuml;ber die absolut ungem&amp;uuml;tliche Stimmung und den &amp;uuml;berfl&amp;uuml;ssigen Stress, wollten wir daraufhin mit dem Trinken beginnen. Das Problem war, dass meine Freundin keinen Flaschen&amp;ouml;ffner und ich keinen Korkenzieher hatte. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Nach ein paar &amp;Uuml;berredungsakten fuhren wir schlie&amp;szlig;lich auf eine Rastst&amp;auml;tte, um das Problem in Angriff zu nehmen. Wir gingen in die Tankstelle und fragten nach Flaschen&amp;ouml;ffner und Korkenzieher. Leider ohne Erfolg. Etwas geknickt gingen wir wieder zum Auto. Da sah ich einen gro&amp;szlig;en Truck mit ein paar M&amp;auml;nnern auf dem Parkplatz stehen. Diese M&amp;auml;nner hatten mit Sicherheit zumindest einen Flaschen&amp;ouml;ffner dachte ich mir und ging mit meiner Freundin zu ihnen, um sie danach zu fragen. Tats&amp;auml;chlich waren wenige Minuten sp&amp;auml;ter die Flaschen meiner Freundin ge&amp;ouml;ffnet. Meine Weinflasche allerdings war in Ermangelung eines Korkenziehers immer noch verschlossen. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Die Fahrt ging weiter, meine Freundin trank, die Musik dr&amp;ouml;hnte. Wozu hatte ich mir diese bl&amp;ouml;de Weinflasche gekauft, wenn ich sie nun noch nicht einmal trinken konnte? Was habe ich in solchen Situationen in der Vergangenheit getan? Na klar: Wenn der Korken nicht raus will, dann muss er eben rein. Mit aller Kraft dr&amp;uuml;ckte ich also den Korken immer weiter in die Flasche. Das letzte St&amp;uuml;ck erledigte meine Freundin und bekam als Belohnung einen ordentlichen Schwall des guten Ges&amp;ouml;ffs ab, als sich pl&amp;ouml;tzlich der Korken in der Flasche versenkte. Endlich konnte auch ich meinen Wein antrinken.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Klumpens Stimmung wurde langsam aber sicher immer schlechter. Sie musste fahren und konnte nicht trinken. Hinzu kam, dass sie scheinbar wirklich &amp;uuml;berfordert mit der neuen Verkehrssituation war. Die vielen Stra&amp;szlig;en in der Gro&amp;szlig;stadt, der Stra&amp;szlig;enverkehr und die unbekannte Umgebung machten ihr zu schaffen. Mehrmals rief sie ihre Freundin an, um sich den Weg erkl&amp;auml;ren zu lassen. Er war ganz einfach, doch sie sah sich nicht in der Lage blind den Anweisungen zu folgen. St&amp;auml;ndig mussten wir wieder umdrehen, die Musik war nun auch aus (das hatten wir in Klumpens Ghetto-Playboybunny-Auto noch nie erlebt) und Klumpen war nicht mehr ansprechbar. Immerzu br&amp;uuml;llte sie ihre Freundin am anderen Ende der Telefonleitung an bis sie endg&amp;uuml;ltig den Verstand zu verlieren schien und an den Stra&amp;szlig;enrand fuhr. Nun br&amp;uuml;llte sie ins Telefon, dass sie sich keinen Millimeter mehr von der Stelle r&amp;uuml;hren w&amp;uuml;rde und legte auf.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Stillschweigend sa&amp;szlig;en wir zu dritt in dem Auto und meine Freundin und ich fragten uns, was pl&amp;ouml;tzlich in die sonst so fr&amp;ouml;hliche Klumpen gefahren war. Pl&amp;ouml;tzlich klingelte das Handy, doch Klumpen ging nicht ran. Was sollte das nun werden? Wollte sie jetzt tats&amp;auml;chlich eingeschnappt in der Parkbucht stehen bleiben und warten, bis der n&amp;auml;chste Tag gekommen war? Langsam wurde ich unruhig. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Nach dem f&amp;uuml;nften unbeantworteten Anruf schien sie dann doch noch ihre Meinung ge&amp;auml;ndert zu haben und ging ran. Sie br&amp;uuml;llte ins Telefon, dass die Beiden kommen sollten, um uns von dieser Parkbucht abzuholen. Tats&amp;auml;chlich kamen wenige Minuten sp&amp;auml;ter ihre Freundin und deren Freund, um die v&amp;ouml;llig missgelaunte Klumpen und uns durch die Stra&amp;szlig;en zu lotsen.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Am Haus angekommen ging es auch gleich schon weiter. Zu uns gesellte sich noch ein weiterer Typ, der wei&amp;szlig;e, spitze und absolut h&amp;auml;ssliche Bordellschleicher trug und ein etwas dickeres, in ein pinkfarbenes Minikleid geh&amp;uuml;lltes Kampfschweinchen. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;W&amp;auml;hrend der Typ noch einen recht netten Eindruck machte, war das Kampfschweinchen wirklich furchtbar. Scheinbar hatte sie sich so viel Selbstbewusstsein angetrunken, dass sie nun ohne zu Stottern behaupten konnte, die Tollste und Sch&amp;ouml;nste auf der Welt zu sein. Weiterhin erkl&amp;auml;rte sie uns, dass wir neben ihr die Kr&amp;uuml;mel vom Kuchen seien. Wie passend dachte ich mir, denn wie eine geplatzte Kirschtorte sah sie tats&amp;auml;chlich aus. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Die Taxifahrt war dann auch recht spannend, da das Kampfschweinchen tats&amp;auml;chlich meinte, uns allen ihren super push up BH zeigen zu m&amp;uuml;ssen und die Jungs einmal f&amp;uuml;hlen lassen zu m&amp;uuml;ssen. Auch Klumpens Freundin war mehr oder weniger au&amp;szlig;er Rand und Band und hielt ihre Br&amp;uuml;ste aus dem Fenster in den Fahrtwind.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Das konnte ja noch ein witziger Abend werden.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Letztendlich war er das auch. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Ein paar Typen versuchten ihr Gl&amp;uuml;ck als Frauenversteher, von Klumpen und Konsorten haben wir eher weniger zu sehen bekommen und meine Freundin und ich haben mal wieder so richtig auf der Tanzfl&amp;auml;che abgespackt. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Auf unserem R&amp;uuml;ckweg war Klumpen kurz davor eine Pr&amp;uuml;gelei anzuzetteln und musste sich wenig sp&amp;auml;ter neben ihrem Auto &amp;uuml;bergeben. Wir fielen in unser Bett bzw. auf unsere Luftmatratze und sahen Klumpen erst am n&amp;auml;chsten Morgen wieder: Sie hatte tats&amp;auml;chlich in ihrem Auto geschlafen.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;W&amp;auml;hrend wir au&amp;szlig;er M&amp;uuml;digkeit keine postalkoholischen Symptome versp&amp;uuml;rten ging es Klumpen umso schlechter. Sie lag im Bett des Hausbewohners und beichtete uns um 14.30 Uhr, nicht fahren zu k&amp;ouml;nnen und noch etwas schlafen zu m&amp;uuml;ssen. Na toll &amp;hellip;was sollten wir nun die ganze Zeit &amp;uuml;ber tun? Wir wollten einfach nur zur&amp;uuml;ck und duschen. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Da das Haus, in dem wir &amp;uuml;bernachtet hatten, eher dreckig und ziemlich runter gekommen war, f&amp;uuml;hlten wir uns ziemlich unwohl und wollten so schnell wie m&amp;ouml;glich da raus. Klumpen &amp;ouml;ffnete eine halbe Stunde sp&amp;auml;ter die Augen und ordnete an, dass einer zu Mc Donalds fahren m&amp;uuml;sse, um ihr etwas zu essen zu holen. Konnte das wirklich wahr sein? Lag da nun wirklich diese schwer &amp;uuml;bergewichtige Frau, weniger als leicht bekleidet, schwitzend auf dem Bett des Hausbewohners und schickte jemanden zu Mc Donalds? Ja, es war die Realit&amp;auml;t. Sogleich machte sich der Freund ihrer Freundin auf, um f&amp;uuml;r Klumpen etwas Nahrhaftes zu besorgen. Als er mit einigen T&amp;uuml;ten beladen wieder zur&amp;uuml;ck war, probierte Klumpen einen Bissen, befand das Essen als ekelhaft und schmiss es weg. Wunderbar. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Einige Zeit sp&amp;auml;ter war Klumpen zum Start bereit. Endlich. Wir fuhren los und mussten wenige Minuten sp&amp;auml;ter an der n&amp;auml;chsten Tankstelle wieder halten. Klumpen schickte mich in die Tankstelle um ihr ein Wasser zu kaufen, folgte mir allerdings. W&amp;auml;hrend ich an der Kasse stand und mich fragte, was dies zu bedeuten haben k&amp;ouml;nnte, wurde ich von einem w&amp;uuml;rgenden und gurgelnden Ger&amp;auml;usch aus meinen Gedanken gerissen. Klumpen war mir zwar gefolgt, war aber weiter zu den Toiletten gelaufen. Das abschreckende Ger&amp;auml;usch, von dem nicht nur ich, sondern auch der Tankwart an der Kasse schockiert war, kam aus der Toilette, wo sich Klumpen erneut &amp;uuml;bergeben musste. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Schnell bezahlte ich und ging zum Auto zur&amp;uuml;ck, um dieser peinlich Situation aus dem Weg zu gehen. Wenig sp&amp;auml;ter kam auch Klumpen zur&amp;uuml;ck. Das Gesicht mit Erbrochenem verziert ebenso wie ihre H&amp;auml;nde. Ich glaubte meinen Augen nicht trauen zu k&amp;ouml;nnen. Das war derart ekelhaft, dass ich am liebsten auch auf die Toilette gerannt w&amp;auml;re. Sie wischte sich die Reste aus dem Gesicht und setzte sich hinter das Steuer. Dennoch machte sie keine Anstalten den Wagen zu starten. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Sie fragte meine Freundin, ob diese nicht fahren k&amp;ouml;nne und stieg aus. Schnell wechselten sie die Pl&amp;auml;tze, wir drehten eine kleine &amp;Uuml;bungsrunde auf dem Parkplatz und die Fahrt ging weiter. Klumpen schlief, meine Freundin fuhr und ich war immer noch von dem Ekel &amp;uuml;berw&amp;auml;ltigt.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Zwei Stunden sp&amp;auml;ter hatten wir dann endlich unser Ziel erreicht. Bis auf einige Verwechselungen zwischen Blinker und Scheibenwischer und einer Sekunde auf dem Fahrradweg, hatte meine Freundin die Fahrt richtig gut gemeistert.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Am n&amp;auml;chsten Tag buchten wir unser Busticket f&amp;uuml;r die R&amp;uuml;ckfahrt. Klumpen schien davon eher weniger begeistert, akzeptierte dann aber doch noch, dass wir Reisende sind, die nicht so lange an einer Stelle bleiben k&amp;ouml;nnen und wollen. Wir packten unsere Sachen und am n&amp;auml;chsten Morgen fuhr uns Granny zum Busbahnhof. Der Abschied war kurz und schmerzlos.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;a id=&quot;res_5503&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=5503-sonnenuntergang.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=5503-sonnenuntergang.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Insgesamt war dieser Trip an die Sunshine Coast nicht nur finanziell eines der besten Dinge, die uns passieren konnten, sondern auch sonst sehr erholsam und aufregend. Wir hatten endlich einmal die M&amp;ouml;glichkeit gehabt, die australische Jugend kennen zu lernen und uns als Teil einer Gesellschaft und nicht als Backpacker zu f&amp;uuml;hlen. Daf&amp;uuml;r sind wir nach wie vor dankbar.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;</dc:description>
      
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  <title>Ouback (Currawilla)</title>
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  <dc:description>&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Unser erster Tag im absoluten Nichts verlief recht ruhig, da der gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Teil der zu erledigenden Aufgaben bereits getan war. Allerdings stand uns noch der Kompost bevor. Dieser musste jeden zweiten Tag gewendet und gew&amp;auml;ssert werden. Wir schl&amp;uuml;pften also in unsere &amp;auml;ltesten Klamotten und begaben uns in den Kampf. &lt;a id=&quot;res_5388&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=08ichwendedenscheisshaufen.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=08ichwendedenscheisshaufen.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Und es war wirklich ein Kampf. Der Gestank, der Dreck und die pralle Sonne waren unser geringstes Problem. Vielmehr waren es die unz&amp;auml;hligen kleinen Fliegen, die uns nahezu aufgefressen haben. Sie waren einfach &amp;uuml;berall, um uns zu nerven und die Arbeit zu erschweren. In den Augen, in den Ohren, in der Nase und sogar im Mund. Vier Misthaufen und einige Fliegenangriffe sp&amp;auml;ter waren wir dann fix und fertig. Nachdem wir uns wieder umgezogen und etwas frisch gemacht hatten, gingen wir in die K&amp;uuml;che um mit dem Kochen zu beginnen.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Diese Aufgabe hatte uns am meisten Sorge bereitet, da unsere Kochk&amp;uuml;nste bislang doch eher im Bereich des Aufw&amp;auml;rmens in der Mikrowelle bzw. des Nudelkochens lagen. Zu unserem Gl&amp;uuml;ck waren die vier zu bekochenden M&amp;auml;nner alles andere als anspruchsvoll was das Essen betraf. Wir sollten &amp;bdquo;ein wenig Fleisch&amp;ldquo; (dies bedeutete soviel wie 5-6 Kilo) in einem gro&amp;szlig;en Topf zusammen mit ein paar Zwiebeln, M&amp;ouml;hren und Kartoffeln kochen. &lt;a id=&quot;res_5389&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=08kueche.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=08kueche.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;W&amp;auml;hrend wir uns noch Gedanken machten, wer nun in den K&amp;uuml;hlraum des Grauens gehen m&amp;uuml;sse, um ein gro&amp;szlig;es St&amp;uuml;ck Fleisch daraus zu besorgen, kam auch schon gl&amp;uuml;cklicherweise der Hausherr mit einem gro&amp;szlig;en Topf voll Fleisch zu uns und verlie&amp;szlig; wieder die K&amp;uuml;che, um zur&amp;uuml;ck zur Arbeit zu gehen. Ich &amp;ouml;ffnete den Topf und glaubte Opfer einer Sinnest&amp;auml;uschung zu sein. In diesem ca. 20 Liter gro&amp;szlig;em Topf lagen nicht nur dicke, blutige Fleischbrocken, sondern auch ein gehirn&amp;auml;hnliches Konstrukt und zu unserem Entsetzen eine sehr, sehr lange Zunge. So schnell es ging schlossen wir wieder den Deckel. Nachdem der erste Schock &amp;uuml;ber die Menge und Art des Inhaltes in dem Topf &amp;uuml;berwunden war, begannen wir damit, die Zwiebeln, Kartoffeln und M&amp;ouml;hren klein zu schneiden. Vier Stunden sp&amp;auml;ter &amp;ouml;ffneten wir dann den Topf, um das Gem&amp;uuml;se mit hinein zu werfen und zu sehen wie weit das Fleisch bereits gegart war. Und weitere 20 Minuten sp&amp;auml;ter war dann endlich alles fertig. Wir hatten gro&amp;szlig;e M&amp;uuml;he damit, den Topf von der Herdplatte zur Sp&amp;uuml;le zu hieven, um das fettige Wasser abgie&amp;szlig;en zu k&amp;ouml;nnen. Wir drapierten das Fleisch auf zwei Silberplatten und das Gem&amp;uuml;se in eine kleine Schale. Nun kam das wohl Schlimmste an dieser ganzen Sache. Da das Fleisch mehr als verfettet war, mussten wir nun den Speck und die fettigen Schwarten entfernen und zu allem Ekel die Zunge pellen. Es war unvorstellbar ekelhaft. Ich, die von ihrem siebten bis zum 19. Lebensjahr eiserne Vegetarierin gewesen war und stets vorsichtig und angeekelt im Umgang mit rohem Fleisch etc. war, musste die Haut einer Kuhzunge, mitsamt der kleinen H&amp;auml;rchen von dem adrigen Fleisch abziehen! &lt;a id=&quot;res_5380&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=08dasekelschwein.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=08dasekelschwein.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Nicht nur der Anblick des K&amp;uuml;hlhauses, sondern auch diese Aktion waren Ausl&amp;ouml;ser daf&amp;uuml;r, dass ich beschloss, in Zukunft wieder vegetarisch zu essen. Meine Freundin, die sonst gerne Fleisch ist, war ebenfalls so angewidert, dass sie beschloss, f&amp;uuml;r die n&amp;auml;chsten zwei Wochen erstmal kein Fleisch mehr zu essen. Mittlerweile waren auch die vier M&amp;auml;nner wieder nach und nach eingetroffen und fanden einen Berg Fleisch mit einer klein geschnittenen Kartoffel und etwas Gem&amp;uuml;se vor. Anders als erwartet, waren diese dar&amp;uuml;ber eher weniger erfreut. Die Kartoffeln sollten ebenso wie die Zwiebeln und M&amp;ouml;hren im ganzen St&amp;uuml;ck bleiben, sodass jeder eine Kartoffel, eine M&amp;ouml;hre und eine Zwiebel neben einem Berg Fleisch auf seinem Teller liegen hatte. Nichts desto trotz, begannen sie ihre hungrigen M&amp;auml;uler zu stopfen und waren mehr als verwundert &amp;uuml;ber die Tatsache, dass wir nicht von dem Fleisch essen wollten, sondern vor einem kleinen Teller Kartoffeln und M&amp;ouml;hren sa&amp;szlig;en. Auf die Begr&amp;uuml;ndung, dass wir Vegetarier seien, reagierten sie sogar ziemlich geschockt. Nachdem alle aufgegessen hatten sp&amp;uuml;lten wir noch ab und marschierten mit fettbespritzten Klamotten und nach Fett stinkend in unser Zimmer. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;a id=&quot;res_5390&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=08terrasse.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=08terrasse.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Die darauf folgenden Tage verliefen &amp;auml;hnlich. Morgens um sieben Uhr aufstehen, die Tiere f&amp;uuml;ttern, K&amp;auml;fige reinigen, den Misthaufen wenden, fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;cken, ein wenig relaxen und kochen. Bei unseren allt&amp;auml;glichen Kochaktionen mussten wir immer wieder feststellen, dass die vier M&amp;auml;nner tats&amp;auml;chlich sieben Tage die Woche, zwei mal t&amp;auml;glich nichts Anderes essen als Fleisch. Neben dem typischen Fleisch-mit-Kartoffeln-und-M&amp;ouml;hren Gericht, stand auch noch das Barbecue ganz hoch im Rennen. Neben einem &amp;bdquo;Barby&amp;ldquo; am Mittag, wie sie es so liebevoll nannten, gab es dann auch jeden Morgen noch ein kleines Barby &amp;bdquo;to go&amp;ldquo;, welches aus den Fleischresten vom Vortag und einer ungetoasteten Scheibe Toast mit Zwiebeln bestand. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Leider mussten wir feststellen, dass dieser Haushalt nicht nur aus &amp;uuml;berzeugten Fleischessern bestand, sondern auch 100%ig auf deren Essgewohnheiten ausgerichtet war: Au&amp;szlig;er ein paar Nudeln, einigen Kartoffeln, ein paar Karotten, Zwiebeln und &amp;Auml;pfel, die allerdings f&amp;uuml;r die V&amp;ouml;gel gedacht waren, gab es auch nicht viel anderes aus dem Bereich Gem&amp;uuml;se und Obst. Somit war unsere Ern&amp;auml;hrung nicht besonders abwechselungsreich.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;a id=&quot;res_5379&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=08bastelgarage.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=08bastelgarage.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Eines Abends, es war bereits dunkel, wir waren mal wieder in der K&amp;uuml;che am brutzeln und die Jungs waren noch auf der Cattlestation, fingen die Hunde pl&amp;ouml;tzlich an zu bellen. Da sie sich sonst immer sehr ruhig verhielten, war ich ein wenig verwundert, machte mir aber keine weiteren Gedanken und kochte weiter. Pl&amp;ouml;tzlich stand hinter uns ein uns unbekannter Mann und fragte wo er Roger (den Hausherrn) finden k&amp;ouml;nne. Mehr als erschrocken standen wir bevor wir antworten konnten eine Weile einfach nur so da, so dass der &amp;uuml;ber unsere Sprachlosigkeit erstaunte Unbekannte ohne unsere Antwort abzuwarten wieder verschwand. Wer war dieser Mann? Was wollte er? Eine Stunde sp&amp;auml;ter kamen dann die Anderen und als wir ihnen gerade von diesem kuriosen Auftritt berichten wollten, stand der Mann auch schon wieder in der T&amp;uuml;r. Wie sich herausstellte, war der Unbekannte ein weiterer Farmarbeiter, der nun zur Saison das Team erg&amp;auml;nzte. Seine Aufgabe sollte es sein, das riesige Farmareal mit seinem &amp;bdquo;Helikopter&amp;ldquo; zu &amp;uuml;berfliegen und nach den Rindern Ausschau zu halten. Mit seinen Angaben sollten dann die Jungs geleitet werden, um das Vieh eintreiben zu k&amp;ouml;nnen. Der mit einigem Stolz angek&amp;uuml;ndigte &amp;bdquo;Helikopter&amp;ldquo; war wie sich im Nachhinein rausstellte, ein kleiner, eif&amp;ouml;rmiger Ultraleichtflieger ohne Dach und auf drei R&amp;auml;dern, der zum Starten angeschoben werden musste und in dem gerade mal der Pilot Platz hatte.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Neben der Tatsache, dass dieser Typ (f&amp;uuml;r australische Verh&amp;auml;ltnisse) unversch&amp;auml;mt gut aussah, war er auch noch charakterlich gesehen recht unversch&amp;auml;mt. Nicht nur dass er direkt nach seiner Ankunft unsere Reaktion lauthals kritisierte und sich &amp;uuml;ber uns lustig machte, sondern auch, dass er sich &amp;uuml;ber das doch sehr rustikale Essen (die ungesch&amp;auml;lten, ungeschnittenen Kartoffeln) bei uns beschwerte. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;a id=&quot;res_5392&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=08unserzimmer.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=08unserzimmer.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Am n&amp;auml;chsten Tag erledigten wir wie immer unsere Aufgaben. Alles schien in bester Ordnung zu sein, bis uns pl&amp;ouml;tzlich w&amp;auml;hrend der F&amp;uuml;tterung die Hunde aus dem Zwinger liefen. An sich war dies ja nichts Schlimmes, zumal wir sie eh noch h&amp;auml;tten rauslassen m&amp;uuml;ssen, um ein wenig mit ihnen zu spielen und herumzulaufen. Jedoch waren wir etwas irritiert, als sie hinter einem H&amp;uuml;gel verschwanden und drei von ihnen erst nach einiger Zeit wieder erschienen. Mit Schrecken stellten wir fest, dass einer von ihnen mit Stolz etwas Kleines im Maul trug. Was war das f&amp;uuml;r eine Beute? W&amp;auml;hrend meine Freundin schon vermutete, dass die drei gro&amp;szlig;en Hunde den einzig kleinen get&amp;ouml;tet hatten, fiel mir ein, dass das Gehege der H&amp;uuml;hner noch offen und diese zum Auslaufen noch drau&amp;szlig;en waren. Ich ahnte Schlimmstes und tats&amp;auml;chlich: Einer der Hunde hatte ein Huhn gerissen und lief nun stolz mit seiner Jagdbeute im Maul auf uns zu. Wir gaben unser Bestes, um das Huhn irgendwie aus dem Maul zu bekommen. Fehlanzeige! Anstatt es loszulassen kamen nun auch die anderen Hunde, um mit dem gerissenen Huhn zu spielen. Wir waren mehr als verzweifelt und wussten nicht mehr weiter. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Da gelang meiner Freundin das Unfassbare: F&amp;uuml;r einen Moment hatte der Hund das Huhn auf den Boden fallen lassen. Pl&amp;ouml;tzlich und unerwartet lief das schon f&amp;uuml;r tot erkl&amp;auml;rte Huhn in die n&amp;auml;chste Ecke. Wir konnten aufatmen! Das Huhn lebte, die Hunde waren wieder in ihrem Gehege. Pl&amp;ouml;tzlich entdeckte ich, wie die Katze aus der Ecke kam und das Huhn erneut angegriffen wurde. Da die Katze allerdings sehr schreckhaft war, war es f&amp;uuml;r uns eine Leichtigkeit sie zu vertreiben. Da sa&amp;szlig; es nun, das kleine Huhn. Verletzt und ver&amp;auml;ngstigt. Was sollten wir tun? Die Verletzung war zwar gl&amp;uuml;cklicherweise recht klein, die Gefahr einer Entz&amp;uuml;ndung aber umso gr&amp;ouml;&amp;szlig;er. Wir beschlossen, um &amp;Auml;rger aus dem Weg zu gehen, das Huhn zur&amp;uuml;ckzubringen, zu warten, wie sich die Sache entwickeln w&amp;uuml;rde und erst dann etwas zu sagen, wenn es notwendig sei. Gl&amp;uuml;cklicherweise erholte sich das Huhn recht schnell von dem ganzen Spektakel und die Wunde verheilte ohne gro&amp;szlig;e Schwierigkeiten, so dass keiner etwas bemerkte und wir zu allem &amp;Uuml;berfluss einige Tage sp&amp;auml;ter noch das Kompliment bekamen, schlaue M&amp;auml;dchen zu sein, da wir die H&amp;uuml;hner nicht mit den Hunden zusammen raus gelassen hatten. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Am Abend sa&amp;szlig;en wir dann mit den Cowboys zusammen, tranken 4x Gold (Bier)und Bundaberg Rum mit Cola aus Dosen und vertrieben unsere Zeit mit Billard und Karten spielen. Am n&amp;auml;chsten Morgen mussten die M&amp;auml;nner wieder einmal sehr fr&amp;uuml;h d.h. schon um vier Uhr raus. Da wir den Abend zuvor bis zwei Uhr zusammen gesessen hatten, d&amp;uuml;rfte ihnen dieses sehr schwer gefallen sein, was sie leider nicht daran hinderte uns daran teilhaben zu lassen. Somit gaben sie sich allergr&amp;ouml;&amp;szlig;te M&amp;uuml;he uns um vier Uhr morgens f&amp;uuml;r eine Fahrt im Truck aus unseren Tr&amp;auml;umen zu rei&amp;szlig;en. Nach mehreren Versuchen gaben sie dann auch endlich auf und wir konnten wieder in tiefen Schlummer versinken.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Wenige Tage sp&amp;auml;ter passierte dann auch schon das n&amp;auml;chste Ungl&amp;uuml;ck. Als w&amp;auml;re die Sache mit dem Huhn nicht schon schlimm und stressig genug gewesen, geschah an diesem Tag etwas noch viel Schlimmeres. Wie immer erledigten wir alles, schlossen dieses Mal sogar den H&amp;uuml;hnerk&amp;auml;fig, bevor wir zu den Hunden gingen und waren auch sonst sehr vorsichtig. Als wir dann die Hunde raus lie&amp;szlig;en, um uns ein wenig mit ihnen zu besch&amp;auml;ftigen, passierte es. Wir unterhielten uns und pl&amp;ouml;tzlich sahen wir um uns herum weit und breit keinen Hund mehr. Wir liefen den kleinen H&amp;uuml;gel hinunter, gingen zum G&amp;auml;stehaus und suchten auch sonst alle Bereiche um das Haus herum ab. Keine Chance. Die bl&amp;ouml;den K&amp;ouml;ter waren einfach nicht mehr aufzufinden. Langsam wurde die Situation ernst. Es waren bereits zwei Stunden vergangen, die Hunde immer noch nicht zur&amp;uuml;ck und zwei der j&amp;uuml;ngeren M&amp;auml;nner auf dem Weg zur K&amp;uuml;che. Was sollten wir tun? Da ich kein guter L&amp;uuml;gner bin und auch sonst recht schnell von einem schlechten Gewissen geplagt werde, erz&amp;auml;hlte ich ihnen von der misslichen Lage. Leider konnte ich ihre Reaktion darauf nicht so ganz deuten, da diese eher neutral ausfiel. Als ich dann jedoch wenig sp&amp;auml;ter den Helikopter &amp;uuml;ber uns h&amp;ouml;rte und der Andere auf einem Quad an mir vorbeifuhr und mich fragte ob ich mit ihm die Hunde suchen wolle, dachte ich, es sei eine wirklich ernste Lage. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Ich erinnerte mich daran, wie die Frau uns bei unserer Schnelleinweisung gewarnt hatte, blo&amp;szlig; gut auf ihre vier Lieblinge aufzupassen und gut f&amp;uuml;r diese zu sorgen. Langsam bekam ich Angst. Wie w&amp;uuml;rde der Hausherr reagieren? W&amp;uuml;rde er ausrasten, weil er genau wei&amp;szlig; wie viel die Hunde seiner Frau bedeuten? W&amp;uuml;rde er uns eine verpassen? So war er immer ein recht fr&amp;ouml;hlicher Mann gewesen aber wir hatten ihn auch nie l&amp;auml;nger als eine Stunde am Tag gesehen. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;a id=&quot;res_5383&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=08dasweitenichts.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=08dasweitenichts.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Wir beschlossen also erneut auf die Suche zu gehen. Wir suchten wieder das gesamte Gebiet um das Haus herum ab. Von den Hunden leider keine Spur. Dann kam uns der Gedanke, dass die Hunde eventuell auf die andere Seite des kleinen T&amp;uuml;mpels geschwommen waren und nun nicht mehr zur&amp;uuml;ck finden konnten. Wir nahmen uns also das kleine Paddelboot und paddelten (mit einem Paddel) auf die andere Seite. Beim Anlegen stieg ich als erstes aus dem Boot um es mit dem Seil an Land zu ziehen. Leider stie&amp;szlig; ich mich wohl etwas zu stark vom Boot ab, so dass ich nur knapp am Uferrand aufkam. Da der Boden die Konsistenz eines Moorbodens hatte, rutschte ich ab, sackte ein und viel in die dreckig braune, von Krebsen und Schlangen bewohnte Br&amp;uuml;he. Fantastisch! Konnte dieser Tag wirklich noch schlimmer werden?&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;a id=&quot;res_5384&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=08dasweitenichtspart2.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=08dasweitenichtspart2.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Wir wanderten immer weiter vom Haus weg durch die ausged&amp;ouml;rrte W&amp;uuml;stenlandschaft. Wuchsen um das Haus herum zumindest noch vereinzelt trockene Pflanzen, so war nun weit und breit nichts anderes mehr als harter, aufgesprungener, trockener Sandboden zu sehen. Die Sonne schien, in der Ferne verschwamm der Horizont in der flimmernden Hitze, die Fliegen summten in Schw&amp;auml;rmen um uns herum. Mein wei&amp;szlig;es T-Shirt war pl&amp;ouml;tzlich schwarz vor Fliegen. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Bei mir begann sich so langsam alles zu drehen. Wir waren bereits zwei Stunden durch die pralle Sonne gewandert und hatten immer noch keine Spur von den Hunden finden k&amp;ouml;nnen. Nach drei, vier Stunden der Orientierungslosigkeit fanden wir dann endlich wieder zum Haus zur&amp;uuml;ck. Aus Angst vor der Reaktion des Hausherrn setzten wir uns erst einmal im G&amp;auml;stehaus hin, um die Situation zu &amp;uuml;berdenken und f&amp;uuml;r den Notfall Fluchtpl&amp;auml;ne zu schmieden. Diesmal w&amp;uuml;rde es allerdings nahezu unm&amp;ouml;glich sein zu entkommen, da wir nun nicht nur f&amp;uuml;nf Stunden vom n&amp;auml;chsten Ort (oh je, Windorah), sondern auch f&amp;uuml;nf Stunden vom n&amp;auml;chsten Haus entfernt waren. Letztendlich sahen wir ein, dass wir uns der Sache stellen mussten und gingen zum Haus. Es war bereits am D&amp;auml;mmern, wir beide hatten den totalen Sonnenbrand und ich hatte einen ziemlichen Sonnenstich, so dass ich mich mit zwei Schmerztabletten und einer Flasche Wasser ins Bett legen musste. Die Jungs waren mehr als nett und beruhigten uns. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;a id=&quot;res_5387&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=08ichaufeinemquad.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=08ichaufeinemquad.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Sp&amp;auml;ter fuhren wir dann mit den Quads zur Cattlestation um Roger von der Sache zu berichten. Die Jungs setzten sich dabei f&amp;uuml;r uns ein, berichteten ihm davon, wie wir den ganzen Tag nach den Hunden gesucht hatten. Dies w&amp;auml;re allerdings gar nicht n&amp;ouml;tig gewesen, da Roger anders als erwartet reagierte: Er lachte nur und sagte, dass diese schon irgendwann wieder kommen w&amp;uuml;rden. Sp&amp;auml;testens dann wenn sie Hunger h&amp;auml;tten. Er berichtete davon, dass dies schon einmal passiert sei und er eher gl&amp;uuml;cklich &amp;uuml;ber den Verlust der Hunde w&amp;auml;re, weil diese immer nur Unsinn machen. Erleichtert wie noch nie fuhren wir zur&amp;uuml;ck und diesmal konnte auch ich die schnelle Quadfahrt durch die Sandberge genie&amp;szlig;en. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Roger sollte Recht behalten. Noch in der gleichen Nacht kamen die Hunde v&amp;ouml;llig ersch&amp;ouml;pft und verdreckt zur&amp;uuml;ck und r&amp;uuml;hrten sich auch die n&amp;auml;chsten Tage nicht mehr von der Stelle. Unsere Geschichte von der aufwendigen Suchaktion mit Sonnenstich und Schlammbad wurde dann noch Wochen sp&amp;auml;ter bel&amp;auml;chelt und Freunden berichtet.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Am n&amp;auml;chsten Tag sind wir dann mit den Jungs auf den Motorcrossr&amp;auml;dern ein bisschen rumged&amp;uuml;st. Ansonsten verliefen die darauf folgenden Tage eher langweilig. Wir schauten viele DVDs und mussten feststellen, dass das Freizeitangebot im Outback ziemlich mager ist.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;a id=&quot;res_5382&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=08dasssuesestekaelbchenfuettern.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=08dasssuesestekaelbchenfuettern.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Eines Morgens wachten wir auf und uns wurde mitgeteilt, dass wir ein 4 Tage altes K&amp;auml;lbchen versorgen m&amp;uuml;ssten, da die Mutter gestorben war. Es war noch so klein, dass wir es noch mit der Flasche zwei mal t&amp;auml;glich f&amp;uuml;ttern mussten. Dies war Anfangs leider gar nicht so einfach, da das K&amp;auml;lbchen sich sehr stark gegen unsere F&amp;uuml;tterungsversuche wehrte. Als wir es dann nach drei Stunden guten Zuredens und zig Versuchen beinahe problemlos f&amp;uuml;ttern konnten, war das zum ersten Mal ein richtig gutes Gef&amp;uuml;hl und ein Erfolgserlebnis. Jeden Tag freute ich mich nun, wenn ich zu ihm gehen konnte und es mich bereits erwartete. Wir tauften es Popel. Leider schien eines der anderen und schon sehr stabilen K&amp;auml;lbchen zu merken, dass es nun nicht mehr an erster Stelle stand und versuchte st&amp;auml;ndig aus der Flasche zu trinken und Popel beiseite zu dr&amp;auml;ngen. &lt;a id=&quot;res_5391&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=08unserpflegekaelbchen.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=08unserpflegekaelbchen.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Wir hatten echte M&amp;uuml;he und mussten zu zweit in das Gehege, so dass einer Popel f&amp;uuml;ttern und der andere das zweite K&amp;auml;lbchen festhalten konnte. Dabei wurde mir so einige Male mit voller Wucht auf den Fu&amp;szlig; getrampelt und ich wurde immer mal wieder weggerammt. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Wir waren nun bereits &amp;uuml;ber eine Woche hier und hatten uns an die Stille und den monotonen Tagesablauf gew&amp;ouml;hnt. Von den Jungs war bereits einer zur&amp;uuml;ck zu seiner Familie gegangen. Offenbar hatte Roger die aufkommende Langeweile bemerkt, da uns er uns eine neue Tagesaufgabe pr&amp;auml;sentierte: K&amp;uuml;hlraum aufr&amp;auml;umen und s&amp;auml;ubern. Der K&amp;uuml;hlraum, so gro&amp;szlig; wie ein kleines Schlafzimmer, war alles andere als sauber und gut sortiert, was wir allerdings erst auf den zweiten Blick bemerkten. Nicht nur, dass sich an den Gitterst&amp;auml;ben der Schimmel festgefressen hatte, sondern auch, dass &amp;uuml;ber die H&amp;auml;lfte der Lebensmittel bereits seit vier Jahren oder l&amp;auml;nger abgelaufen waren (kein Scherz). Der Reinigungstag hielt also einige echte &amp;Uuml;berraschungen bei der Entdeckung antiker Lebensmittel, teilweise aus vergangenen Jahrtausenden, bereit. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;a id=&quot;res_5386&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=08huehnerundschweinestall.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=08huehnerundschweinestall.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Die darauf folgenden Tage starteten wir den Versuch, die v&amp;ouml;llig verstaubten Fenster zu Reinigen, jedoch ohne Erfolg. Der W&amp;uuml;stendsand war einfach zu hartn&amp;auml;ckig und somit beendeten wir die gro&amp;szlig;e Reinigungsphase und legten uns in die Sonne. Mittlerweile hatten wir nur noch zwei der M&amp;auml;nner zu versorgen, da der Hausherr f&amp;uuml;r einige Tage mit dem Truck unterwegs war um die Rinder auf eine andere Farm in der N&amp;auml;he von Brisbane zu bringen. Da einer der Jungs Junggeselle und Selbstversorgung gewohnt war, &amp;uuml;bernahm er das Kochen, so dass auch diese Aufgabe vor&amp;uuml;bergehend entfiel.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Eines fr&amp;uuml;hen Morgens wurden wir mal wieder von dem ohrenbet&amp;auml;ubenden Ger&amp;auml;usch der Telefonklingel in der Garage geweckt. Da das Beantworten der Anrufe ebenfalls zu unseren Pflichten geh&amp;ouml;rte, rannte meine Freundin beim dritten Anruf los und kam wenige Minuten sp&amp;auml;ter zur&amp;uuml;ck. Es war meine Mutter. Sie hatte sich Sorgen gemacht und das Schlimmste bef&amp;uuml;rchtet, da sie schon Ewigkeiten, d.h. seit einer Woche, nichts mehr von mir geh&amp;ouml;rt hatte. Ich konnte sie gl&amp;uuml;cklicherweise recht schnell wieder beruhigen, merkte dabei allerdings auch, wie sehr mir der telefonische Kontakt gefehlt hatte. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;a id=&quot;res_5381&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=08dasschweinhatdashuhngefressen.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=08dasschweinhatdashuhngefressen.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Am Abend machten wir dann unseren allt&amp;auml;glichen Rundgang, f&amp;uuml;tterten Popel und trieben die H&amp;uuml;hner ein. Aus den anfangs 13 H&amp;uuml;hnern waren mittlerweile leider zw&amp;ouml;lf geworden, da eines von einer Schlange gefressen wurde. An diesem Abend mussten wir leider feststellen, dass sich die Zahl wieder um eines vermindert hatte. Wir suchten es &amp;uuml;berall und fanden es dann pl&amp;ouml;tzlich kopflos im Gehege der fetten Schweine.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;a id=&quot;res_5385&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=08essensrestederschweine.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=08essensrestederschweine.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Wir hatten es fast geschafft, zwei H&amp;uuml;hner weniger und um einige Erfahrungen reicher neigte sich unsere Zeit auf der Farm dem Ende. Die Frau war bereits mit ihren beiden S&amp;ouml;hnen und ihrem Neffen zur&amp;uuml;ckgekehrt, wir erhielten jeder 400 aus. $ und unsere R&amp;uuml;ckfahrt wurde geplant.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Die letzten drei Tage verbrachten wir mit den drei Kindern alleine, da Roger und seine Frau noch einmal eine Fahrt mit dem Truck machen mussten und die Cowboys alle zur&amp;uuml;ck zu ihren Familien gefahren waren, da alle Arbeit getan war. Leider war dies schwerer als gedacht. Einer der Jungs erwies sich als absolut tollpatschig, so dass ihm st&amp;auml;ndig die unm&amp;ouml;glichsten Dinge passierten, wie z. B. eine Maschine W&amp;auml;sche mit einem Fotokalender anzustellen. Die anderen Beiden waren einfach nur chaotisch und anstrengend. Hatte man einmal kein Auge auf sie, geschah gleich irgendein Ungl&amp;uuml;ck, sei es ein Streit, der selbstverst&amp;auml;ndlich in einer Pr&amp;uuml;gelei ausgetragen wurde, ein kleiner Unfall beim Fahren mit den Motocrossr&amp;auml;dern oder eine Spielerei mit einem geladenen Gewehr, bei dem sich ein Schuss l&amp;ouml;ste und ein h&amp;auml;ssliches Loch in der Zimmerdecke hinterlie&amp;szlig;. Wir hatten also alle H&amp;auml;nde voll damit zu tun, darauf aufzupassen, dass keiner umkommt. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Um den Jungs einen Tag der Langeweile zu ersparen und sie zumindest f&amp;uuml;r ein paar Sekunden vorm Fernseher wegzuholen, schlugen wir vor mit ihnen etwas zu unternehmen. Die Jungs waren begeistert und schlugen daraufhin vor, Schwimmen zu gehen. Wo sollte man hier nur schwimmen gehen k&amp;ouml;nnen fragte ich mich? In dem T&amp;uuml;mpel in den ich zuvor einmal reingefallen war? Die Jungs kannten scheinbar einen kleinen T&amp;uuml;mpel oder Teich wenige Minuten vom Haus entfernt. Wir packten Sonnencreme und etwas zu Trinken ein und schon konnte es losgehen. W&amp;auml;hrend wir noch davon ausgingen zu Fu&amp;szlig; zu gehen h&amp;ouml;rten wir schon jemanden Hupen. Wir blickten in die Garage und da sa&amp;szlig; der kleine zw&amp;ouml;lfj&amp;auml;hrige Junge in einem Pick up und die anderen beiden hinten auf der Ladefl&amp;auml;che. L&amp;auml;ssig rief er soviel wie: &amp;bdquo;Springt auf!&amp;ldquo;, und wollte starten. Ich war fassungslos. Was hatten diese kleinen G&amp;ouml;ren nun schon wieder f&amp;uuml;r einen Unsinn vor? Ich erkundiget mich und fand heraus, dass dies in Australien bzw. im Outback eine v&amp;ouml;llig normale Sache sei, so lange die Kinder auf ihrem eigenen Gel&amp;auml;nde bleiben. Erstaunlicherweise konnte der kleine Junge auch noch recht gut Auto fahren. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Am n&amp;auml;chsten Tag war dann der Tag der Abreise. Wir wurden nach Longreach gebracht und von dort aus ging es mit dem Greyhoundbus weiter. Die Frau hatte die Fahrtkosten &amp;uuml;bernommen, uns auch sonst noch tausendmal f&amp;uuml;r unsere spontane Hilfsbereitschaft gedankt und uns ihre Telefonnummer gegeben f&amp;uuml;r den Fall der F&amp;auml;lle. Ebenso bot sie uns an, f&amp;uuml;r ein paar Tage in dem Haus ihrer Mutter an der Sunshinecoast wohnen zu k&amp;ouml;nnen. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Im Gro&amp;szlig;en und Ganzen w&amp;uuml;rde ich diese Episode im Outback als Gl&amp;uuml;ck im Ungl&amp;uuml;ck bezeichnen und ich bin sehr gl&amp;uuml;cklich, diese Erfahrung gemacht haben zu d&amp;uuml;rfen.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;</dc:description>
      
    <dc:subject>Allgemein</dc:subject>
     
    
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  <item rdf:about="http://blog.australien-australien.de/245_australian_way_of_life/archive/1401_brisbane__der_jobclub__windorah__die_flucht_ins_wahre_outback.html">
  <title>Brisbane / der Jobclub / Windorah / die Flucht ins wahre Outback</title>
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  <dc:description>&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Wir waren nun also aus dem schlimmsten Hostel das wir je gesehen hatten ausgezogen und auf dem Weg, in das &amp;bdquo;Base Palace Backpackers&amp;ldquo; einzuziehen. &lt;a id=&quot;res_5371&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=dasbasehostelbrisbane.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=dasbasehostelbrisbane.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Dieses Hostel hat nicht nur den Vorteil, dass es mehr als zentral (in der N&amp;auml;he der Queens Plaza) gelegen ist und ein eigenes Internet Cafe hat, sondern auch einen (und das war f&amp;uuml;r uns das Entscheidende) Jobclub. Wir checkten also bereits am fr&amp;uuml;hen Morgen ein und inspizierten neugierig das gesamte Hostel.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Die Duschen waren einigerma&amp;szlig;en sauber, unser Zimmer riesig gro&amp;szlig;, Telefone an jeder Ecke und der Club, der unter unserem Hostel lag, lockte mit t&amp;auml;glichen Angeboten, die &amp;auml;hnlich wie im &amp;bdquo;Westend&amp;ldquo; per Lautsprecherdurchsage verk&amp;uuml;ndet wurden. Im Gro&amp;szlig;en und Ganzen schien dies also ein recht angenehmes bzw. normales Hostel zu sein.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Was uns jedoch viel mehr interessierte war der Jobclub, welcher in uns die stille Hoffnung auf einen Job hervorrief. Wir erkundigten uns nach den &amp;Ouml;ffnungszeiten und sa&amp;szlig;en bereits am gleichen Nachmittag mit ca. 20 anderen verzweifelten Backpackern vor dem Schreibtisch der Jobvermittlung. Nach einigen Minuten des Wartens begr&amp;uuml;&amp;szlig;te uns dann ein etwas &amp;auml;lterer Herr mit goldenem Siegelring am Finger und erkl&amp;auml;rte uns im Schnellverfahren welche Jobm&amp;ouml;glichkeiten er zur Auswahl habe. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Neben Schlachter, Bauarbeiter, M&amp;ouml;belpacker und so einigen anderen k&amp;ouml;rperlich schweren T&amp;auml;tigkeiten stand der Beruf des Kellners und Bartenders in einem Countrypub zur Verf&amp;uuml;gung. Nachdem bereits die erste H&amp;auml;lfte der wartenden Backpacker verschwand traten wir etwas weiter nach vorne und fragten mal genauer nach. Er erkl&amp;auml;rte uns, dass eine Mitgliedschaft in diesem Jobclub f&amp;uuml;r Bewohner des Hostels 35 aus $ und f&amp;uuml;r alle anderen 50 aus $ kostet, die Mitgliedsgeb&amp;uuml;hr jedoch erst bei Vermittlung gezahlt werden m&amp;uuml;sse.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Zugleich bot er uns an, als Fruit Picker bzw. Plant Nurses im Outback zu arbeiten, teilte uns jedoch ebenso mit, dass wir daf&amp;uuml;r bereits am n&amp;auml;chsten Morgen auschecken und losfahren m&amp;uuml;ssten. Da wir das Hostel allerdings bereits f&amp;uuml;r drei N&amp;auml;chte gebucht hatten, beschlossen wir dieses Angebot nicht anzunehmen. Daraufhin bot er uns einen Job in einem der Countrypubs an. Wir sollten dort 35 Stunden die Woche als Barmate arbeiten und daf&amp;uuml;r 300 aus $ plus freie Unterkunft und Verpflegung bekommen. Dies klang nach einem f&amp;uuml;r uns geeigneten Job und wir beschlossen, unsere Eltern nach ihrer Meinung zu fragen.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;W&amp;auml;hrend unsere Eltern eher weniger begeistert waren &amp;uuml;ber die Vorstellung uns hinter einer Bar mit alten, stinkenden und aufdringlichen Truckern zu sehen, waren wir einfach nur gl&amp;uuml;cklich &amp;uuml;ber die Aussicht auf einen Job. Am n&amp;auml;chsten Tag sagten wir trotz der Bedenken unserer Eltern zu, zahlten unseren Beitrag und bekamen eine Mitgliedschaftskarte, mit der wir ein halbes Jahr lang die Angebote des Jobclubs in Anspruch nehmen k&amp;ouml;nnen. Unser Jobinterview erledigten wir dann auch gleich per Telefon und uns wurde dabei eine Unterkunft mit eigenem Bad in einem der Hotelzimmer versprochen. Auch schien die Frau am Telefon recht nett zu sein und wir wussten nun, dass wir f&amp;uuml;r die n&amp;auml;chsten zwei Monate in einem Hotel / Motel namens &amp;bdquo;Western Star Hotel&amp;ldquo; in Windorah arbeiten w&amp;uuml;rden. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Windorah ist ein Ort, der weder &amp;uuml;ber Bus- noch Bahnverbindung verf&amp;uuml;gt und f&amp;uuml;nf (!) Autostunden vom n&amp;auml;chsten Ort mit Einkaufsm&amp;ouml;glichkeiten entfernt ist. Uns war klar, die n&amp;auml;chste Zeit w&amp;uuml;rden wir nicht viel anderes sehen als W&amp;uuml;stensand, betrunkene Trucker und noch mal W&amp;uuml;stensand. Dennoch waren wir froh und erleichtert. Wir hatten endlich einen Job gefunden. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;a id=&quot;res_5372&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=longreachbusstop.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=longreachbusstop.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Wir buchten ein Busticket f&amp;uuml;r den Greyhoundbus f&amp;uuml;r 150 aus $ nach Longreach und bereits wenige Tage sp&amp;auml;ter ging es auch schon los. Die Fahrt kam uns vor wie eine Ewigkeit. Wir fuhren stundenlang durch das mittlerweile n&amp;auml;chtliche Nichts, konnten nicht schlafen und hielten alle halbe Stunde an irgendwelchen Tank- und Truckerstops an, um Leute einzusammeln oder Pakete abzuliefern. Nach ca. 20 Stunden scheinbar endloser Fahrt erreichten wir dann endlich vollkommen &amp;uuml;berm&amp;uuml;det Longreach.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Anders als erwartet und vereinbart wurden wir jedoch nicht von der netten Dame am Telefon empfangen und abgeholt, sondern standen mehr oder weniger alleine vor einer alten Garage. Wir beschlossen auf die andere Seite, zu den Parkpl&amp;auml;tzen zu gehen, da wir vermuteten, dort auf unsere zuk&amp;uuml;nftige Chefin zu treffen. Leider wurden wir auch hier von niemandem erwartet und so standen wir verzweifelt mit Sack und Pack inmitten eines kleinen Ortes im Outback.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Auch nach einer Stunde des Wartens hatte sich nichts an unserer Situation ge&amp;auml;ndert. Wir sa&amp;szlig;en nun zwar nicht mehr in der prallen Sonne, sondern in einem kleinen Bush&amp;auml;uschen, hatten aber nach wie vor niemanden erkennen k&amp;ouml;nnen, der sich in irgendeiner Art und Weise f&amp;uuml;r uns zwei verantwortlich gef&amp;uuml;hlt h&amp;auml;tte. Wir beschlossen also eine Telefonzelle aufzusuchen und die Frau / unsere Chefin, die uns abholen sollte, anzurufen. Nach einigen Minuten des Suchens und einigen Verbindungsproblemen meldete sich eine weibliche Stimme. Die Frau am anderen Ende der Leitung schien nun leider nicht mehr so nett wie bei unserem ersten Telefonat und verk&amp;uuml;ndete mit aggressiver Stimme, dass uns um die Mittagszeit herum ein Mann namens John abholen w&amp;uuml;rde und legte auf.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Leider wussten wir weder, wie dieser Mann aussehen sollte, noch wo er uns abholen w&amp;uuml;rde und so warteten wir zwei weitere Stunden auf diesen omin&amp;ouml;sen John. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Jedes Mal wenn ein etwas &amp;auml;lterer Herr, mit Cowboyhut in einem alten Pick Up an uns vorbeifuhr bildeten wir uns ein, es k&amp;ouml;nnte John sein. Dann endlich war er da. Anders als angenommen fuhr er allerdings keinen verdreckten Pick Up, sondern einen kleinen alten Ford, der bis oben hin mit Bettw&amp;auml;sche und Klamotten beladen war. Er selber war auf der Durchreise und dazu verdonnert worden uns mitzunehmen. Wir sa&amp;szlig;en nun also mit einem wildfremden Mann, der genauso wenig begeistert von der Situation war wie wir, in seinem zugem&amp;uuml;llten Auto und mussten uns zwanghaft &amp;uuml;ber irgendwelche langweiligen Themen wie z.B. das Wetter unterhalten. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;a id=&quot;res_5375&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=windorah.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=windorah.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Nach sechs Stunden Fahrt durch das absolute Nirgendwo erreichten wir Windorah: Eine Stra&amp;szlig;e, viel Sand, sechs H&amp;auml;user, das Motel, eine Tankstelle, die von einem blinden Tankwart gef&amp;uuml;hrt wird, sowie ein kleines Informationscenter lagen vor uns.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Neben der kuriosen Tatsache dass ein Blinder eine Tankstelle f&amp;uuml;hrt wurde uns ebenso von einem Dorfbewohner berichtet, dessen Toilette bei einem Sturm weggeflogen war. &lt;a id=&quot;res_5378&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=windorahtankstelle.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=windorahtankstelle.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Da dieser wie scheinbar die meisten Bewohner Windorahs unter einem au&amp;szlig;ergew&amp;ouml;hnlichen Alkoholdurst leidet, verprasste er das von der Regierung zur Verf&amp;uuml;gung gestellte Geld zur Erneuerung einer Toilette f&amp;uuml;r diverse alkoholische Getr&amp;auml;nke und uriniert angeblich seither in sein eigenes Haus. &lt;a id=&quot;res_5378&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=windorahtankstelle.jpg&quot;&gt;&lt;/a&gt;Wie uns unser Fahrer John (auch J.B. genannt) bei der Einfahrt in das Dorf erkl&amp;auml;rte, wohnen in Windorah sage und schreibe 50 Einwohner, von denen &amp;uuml;ber die H&amp;auml;lfte bereits das Rentenalter &amp;uuml;berschritten hat. &lt;a id=&quot;res_5370&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=blindertankwart.jpg&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Wir waren froh endlich da zu sein und auch unser zuk&amp;uuml;nftiger Arbeitsplatz wirkte einladend. Mit voller Vorfreude auf eine Dusche und eine kurze Pause trafen wir nun endlich auf unsere Chefin Barbara. &lt;a id=&quot;res_5370&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=blindertankwart.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=blindertankwart.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Sie begr&amp;uuml;&amp;szlig;te uns kurz und teilte uns dann mehr oder weniger nebenbei mit, dass sie zur Zeit kein leeres Zimmer f&amp;uuml;r uns h&amp;auml;tte und wir vorerst bzw. f&amp;uuml;r den ersten Monat bei einem guten Bekannten von ihr, der zwar etwas gruselig auss&amp;auml;he aber ganz nett sein solle, wohnen m&amp;uuml;ssten.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Nichts B&amp;ouml;ses ahnend stiegen wir wieder zur&amp;uuml;ck in das Auto und wurden zu unserem Schlafplatz gefahren. Wir konnten es kaum glauben. Wir standen nun tats&amp;auml;chlich vor einem dieser auf Stelzen stehenden H&amp;auml;user und wurden von einem mehr als stattlich gebauten, einzahnigen Mann barfu&amp;szlig; und in kaputten Klamotten empfangen.&lt;a id=&quot;res_5374&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=unsereunterkunftvonhinten.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=unsereunterkunftvonhinten.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Wir betraten den &amp;bdquo;Garten&amp;ldquo; und traten als erstes auf ein Schweinebein. Um uns herum lagen Barbies, M&amp;uuml;llt&amp;uuml;ten und irgendwelche anderen Knochen. Es war einfach nur ekelhaft. Als wir dann das Haus betraten und dies ebenso verdreckt und unordentlich war wie der Garten, war auch der letzte Funken Hoffnung auf ein gem&amp;uuml;tliches Zimmer verschwunden. Nun standen wir also mit diesem ekelhaft aussehenden Mann inmitten eines vollkommen verdreckten Wohnzimmers und wussten einfach nicht mehr was wir sagen oder denken sollten. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Ich sah mich um und entdeckte eine Matratze. Ich ahnte schon, dass dies unser Schlafplatz sein sollte und tats&amp;auml;chlich teilte er uns wenig sp&amp;auml;ter mit, dass dies f&amp;uuml;r eine von uns das Bett sei. &lt;a id=&quot;res_5377&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=windorahschlafplatz.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=windorahschlafplatz.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Uns beiden war gleich klar, dass wir unter keinen Umst&amp;auml;nden in dem Wohnzimmer eines fremden Mannes schlafen w&amp;uuml;rden. Er zeigte uns ein weiteres verdrecktes und bis oben hin mit Spielsachen, Klamotten und anderem M&amp;uuml;ll vollgestopftes Zimmer. Hier sollte die andere von uns beiden schlafen. Zwar war dieses Zimmer nicht weniger absto&amp;szlig;end als das Wohnzimmer, verf&amp;uuml;gte allerdings &amp;uuml;ber eine T&amp;uuml;r und erm&amp;ouml;glichte es somit, nicht mit dem abschreckenden Mann in einem Raum schlafen zu m&amp;uuml;ssen. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Wir beschlossen, die Matratze aus dem Wohnzimmer mit in das andere Zimmer zu legen um zusammen schlafen zu k&amp;ouml;nnen. Dies war leider gar nicht so einfach, da das Zimmer nicht nur furchtbar klein, sondern auch furchtbar zugem&amp;uuml;llt war. &lt;a id=&quot;res_5376&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=windorahschlafplatz2.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=windorahschlafplatz2.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Nach mehrmaligem Umstapeln des M&amp;uuml;lls, einigen ekelhaften Entdeckungen wie z.B. Pornomagazinen mit nackten Frauen auf Schweinekadavern, benutzter Unterw&amp;auml;sche und verschimmeltes Essen, schafften wir es endlich die Matratze neben das &amp;bdquo;Bett&amp;ldquo; zu platzieren. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;W&amp;auml;hrend meine Freundin sich im Badezimmer duschte, sa&amp;szlig; ich in dieser abgedunkelten Kammer und war kurz vor einem Heulkrampf. Das konnte doch alles nicht wahr sein. Statt in einem der Hotelzimmer sa&amp;szlig;en wir bei einem alkoholisierten Perversen. W&amp;auml;hrend ich in meinen Gedanken vertieft, mit Tr&amp;auml;nen in den Augen auf meinen &amp;bdquo;Bett&amp;ldquo; sa&amp;szlig; h&amp;ouml;rte ich den Mann fragen, ob wir einen Kaffe wollten. Um nicht unh&amp;ouml;flich zu sein antwortete ich mit ja. Wenig sp&amp;auml;ter sa&amp;szlig; ich auch schon mit dem Einzahnigen an einem Tisch und wusste nicht, wor&amp;uuml;ber ich mit ihm reden sollte. Er schien nett, aber nicht ganz normal zu sein. Nicht nur der Alkoholgeruch und sein ungepflegtes Erscheinungsbild, sondern auch der Zustand in dem er hauste lie&amp;szlig;en darauf schlie&amp;szlig;en. Auf die Unordnung angesprochen erz&amp;auml;hlte er, dass er zu besch&amp;auml;ftigt sei um aufzur&amp;auml;umen, hatte aber keinen Job und war mehr oder weniger den ganzen Tag zu Hause oder in der Bar, in der wir arbeiten sollten. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;a id=&quot;res_5373&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=schoeneswindorah.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=schoeneswindorah.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Nachdem ich den Kaffe aus einem der verdreckten Becher runtergew&amp;uuml;rgt hatte, ging ich ins Bad. Das Badezimmer war ebenso wie der Rest des Hauses verdreckt. Ein abartiger Geruch von H&amp;uuml;hner- und Hundefutter kam mir bereits beim &amp;Ouml;ffnen der T&amp;uuml;r entgegen. Kein Wunder, denn auf dem Boden des Badezimmers und in der Dusche lag &amp;uuml;berall Hundefutter. Abschlie&amp;szlig;en konnte man die T&amp;uuml;r nicht. Ich f&amp;uuml;hlte mich mehr als unwohl als ich mich in diesem absoluten Gestank duschte und vor mir auch noch eine xxl- Flasche mit L&amp;auml;use-Shampoo entdeckte. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Geduscht und tot ungl&amp;uuml;cklich machten wir uns auf zur Bar, um unsere erste Schicht anzutreten. Dort angekommen wurden wir allerdings darauf hingewiesen, dass wir uns erstmal schlafen legen sollten und am n&amp;auml;chsten Morgen alles erkl&amp;auml;rt bekommen w&amp;uuml;rden. Somit gingen wir wieder zur&amp;uuml;ck und beschlossen die Chance zu nutzen, uns jetzt wo wir allein waren in dem Haus ein wenig umzusehen. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;An den W&amp;auml;nden hingen Bilder, auf denen eine Familie abgebildet war, der Einzahnige jedoch nirgendwo zu entdecken war. Ebenso fanden wir noch zwei weitere Kinderzimmer und eine Menge von Medikamenten. Was war hier los? War dieser Mann wirklich der Bewohner dieses Hauses? War er von seiner Familie verlassen worden? Viele schon nahezu kranke Fragen schossen uns durch den Kopf. Wir fanden zwar keine Antwort, wussten aber gleich, dass wir hier auf keinen Fall bleiben w&amp;uuml;rden. Pl&amp;ouml;tzlich stand der Einzahnige hinter uns. Er gab uns ein Bettlaken, wir setzten uns ins Wohnzimmer und er fragte, ob wir eine DVD sehen wollten. Um auf andere Gedanken zu kommen, fanden wir, dies sei eine gute Idee. W&amp;auml;hrend wir die &amp;uuml;berragend gro&amp;szlig;e DVD-Sammlung nach einem passenden Film durchsuchten, fanden wir auch hier zwischen den vielen Kinder- und Horrorfilmen ein paar Pornovideos. Wir lie&amp;szlig;en uns nichts anmerken und entschieden uns f&amp;uuml;r einen unrealistischen Kinderfilm, um aus dieser kranken Situation zumindest visuell zu entkommen. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Der Einzahnige ging derweil auf das Zimmer zu, in dem wir schlafen sollten, um das Bett mit dem Laken zu beziehen. Dummerweise war ich davon ausgegangen von diesem Mann kein Laken zu bekommen und hatte mir heimlich bei unserer Durchsuchungsaktion eines aus dem Schrank genommen. Ich schritt schnell ein und versicherte ihm, dass ich mein Bett sp&amp;auml;ter selber beziehen w&amp;uuml;rde. Er verabschiedete sich daraufhin und ging zur&amp;uuml;ck zur Bar. Eine Stunde sp&amp;auml;ter kam er zur&amp;uuml;ck, legte sich auf den Wohnzimmerboden und schlief nach wenigen Minuten ein. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Wenig sp&amp;auml;ter gingen auch wir schlafen. Wir lagen zusammengepfercht in unserem Zimmer und konnten nicht glauben, dass es irgendwo schlimmer sein konnte als im Horror-Hostel &amp;bdquo;Valley Veranda&amp;ldquo; in Brisbane. Scheinbar sollte sich der Spruch: &amp;ldquo;Sage niemals nie&amp;rdquo;, oder auch: &amp;bdquo;Schlimmer geht immer!&amp;ldquo;, gerade hier bewahrheiten.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Am n&amp;auml;chsten Morgen begaben wir uns gegen acht Uhr auf den Weg zu der Bar. Unsere Chefin kam auf uns zu und fragte ob wir gut geschlafen h&amp;auml;tten. Wir baten sie daraufhin uns irgendwo anders unter zu bringen. Sie versicherte uns eine L&amp;ouml;sung zu finden und verabschiedete sich kurze Zeit sp&amp;auml;ter, da sie f&amp;uuml;r die n&amp;auml;chsten f&amp;uuml;nf Tage im Urlaub sein w&amp;uuml;rde! &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Wir f&amp;uuml;hlten uns allein gelassen und verarscht. Nach einem kurzen Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ck kamen ein paar Leute in unserem Alter auf uns zu um uns alles zu zeigen. Es waren Backpacker wie wir. Auch sie wohnten nicht wie versprochen in einem Zimmer des Hotels, sondern in einer Abstellkammer und in einem Wohnwagen. Wir erz&amp;auml;hlten ihnen von unserer Horror Nacht und eines der M&amp;auml;dchen lief daraufhin zum Telefon, um der Chefin von unseren Klagen zu berichten. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Wie wir mitbekommen konnten, war diese sehr aufgebracht und versprach den Einzahnigen daf&amp;uuml;r zur Rechenschaft zu ziehen. Wir verstanden nun gar nichts mehr. Wieso wollte sie jemand anderes als sich selbst f&amp;uuml;r dieses Desaster verantwortlich machen? War nicht sie es gewesen, die uns in diesem Haus untergebracht hatte, obwohl sie sich &amp;uuml;ber die dortigen Zust&amp;auml;nde im Klaren war? So eine bl&amp;ouml;de Pute!&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Unseren ersten Arbeitstag verlebten wir recht gut, ich reinigte die Hotel- und Motelzimmer, stellte dabei fest, dass weniger als die H&amp;auml;lfte der Zimmer belegt waren und wir somit sehr wohl in einem der Hotelzimmer h&amp;auml;tten schlafen k&amp;ouml;nnen, machte die Betten und meine Freundin half in der Bar. Am Abend wurde es dann leider alles andere als einfach. Da uns keiner so wirklich eingewiesen hatte und sich die M&amp;auml;dchen zur&amp;uuml;ckgezogen hatten um zu essen, standen wir nun zu zweit alleine an der Bar. Um uns rum ein Haufen M&amp;auml;nner, die durstig waren und einen derart starken Akzent sprachen, dass es uns einfach nicht gelang auch nur eine Bestellung auf Anhieb zu verstehen. Hinzu kamen dann die kuriosen Extra-W&amp;uuml;nsche, wie z. B. eine Flasche Jim Beam zu kaufen bzw. anschreiben zu lassen, daraus einen Jim Beam Cola zu machen und den Rest der Flasche mit einem Namensschild wieder zur&amp;uuml;ck zu stellen, um sp&amp;auml;ter erneut daraus zu servieren. Nachdem ich mehr oder weniger an der Bar versagt hatte beschloss ich in die K&amp;uuml;che zu gehen um dort zu helfen, die Bestellungen anzurichten und sp&amp;auml;ter an den verschiedenen Tischen zu servieren. Dies wiederum war keine gro&amp;szlig;e Schwierigkeit, wobei auch dies durch die vielen M&amp;auml;nner, die einen st&amp;auml;ndig ansprachen eher unangenehm war. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Am sp&amp;auml;ten Abend hatten wir es dann endlich geschafft. Hungrig wie wir waren suchten wir uns in der K&amp;uuml;che etwas zum Essen raus und mussten dabei feststellen, dass diese Bar nicht nur Essen verkaufte, das zuvor auf den Boden gefallen war oder in altem Fett gebraten wurde, sondern auch welches schon l&amp;auml;ngst &amp;uuml;ber dem Haltbarkeitsdatum lag. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Meinen zuvor so sorgf&amp;auml;ltig ausgew&amp;auml;hlten Fisch konnte ich einfach nicht runterkriegen, da er nach nichts anderem als nach Erde&amp;nbsp;und Schimmel schmeckte. Die Getr&amp;auml;nke, von denen wir ausgegangen waren, dass diese mit zur kostenlosen Verpflegung geh&amp;ouml;rten, mussten wir selber zahlen und waren mehr als &amp;uuml;berteuert. So sollte beispielsweise eine kleine 0,5 l Flasche Wasser 8, in Worten: acht, aus $ kosten. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Langsam wurde es uns wirklich zu viel: Das Essen war alt und gammelig, die Unterkunft miserabel, die Chefin nicht da und laut der anderen Mitarbeiter ein echter Drachen und die Getr&amp;auml;nke nicht inklusive. Au&amp;szlig;erdem erfuhren wir, dass wir in jedem Fall mehr als die vereinbarten 35 Stunden die Woche arbeiten m&amp;uuml;ssten. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Auf unsere Beschwerden hin war uns f&amp;uuml;r die Nacht eine neue Unterkunft hergerichtet worden: Ein ca. sechs Quadratmeter gro&amp;szlig;es Office, in dem wir auf dem Boden schlafen sollten. Leider war die freie Bodenfl&amp;auml;che so klein, dass wir unm&amp;ouml;glich beide darauf Platz gehabt h&amp;auml;tten. Das war jetzt der letzte, noch fehlende Ansto&amp;szlig;, den wir f&amp;uuml;r unsere Entscheidungsfindung noch brauchten: Nichts wie weg hier aus dieser Katastrophe! Und zwar so schnell wie m&amp;ouml;glich!&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Wir schlossen uns heimlich in die K&amp;uuml;che ein und versuchten unsere Eltern zu erreichen. Handyempfang? Keine Chance. Die einzige Telefonzelle im Ort? Keine Verbindung ins Ausland m&amp;ouml;glich. Die L&amp;ouml;sung? Heimlich das Telefon der Bar benutzen. Schlechtes Gewissen? Nicht einmal ansatzweise, waren wir doch mehr oder weniger gezwungen, auf diese Art und Weise Kontakt mit der Au&amp;szlig;enwelt aufzunehmen.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Mit dem O.K. unserer Eltern, uns in einer Nacht und Nebel Aktion zu verd&amp;uuml;nnisieren, schmiedeten wir einen Plan. Wir gingen alle M&amp;ouml;glichkeit durch, fanden aber keine, die uns noch in dieser Nacht hier weg bringen w&amp;uuml;rde. Kein Bus, kein Zug. Wir waren auf andere Durchreisende angewiesen, die uns mit in den n&amp;auml;chsten Ort nehmen w&amp;uuml;rden. Da es mittlerweile allerdings schon ein Uhr nachts war und Trampen nicht gerade die sicherste Reisemethode ist, beschlossen wir noch bis zum n&amp;auml;chsten Morgen zu warten. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Am n&amp;auml;chsten Morgen wachten wir durchfroren in einer &amp;bdquo;Luxus-Suite&amp;ldquo; auf. Die beiden Jungs, mit denen wir am Tag zuvor gearbeitet hatten, hatten uns ihren Schlafplatz in einer Abstellkammer f&amp;uuml;r die Nacht &amp;uuml;berlassen, sich mit Weinbrand betrunken und mehr oder weniger gestapelt und im Sitzen in &amp;bdquo;unserem&amp;ldquo; kleinen Office geschlafen. Nach einer kurzen Dusche und ein paar Cornflakes (diese waren das einzig Essbare) machten wir uns auf den Weg zu dem Informationspunkt um herauszufinden, ob irgendjemand an diesem Tag nach Longreach fahren w&amp;uuml;rde. Die nette Dame hinterm Tresen erz&amp;auml;hlte uns von einem gro&amp;szlig;en Typen mit Cowboyhut und blauem Hemd namens Chris, der bereits in einer Stunde losfahren w&amp;uuml;rde. Wir suchten alles ab, konnten aber keinen Chris finden. Wir gingen also erneut zum Informationsstand um uns zu erkundigen ob sonst noch jemand nach Longreach fahren w&amp;uuml;rde. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Wir betraten den Laden und trafen auf die nette Dame und zwei weitere Frauen im Alter von ca. 40 Jahren. Wir erz&amp;auml;hlten ihr, Chris nicht gefunden zu haben und fragten nach anderen M&amp;ouml;glichkeiten. Pl&amp;ouml;tzlich klinkte sich eine der anderen Frauen in das Gespr&amp;auml;ch ein und fragte wo wir denn hin wollten. Wir erz&amp;auml;hlten ihr von den zwei Tagen im Countrypub und davon, dass wir irgendwie zur&amp;uuml;ck nach Longreach kommen m&amp;uuml;ssten, um von da aus zur&amp;uuml;ck nach Brisbane fahren zu k&amp;ouml;nnen. Sie meinte nur, dass sie uns mitnehmen k&amp;ouml;nne, da sie Richtung Brisbane wolle, um ihre zwei S&amp;ouml;hne zu besuchen, die dort auf eine Schule gehen. Ohne lange zu &amp;uuml;berlegen vereinbarten wir, dass sie uns in 20 Minuten vor dem Hintereingang des Motels abholen w&amp;uuml;rde. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Mehr als erleichtert liefen wir zur&amp;uuml;ck um unsere Sachen zu packen und den anderen mitzuteilen, dass wir gehen w&amp;uuml;rden. Diese versuchten uns zwar noch zum Bleiben zu &amp;uuml;berreden, konnten uns dann aber auch verstehen und unseren Wunsch den Ort zu verlassen nachvollziehen. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Schnell verabschiedeten wir uns noch von den Jungs und dann ging es auch schon los. Ein gro&amp;szlig;er Pick up stand vor der T&amp;uuml;r und die kleine freundliche Frau hievte unsere schweren Taschen auf die Ladefl&amp;auml;che. Da sa&amp;szlig;en wir nun wieder bei einer wildfremden Person im Auto und wussten nicht was uns erwarten w&amp;uuml;rde. Sie fragte uns weshalb wir diesen Ort verlassen wollten und wir erkl&amp;auml;rten ihr daraufhin die Umst&amp;auml;nde unter denen wir hier leben und arbeiten sollten. Daraufhin erz&amp;auml;hlte sie uns, dass die Besitzerin der Bar von allen verachtet wird und schon &amp;ouml;fter solche Dinge vorgekommen seien. Dann fragte sie uns ob wir kochen k&amp;ouml;nnten. Ohne lange dar&amp;uuml;ber nachzudenken, weshalb sie dies wissen wolle, bejahten wir ihre Frage. Ihre n&amp;auml;chste Frage war daraufhin, ob wir Lust h&amp;auml;tten f&amp;uuml;r zwei Wochen auf ihrer Farm zu leben und dort auf das Haus aufzupassen, w&amp;auml;hrend sie weg sei. Wieder einmal &amp;uuml;berlegten wir nicht und antworteten mit einem ja. Wir hatten f&amp;uuml;r die lange Fahrt in dieses Dorf 150 aus $ ausgegeben und wollten die Chance nutzen nicht v&amp;ouml;llig umsonst hierher gefahren zu sein. Und somit fuhren wir los. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;W&amp;auml;hrend der Fahrt gingen mir unz&amp;auml;hlige Gedanken durch den Kopf und ich begann mich &amp;uuml;ber meine Naivit&amp;auml;t und meine Dummheit zu &amp;auml;rgern. Was w&amp;auml;re wenn sie uns einfach verschleppen w&amp;uuml;rde? W&amp;uuml;rde es &amp;uuml;berhaupt jemand merken? Was f&amp;uuml;r eine Farm w&amp;uuml;rde uns da nun wieder erwarten? Vielleicht w&amp;uuml;rde diese Farm noch viel schlimmer sein als das, was wir zuvor in Windorah erlebt hatten. Ich konnte keine Ruhe finden und wollte am liebsten aussteigen, doch um uns herum war bereits seit einer Stunde nichts anderes mehr gewesen als Sand. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Auch ihre Versicherungen, dass sie uns niemals in eine Situation stecken w&amp;uuml;rde, in der wir uns unwohl f&amp;uuml;hlen w&amp;uuml;rden, oder dass die Jungs bzw. die Cowboys wirklich alle total nett seien und wir uns keine Sorgen machen br&amp;auml;uchten, dass die uns jemals etwas antun w&amp;uuml;rden, konnten mich nicht aufmuntern. Wieder einmal war mir zum Heulen zu Mute. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Nach f&amp;uuml;nf Stunden Fahrt durch das absolute Nirgendwo, welches ich bereits in Windorah vermutet hatte, hier nun aber tats&amp;auml;chlich vorfinden konnte, erreichten wir inmitten der w&amp;uuml;sten&amp;auml;hnlichen Gegend eine kleine Farm. Wir standen nun vor einem hellgelben Steinhaus, welches in Australien schon nahezu untypisch ist, da die meisten H&amp;auml;user trotz Hitze aus Holz gebaut werden. Wir warteten im Wagen, w&amp;auml;hrend die Frau mit ihrem Mann &amp;uuml;ber etwas redete. Dann bat sie uns auszusteigen. Schon kamen zwei Cowboys auf einem Quad angefahren und begr&amp;uuml;&amp;szlig;ten uns. Im Schnelldurchlauf zeigte sie uns die komplette Farm, die aus einem Hauptgeb&amp;auml;ude, in dem K&amp;uuml;che, Wohnzimmer, B&amp;uuml;ro und Zimmer der Familie liegen und einem Nebengeb&amp;auml;ude, in dem ein Badezimmer und vier weitere Zimmer f&amp;uuml;r die Arbeiter befinden, besteht. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Weiterhin verf&amp;uuml;gt die Farm &amp;uuml;ber eine riesige Garage, in der mehrere Motorr&amp;auml;der, ein Truck, zwei Pick-Ups und jede Menge Autoteile standen und ein gro&amp;szlig;es K&amp;uuml;hlhaus. Als wir das K&amp;uuml;hlhaus betraten konnte ich nicht glauben was ich sah. Vor uns hingen dutzende blutige Rinderh&amp;auml;lften, Schw&amp;auml;nze und Zungen. Wo war ich hier nur wieder gelandet? Gl&amp;uuml;cklicherweise schloss sie recht schnell wieder die T&amp;uuml;r und zeigte uns die Tiere. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Die Farm ist mehr eine so genannte Cattle Station (Rinderfarm) als ein Bauernhof. Da die Rinder allerdings weit verteilt auf den hunderten Quadratkilometern von Land verteilt sind, fielen diese nicht mit unser Aufgabengebiet. Unsere Aufgabe war es vielmehr, uns um die vier riesig gro&amp;szlig;en Schweine, die zwei kleinen mutterlosen K&amp;auml;lbchen, die 13 H&amp;uuml;hner, die vier V&amp;ouml;gel, die f&amp;uuml;nf Hunde, die Katze und den Gem&amp;uuml;segarten sowie um den Kompost zu k&amp;uuml;mmern. Ebenso war es unsere Aufgabe, f&amp;uuml;r die f&amp;uuml;nf Ringer, wie sich die australischen Cowboys nennen, zu sorgen, sie zu bekochen und den Haushalt zu schmei&amp;szlig;en. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Nach der kleinen Rundtour durch Haus und Umgebung zeigte sie uns unser Zimmer und fragte erneut ob wir uns wirklich sicher seien dies machen zu wollen. Da unser erster Eindruck von dieser Farm sehr gut war und wir uns den Aufgaben durchaus gewachsen f&amp;uuml;hlten, bejahten wir ihre Frage, sie bedankte sich und fuhr bereits wenige Minuten sp&amp;auml;ter auch schon los. Ohne uns. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Da standen wir nun inmitten der Halbw&amp;uuml;ste und vor uns lagen zwei Wochen unverhoffte Farmarbeit. Wie w&amp;uuml;rden wir diese zwei Wochen verleben? War unser erster Eindruck von der Farm wirklich der Richtige oder sollte uns erneut eine b&amp;ouml;se &amp;Uuml;berraschung erwarten? Wir wussten es nicht.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;</dc:description>
      
    <dc:subject>Allgemein</dc:subject>
     
    
  <dc:date>2008-12-13T22:25:57Z</dc:date>
    <dc:creator>mellizo1</dc:creator>
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  <item rdf:about="http://blog.australien-australien.de/245_australian_way_of_life/archive/1400_byron_bay__brisbane__2_nchte_in_dem_horror_hostel.html">
  <title>Byron Bay / Brisbane / 2 Nächte in &quot;dem&quot; Horror Hostel</title>
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  <dc:description>&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Nachdem auch unsere letzten Hoffnungen auf einen Job in Sydney geplatzt waren und wir so ziemlich alle M&amp;ouml;glichkeiten der Jobsuche ausgesch&amp;ouml;pft hatten, beschlossen wir die Stadt zu verlassen. Da wir uns vorgenommen hatten, die gesamte Ostk&amp;uuml;ste entlang zu reisen, stand bereits nach wenigen Minuten der &amp;Uuml;berlegung fest, dass unser n&amp;auml;chstes Ziel Byron Bay sein w&amp;uuml;rde. Wir wussten zwar nicht, wie gro&amp;szlig; dieser Ort ist oder ob unsere Chancen auf einen Job dort besser sein w&amp;uuml;rden, waren aber dennoch frohen Mutes und guter Hoffnung. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Um die Weiterreise so g&amp;uuml;nstig wie m&amp;ouml;glich zu gestalten, erkundigten wir uns im Voraus &amp;uuml;ber Bus- und Bahnpreise, um diese dann vergleichen zu k&amp;ouml;nnen. Wir suchten dazu das Travelcenter bzw. den Bahnhof Sydneys sowie eine &amp;bdquo;Wicked Travel&amp;ldquo; Filiale auf. &amp;bdquo;Wicked Travel&amp;ldquo; ist eine der unz&amp;auml;hligen Reiseberatungsstellen / ein Reiseb&amp;uuml;ro f&amp;uuml;r Backpacker. Anders als erwartet war der Preis f&amp;uuml;r die Zugfahrt um einiges g&amp;uuml;nstiger als der f&amp;uuml;r die Busreise. Als wir uns jedoch am n&amp;auml;chsten Tag erneut auf den Weg zum Bahnhof machten, um ein Zugticket zu buchen, hatte sich der Preis bereits erh&amp;ouml;ht und wir bekamen die kleine aber dennoch sehr entscheidende Information, dass wir zwei mal umsteigen m&amp;uuml;ssten um unser Ziel zu erreichen. Auch die Lage des Bahnhofs am Zielort war eher unvorteilhaft: Wir w&amp;auml;ren in einem Nachbarort angekommen und h&amp;auml;tten dort erneut in einen Bus oder ein Taxi umsteigen m&amp;uuml;ssen. Da durch die pl&amp;ouml;tzliche und unerwartete Preiserh&amp;ouml;hung &amp;uuml;ber Nacht der Zugpreis nun &amp;uuml;ber dem Buspreis lag und wir auch sonst mit den Reisebedingungen nicht so zufrieden waren, beschlossen wir nun doch per Bus zu reisen. Bei &amp;bdquo;Wicked Travel&amp;ldquo; angekommen, wurde uns jedoch auch hier ein v&amp;ouml;llig anderer Preis als am Tag zuvor mitgeteilt. Dennoch war dieser immer noch der geringere und somit buchten wir f&amp;uuml;r 81 aus $ ein Busticket f&amp;uuml;r den &amp;bdquo;Premier Motor Service&amp;ldquo; (ein etwas kleinerer Busbetrieb, der ausschlie&amp;szlig;lich die Ostk&amp;uuml;ste entlang f&amp;auml;hrt und f&amp;uuml;r diese Strecken meist auch g&amp;uuml;nstiger ist als der &amp;bdquo;Greyhound Bus&amp;ldquo;).&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Mehr als gl&amp;uuml;cklich &amp;uuml;ber die bevorstehende Ver&amp;auml;nderung und neuer Hoffnung auf einen Job packten wir unsere Sachen zusammen. Bereits am n&amp;auml;chsten Tag checkten wir aus unserem Hostel aus. Da wir uns f&amp;uuml;r den Abendbus um 22.30 Uhr entschieden hatten, um eine Nacht im Hostel zu sparen, mussten wir den letzten Tag ohne Zimmer &amp;uuml;berstehen. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Leider war der Luggageroom (Gep&amp;auml;ckraum) in diesem Hostel kostenpflichtig und somit mussten wir anfangs all unsere Sachen mit uns tragen. Als wir dann ein P&amp;auml;rchen mit dem Magic Stick (interne Bezeichnung f&amp;uuml;r den langen Stab, an dem der Schl&amp;uuml;ssel zum Gep&amp;auml;ckraum h&amp;auml;ngt) auf dem Weg zum Luggageroom sahen, folgten wir ihnen jedoch unauff&amp;auml;llig und nutzten die Chance unsere Rucks&amp;auml;cke und Taschen dort unterzubringen. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Zu unserem Abschied wurden wir dann von einem der Mitarbeiter des Hostels zum Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;cken eingeladen. Was wir dabei allerdings nicht wussten, war dass wir in ein typisch britisches Restaurant gehen w&amp;uuml;rden. Voller Vorfreude auf ein ausgiebiges Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ck gingen wir also los. Im Restaurant angekommen sicherte ich uns einen Tisch am Fenster, w&amp;auml;hrend meine Freundin und unsere Bekanntschaft die Bestellung an der Bar aufgaben. Nichts ahnend sa&amp;szlig; ich also an diesem Tisch und war sehr verwundert als meine Freundin pl&amp;ouml;tzlich mit einem Teller ankam, auf dem ich weit und breit weder Br&amp;ouml;tchen noch Marmelade finden konnte. Stattdessen schmiegten sich fetttriefend Spiegelei, Bacon und mini W&amp;uuml;rstchen aneinander. Da meine Freundin jedoch nur mit zwei Tellern ankam erwartete ich immer noch naiver und gutm&amp;uuml;tiger Weise ein anderes Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;cksmeal zu bekommen. Leider war dem nicht so. Das Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ck, auf das wir uns so gefreut hatten wurde zu einer Tortur. Da meine Freundin zuvor erz&amp;auml;hlt hatte, dass ich ein kleiner Nimmersatt sei konnte ich mich auch nicht auf die Ausrede: &amp;bdquo;Ich bin soooo satt&amp;ldquo;, verlassen. Ich war also mehr oder weniger gezwungen den noch rosa gl&amp;auml;nzenden Bacon, sowie das glibberig zerlaufene Spiegelei und das kleine und nahezu verbrannte W&amp;uuml;rstchen zu essen. Nach drei Stunden hatten wir es dann endlich auch geschafft, unsere mittlerweile auch noch kalten Speisen herunter zu schlingen. Trotz allem bedankten wir uns vielfach f&amp;uuml;r die Einladung zum Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ck und machten uns mit einer sich ank&amp;uuml;ndigenden Magenverstimmung zur&amp;uuml;ck auf den Weg ins Hostel. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Anders als alle anderen Tage in Sydney wollte dieser Tag leider einfach nicht verstreichen. Drau&amp;szlig;en regnete es und wir beschlossen uns in die Fernsehecke zu legen um ein wenig zu schlafen. Dies war keine wirklich gute Idee, da ich bereits nach wenigen Minuten von zwei Gruppen von Lebewesen umzingelt war: Die eine Gruppe bestand aus sich laut unterhaltenden Briten. Dies w&amp;auml;re ja noch ertr&amp;auml;glich gewesen, aber bei der anderen Gruppe handelte es sich um eine Gro&amp;szlig;familie von K&amp;uuml;chenschaben auf Familienausflug, und damit waren Ruhe und Gem&amp;uuml;tlichkeit vorbei. Angeekelt und abgenervt warteten wir bis zu unserer Abreise, immer auf der Hut vor den Mitbewohnern. Netterweise begleitete uns einer unserer Bekannten zum Busbahnhof&amp;nbsp; und verabschiedete uns.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Im Bus fanden wir uns dann zwischen Indern und &amp;Ouml;ko- Backpackern wieder. Die Fahrt war jedoch kein Problem, wir hatten viel Beinfreiheit und konnten somit sogar einige Stunden schlafen. Neun Stunden sp&amp;auml;ter erreichten wir kurz nach Sonnenaufgang eine kleine Rastst&amp;auml;tte. Nachdem wir einen eher schlechten Kaffe getrunken, das Klo aufgesucht und uns die Beine vertreten hatten ging es auch schon weiter. Nach zwei weiteren Stunden waren wir dann endlich da. &lt;a id=&quot;res_5357&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=backpacker.gif&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=backpacker.gif&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Wir stiegen aus dem Bus aus und ignorierten dummerweise die unz&amp;auml;hligen Shuttelbusfahrer der jeweiligen Hostels und machten uns somit zu Fu&amp;szlig; auf den Weg. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Dennoch schafften auch wir es bereits innerhalb weniger Minuten zu unserem Hostel zu finden, da der Ort sehr klein ist und das Hostel sehr nah an der Bushaltestelle liegt. Unser Hostel hie&amp;szlig; &amp;quot;Main Beach Backpackers&amp;quot;, lag mehr oder weniger direkt am Strand und war dennoch sehr zentral gelegen. Weniger gut als die Lage war dann jedoch das Zimmer in das wir einzogen. &lt;a id=&quot;res_5358&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=CIMG1251byronbay.JPG&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=CIMG1251byronbay.JPG&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a id=&quot;res_5358&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=CIMG1251byronbay.JPG&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;a id=&quot;res_5358&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=CIMG1251byronbay.JPG&quot;&gt;&lt;/a&gt;Wir hievten unsere Koffer in den ersten Stock und &amp;ouml;ffneten die T&amp;uuml;r zu einem dunklen, kleinen 8-Bett-Zimmer. Schr&amp;auml;nke hatten wir leider keine und auch das Erklimmen des Bettes wurde zu einer wahren Herausforderung, da die Leiter anstelle von Stufen nahezu messerscharfe, schmale St&amp;auml;be hatte und zudem aus der Verankerung am Bett gerissen war. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Unsere Zimmergenossen setzten sich aus zwei doch eher gef&amp;auml;hrlich aussehenden Kampfd&amp;auml;ninnen, einer Amerikanerin, einer Hippie-Chinesin und zwei mehr als entspannten Deutschen zusammen. Nachdem wir unsere Sachen so gut wie m&amp;ouml;glich verstaut hatten, ein paar Worte mit den Bettnachbarn, die sich immer noch &amp;uuml;berm&amp;uuml;det und versoffen in ihren Betten w&amp;auml;lzten, gewechselt hatten, machten wir uns auf zu den Duschen. Die Suche nach den sanit&amp;auml;ren Anlagen / den Duschen wurde durch den doch sehr penetranten Uringeruch, der uns bereits Kilometer vorher entgegenstr&amp;ouml;mte erleichtert. Auch sonst wurde das Duschen eher weniger zum Vergn&amp;uuml;gen, da die Duschen drau&amp;szlig;en gelegen waren, kein warmes Wasser hatten, viel zu niedrig angebracht und zu allem &amp;Uuml;berfluss auch noch total verdreckt waren. Bei einem&amp;nbsp; &amp;Uuml;bernachtungspreis von 25 aus $ pro Person in einem &amp;uuml;berf&amp;uuml;llten 8-Bett-Zimmer war dies geradezu eine Unversch&amp;auml;mtheit. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Nichts desto trotz waren wir noch immer guten Mutes und machten uns auf den Weg, um Ort und Strand zu erkunden. &lt;a id=&quot;res_5359&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=CIMG1254byronbay.JPG&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=CIMG1254byronbay.JPG&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Unsere Erkundungstour war jedoch bereits nach einer Stunde getan und uns war klar, dass wir in diesem kleinen Urlaubsort nicht nach einem Job zu suchen brauchen. Insgesamt wirkte alles eher etwas amerikanisch angehaucht (breite Stra&amp;szlig;en, kleine L&amp;auml;den) und verstr&amp;ouml;mte das Flair eines sehr entspannten Urlaubsortes. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Ich pers&amp;ouml;nlich war von allem sehr angetan, w&amp;auml;hrend meine Freundin auch durch den atemberaubenden Strand leider nicht zu begeistern war. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Der Strand: Das sind ca. 30 km feinster wei&amp;szlig;er Sand, der beim Laufen unter den F&amp;uuml;&amp;szlig;en quietscht, blaues Wasser und surferfreundliche Wellen. &lt;a id=&quot;res_5367&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=strandbyron.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=strandbyron.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Einfach traumhaft! Auch der in Strandn&amp;auml;he gelegene, kleine Wanderweg zum Leuchtturm, von dem aus man mit etwas Gl&amp;uuml;ck (wir hatten leider keines) sogar Delfine sehen kann, ist wirklich empfehlenswert. Uns wurde dazu auch erz&amp;auml;hlt, dass es auf dem Wanderweg einen Punkt gibt, der als der &amp;ouml;stlichste Punkt Australiens gilt. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Ebenso erfuhren wir von einigen Leuten, dass Byron Bay als ein typischer Hippie-Ort Australiens gilt, wovon wir uns auch sp&amp;auml;ter am Abend selber ein Bild machen konnten. &lt;a id=&quot;res_5365&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=Kugelfisch.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=Kugelfisch.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Als wir uns n&amp;auml;mlich am Abend auf den Weg zu den Telefonzellen machten, um unseren Familien von den Neuheiten zu berichten, sahen wir unz&amp;auml;hlige &amp;Ouml;ko-Leute bzw. Anh&amp;auml;nger der alten Hippie-Kultur, die sich zum Musizieren und heiterem Beisammensein auf den B&amp;uuml;rgersteigen trafen. Wir vermuteten allerdings, dass diese ebenso wie wir keine Einwohner des Ortes, sondern nur Besucher waren, die wohlm&amp;ouml;glich in der Arts-Factory (ein Hippie-Hostel, in dem &amp;Uuml;bernachtungen im Tippie- Zelt, Kunstkurse etc. angeboten werden) wohnen.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Nachdem wir unsere Familien auf den neuesten Stand gebracht hatten, gingen wir schlafen und verbrachten eine sehr unruhige erste Nacht in Byron Bay. Die Partylaune unserer Mitbewohner hatte sich leider nicht auf uns &amp;uuml;bertragen, so dass wir einfach nur angenervt waren von dem besoffenen Rumgetorkel durch unser Zimmer. Als ich dann am n&amp;auml;chsten Morgen, gepr&amp;auml;gt von der schlaflosen Nacht auch noch vom Hochbett fiel, weil die Leiter sich w&amp;auml;hrend des Hinunterkletterns mal wieder aus der Verankerung l&amp;ouml;ste, war meine Laune schon so ziemlich auf dem Nullpunkt angekommen.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Beim Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ck stand mir dann auch leider noch das Krisengespr&amp;auml;ch mit meiner Freundin bevor. Ich hatte bemerkt, dass sie sich mehr als unwohl f&amp;uuml;hlte und wollte eine L&amp;ouml;sung finden. Die L&amp;ouml;sung lautete: Weiterreisen! Zwar war ich von dem Ort, der entspannten Stimmung und dem Strand wirklich begeistert, wusste aber auch, dass wir hier keinen Job finden w&amp;uuml;rden und das Hostel nicht nur teuer, sondern auch schlecht war. Hinzu kam die Bef&amp;uuml;rchtung, so wie viele andere Backpacker in Byron Bay in das Chill-Koma zu verfallen, d.h. die Tage entspannt am Strand oder im Bett zu verbringen und alles Andere, inkl. Jobsuche, einfach mal zu vergessen. Also machten wir uns wenige Stunden sp&amp;auml;ter auf den Weg und buchten ein Busticket zum Preis von 29 aus $ in die n&amp;auml;chstgelegene gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere Stadt, n&amp;auml;mlich Brisbane.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;An unserem letzten Abend trafen wir auf eine unserer Bekanntschaften, die mit zwei Jungs in einem Camper mitgefahren war und nun auch hier gelandet war. Wir beschlossen, uns billigen Alkohol (mal wieder: Goon) zu kaufen und uns auf der Dachterrasse ein paar Gl&amp;auml;schen zu g&amp;ouml;nnen. Der Geschmack dieses Billig-Fusels ist, wie schon einmal bemerkt, nicht unangenehm. Weniger angenehm waren die h&amp;auml;mmernden Kopfschmerzen, die sich bereits w&amp;auml;hrend der Trinkphase bemerkbar machten aber erst sp&amp;auml;ter, in der schlaflosen, von Schwei&amp;szlig;ausbr&amp;uuml;chen gekr&amp;ouml;nten Nacht, ihren H&amp;ouml;hepunkt erreichten.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Am n&amp;auml;chsten Morgen, dem Tag der Weiterreise, ging es mir dann gl&amp;uuml;cklicherweise wieder gut, so dass die drei Stunden Fahrt nach Brisbane recht angenehm waren. Auch auf dieser vergleichsweise kurzen Strecke wurden in regelm&amp;auml;&amp;szlig;igen Abst&amp;auml;nden Pausen an einem Roadhouse eingelegt, in denen die M&amp;ouml;glichkeit bestand, auf die Toilette zu gehen und etwas zu essen oder zu trinken. Denn Essen und Trinken ist auf allen Busfahrten strengstens untersagt.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Auf unserem Weg durchquerten wir das allseits viel gepriesene und hoch gelobte Surfers Paradise und waren mehr als entt&amp;auml;uscht. Weder knackige Surfer-Boys noch schicke Strandh&amp;uuml;tten, stattdessen endlos hohe Hotelgeb&amp;auml;ude mit dem unwiderstehlichen Charme von billigen Massenunterk&amp;uuml;nften. Wie Benidorm, nur eben in Australien.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Kurze Zeit sp&amp;auml;ter erreichten wir dann Brisbane. Unser erster Gedanke war: Gr&amp;auml;sslich h&amp;auml;sslich. Und dieser Ersteindruck sollte sich im weiteren Verlauf des Tages noch festigen.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Das Hostel, das wir bereits in Byron Bay gebucht hatten, hatte leider keinen Shuttelservice und somit mussten wir uns mit Sack und Pack zu Fu&amp;szlig; auf den Weg machen. Wieder einmal irrten wir planlos durch eine fremde Stadt und mussten feststellen, dass die Entfernung weiter war als gedacht. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Nach mehrmaligem bergauf und bergab erreichten wir die Zielstra&amp;szlig;e, konnten aber weit und breit kein Hostel finden. Wir suchten noch 10 weitere Minuten und stellten dann fest, dass wir seit geraumer Zeit direkt vor der gesuchten Hausnummer standen. Es war kein Wunder, dass wir diese &amp;uuml;bersehen hatten, denn statt eines Hostels fanden wir ein kleines Familienhaus in einem ziemlich abgerissenen Zustand vor. Die Hausnummer war auf ein altes, zerfetztes Pappschild geschrieben und auch sonst konnten wir die im Internet pr&amp;auml;sentierte Au&amp;szlig;enansicht unserer Bleibe beim besten Willen nicht erkennen. Trotz dieses ersten Schocks hatten wir bis zu diesem Punkt noch die unsinnige Hoffnung auf ein gem&amp;uuml;tliches, sauberes Zimmer. Wir gingen zum Eingang und entdeckten einen dicken Mann, der es sich in einem alten Sessel gem&amp;uuml;tlich gemacht hatte und schlief. Leise schlichen wir an ihm vorbei auf der Suche nach einer Rezeption oder &amp;auml;hnlichem. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;In einem kleinen, verm&amp;uuml;llten Zimmer entdeckten wir eine asiatische Frau, die hinter einem Berg von Papierkram hervorlugte. Wir fragten sie, ob es m&amp;ouml;glich sei einzuchecken als pl&amp;ouml;tzlich der eben noch schlafende Mann erschien und uns den zu zahlenden Preis f&amp;uuml;r die gebuchten zwei N&amp;auml;chte nannte. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Wenig sp&amp;auml;ter wurden wir mit Schl&amp;uuml;ssel und Bettbezug ins Obergeschoss geschickt. Dies stellte bereits das erste Problem dar, da die Treppe derart schmal und steil war, dass wir nur schwer mit unseren Taschen hinauf kamen. Nun standen wir endlich vor unserer Zimmert&amp;uuml;r. Eine riesige T&amp;uuml;r mit einer kinderfreundlich angebrachten T&amp;uuml;rklinke in Knieh&amp;ouml;he. Ich schloss die T&amp;uuml;r auf und zugleich str&amp;ouml;mte uns ein uns&amp;auml;glicher Geruch von chinesischem Knoblauch entgegen. &amp;bdquo;Na ja, wenigsten gibt es hier keine Vampire&amp;ldquo;, schoss mir durch den Kopf als wir vorsichtig das Zimmer inspizierten. Das Zimmer war klein, dunkel und mehr oder weniger improvisiert. Es wirkte, als w&amp;uuml;rden wir in einem ehemaligen Durchgang oder Flur liegen, da hinter uns, vor uns und neben uns verschlossene T&amp;uuml;ren waren. &lt;a id=&quot;res_5369&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=zimmervalleyveranda.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=zimmervalleyveranda.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Vollkommen ersch&amp;ouml;pft und niedergeschlagen von diesem Anblick und den ersten Eindr&amp;uuml;cken unserer Bleibe machten wir uns auf die Suche nach der Quelle des Knoblauchgestanks und fanden in einer Ecke einen &amp;uuml;berdimensionierten, gl&amp;auml;nzenden Kochtopf, in dem sich ein Kind h&amp;auml;tte verstecken k&amp;ouml;nnen. Mutig wie wir nun einmal sind &amp;ouml;ffneten wir den Topf und hatten die Quelle des Gestankes gefunden: Wir konnten es nicht glauben, unfassbar, unsere Zimmergenossen hatten tats&amp;auml;chlich einen gro&amp;szlig;en Topf mit Eintopf chinesischer Art in unserem Zimmer gebunkert!&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Kurze Zeit sp&amp;auml;ter st&amp;uuml;rzten die beiden Mitbewohner dann auch in unser Zimmer. Sie waren, wer h&amp;auml;tte es gedacht, ebenso wie alle anderen Hostelg&amp;auml;ste, Chinesen. Wir versuchten uns mit ihnen auf Englisch zu unterhalten, ihnen klar zu machen, dass sie den Topf doch bitte woanders lagern sollten, aber mal wieder konnten oder wollten sie uns nicht verstehen. Wir beschlossen daraufhin, uns ein wenig in diesem Haus des Grauens umzusehen. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Unser erster Anlaufpunkt war das Bad bzw. der vermoderte T&amp;uuml;mpel in dem wir uns waschen sollten. &lt;a id=&quot;res_5360&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=CIMG1289horror4dusche.JPG&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=CIMG1289horror4dusche.JPG&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Ein altes, dreckiges, feuchtes, modriges und schimmliges Bad lag vor uns. Es war keines der typischen Hostelb&amp;auml;der, in denen man mehrere Duschen findet, die t&amp;auml;glich von einer Putzkolonne gereinigt werden, sondern ein Bad wie man es aus einem Familienhaus kennt, jedoch in einer verdreckten und verwahrlosten Form. Von diesen Badezimmern gab es exakt zwei ebenso wie von den Toiletten, die zwar separat, jedoch nicht weniger alt und verdreckt waren. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;a id=&quot;res_5364&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=ichinKueche.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=ichinKueche.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Im Untergeschoss fanden wir dann die K&amp;uuml;che. Auch diese war klein wie in einem Einfamilien Haus und wie bereits bef&amp;uuml;rchtet ebenfalls total verdreckt. Wir konnten keine Sitzm&amp;ouml;glichkeiten finden und gingen deshalb in einen garagen&amp;auml;hnlichen Bereich weiter, der wohl das Esszimmer darstellen sollte. Tats&amp;auml;chlich, hier standen ein paar alte Schreibtisch- und Gartenst&amp;uuml;hle an einem K&amp;uuml;chentisch, der jedoch so verdreckt war, dass eine ganze Familie von den dort liegenden Essensresten satt geworden w&amp;auml;re. &lt;a id=&quot;res_5362&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=CIMG1297horror2.JPG&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=CIMG1297horror2.JPG&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Das Ergebnis dieser Besichtigungstour waren zwei eindeutige Entscheidungen: 1. Ausw&amp;auml;rts essen und 2. so schnell wie m&amp;ouml;glich wieder ausziehen. So machten wir uns auf den Weg in die Stadt und mussten dabei feststellen, dass das Hostel alles andere als zentral lag.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Am sp&amp;auml;ten Abend kamen wir zur&amp;uuml;ck in das zum Hostel umfunktionierte Familienhaus. Um uns nicht noch diverse Hautkrankheiten und Pilze einzufangen, bem&amp;uuml;hten wir uns, das Bad mit nur minimalen Ber&amp;uuml;hrungen zu benutzen. Das funktioniert auch ganz gut, leider wurde ich dabei selbst ber&amp;uuml;hrt, und zwar von etwas ganz anderem als einem Wasserhahn oder &amp;auml;hnlichem: &lt;a id=&quot;res_5363&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=CIMG1298horrorhostel.JPG&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=CIMG1298horrorhostel.JPG&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Auf meiner Hand platzierte sich w&amp;auml;hrend ich mir das Gesicht wusch eine dicke, fette Kakerlake. Jetzt war ich endg&amp;uuml;ltig am Boden. Ekel, Ekel und noch mal Ekel machte sich in mir breit. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Ich legte mich v&amp;ouml;llig angewidert in mein Bett und bem&amp;uuml;hte mich, so schnell wie m&amp;ouml;glich einzuschlafen, um nichts mehr von der Umgebung, in der ich mich befand mitzubekommen. Leider war dies nicht m&amp;ouml;glich, da vor unserem Zimmer eine kleine Chinesische Hausparty gefeiert wurde und der komplette Raum bei jedem Schritt, der vor der T&amp;uuml;r gemacht wurde, bebte.&lt;a id=&quot;res_5361&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=CIMG1294horror3schrank.JPG&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=CIMG1294horror3schrank.JPG&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Am n&amp;auml;chsten Morgen machten wir uns auf den Weg zum Bad und wurden von einer ewig langen Schlange von Asiaten &amp;uuml;berrascht. Wir beschlossen auf unserem Zimmer zu warten und sahen nach drei Stunden des Wartens ein, dass wir wohl auf unsere Dusche verzichten mussten. Wir gingen also bereits schlecht gelaunt zum Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ck in die K&amp;uuml;che. Auf alten, zerfressenen Schreibtischst&amp;uuml;hlen an dem immer noch dreckigen, mit Zigarettenkippen verzierten Tisch sitzend, kauten wir missmutig unser Toast. Gute Laune kam unter diesen Umst&amp;auml;nden gar nicht erst auf und entschlossen uns, den Tag in der Stadt zu verbringen.&lt;a id=&quot;res_5366&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=sitzecke.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=sitzecke.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Nach der R&amp;uuml;ckkehr am Abend beschlossen wir trotz der eigentlich unhaltbaren hygienischen Situation in der K&amp;uuml;che eine Suppe zu kochen. Es war bereits 21.00 Uhr und wir wurden von dem alten, dicken Hausbesitzer alles andere als freundlich darauf hingewiesen, dass er um Punkt 22.00 Uhr die K&amp;uuml;che abschlie&amp;szlig;en w&amp;uuml;rde und wir nun gar nicht mehr mit dem Kochen beginnen sollten. Wir reagierten nach dem Prinzip: &amp;bdquo;Eine Minute dumm stellen erspart Arbeit und &amp;Auml;rger&amp;ldquo;, und gingen dennoch in die K&amp;uuml;che. Da war er! Der gl&amp;auml;nzende, kindergro&amp;szlig;e Kochtopf. Er stand auf der Herdplatte und immer wieder kamen irgendwelche Asiaten und sch&amp;ouml;pften sich etwas in ihre Schalen. &lt;a id=&quot;res_5368&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=veranda.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=veranda.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Eine Prozedur, die sich dann am n&amp;auml;chsten Morgen wiederholen sollte. Wir haben nicht herausgefunden, was f&amp;uuml;r ein Gemisch sich in dem Topf befunden hat, es war in jedem Fall undefinierbar und eindeutig ekelig, aber offensichtlich nicht gef&amp;auml;hrlich, denn Lebensmittelvergiftungen hat es unter den asiatischen Mitbewohnern w&amp;auml;hrend unseres Aufenthaltes nicht gegeben.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Wir waren mehr als gl&amp;uuml;cklich als wir nach zwei Tagen dieses Haus, das &amp;uuml;brigens den klangvollen und v&amp;ouml;llig irref&amp;uuml;hrenden Namen &amp;bdquo;Valley Veranda&amp;ldquo; f&amp;uuml;hrt, verlassen konnten. Es war zwar vergleichsweise g&amp;uuml;nstig, aber auch ein Preis von 24 aus $ pro Nacht in einem Vier-Bett-Zimmer war f&amp;uuml;r diese Horror-Unterkunft zu viel.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Auch noch Tage sp&amp;auml;ter fragten wir uns, was diesen alten, dicken Mann wohl dazu getrieben hatte sein eigenes Haus zu einem derart schlechten und improvisierten Hostel umzufunktionieren.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;</dc:description>
      
    <dc:subject>Allgemein</dc:subject>
     
    
  <dc:date>2008-12-13T20:58:14Z</dc:date>
    <dc:creator>mellizo1</dc:creator>
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  <item rdf:about="http://blog.australien-australien.de/245_australian_way_of_life/archive/1371_jobsuche_die_2__groueeinkauf.html">
  <title>Jobsuche die 2. / Großeinkauf</title>
  <link>http://blog.australien-australien.de/245_australian_way_of_life/archive/1371_jobsuche_die_2__groueeinkauf.html</link>
  <dc:description>&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Mittlerweile waren bereits 20 Tage vergangen und wir hockten immer noch ohne Job in Sydney herum. So langsam legte sich die anf&amp;auml;ngliche Aufregung, der Entdeckergeist war in kleinen Schritten verschwunden und einer kleinen Depression gewichen. Kein Job, immer wieder Regen, K&amp;auml;lte, das Gro&amp;szlig;stadtget&amp;uuml;mmel, die unz&amp;auml;hligen Asiaten; irgendwie hatten wir von all dem die Nase voll. Da es in der Stadt mit dem Job nicht klappte und uns auch sonst mehr nach einem ruhigeren Vorort zu Mute war, fuhren wir mit dem Zug nach Newtown. &lt;p&gt;Newtown ist ein kleiner Vorort von Sydney und mit dem Zug f&amp;uuml;r ca. 3,50 aus $ zu erreichen. Bei unserer Jobsuche, die bislang gr&amp;ouml;&amp;szlig;tenteils aus dem Verteilen unserer Lebensl&amp;auml;ufe bestand, hatten wir von einer Verk&amp;auml;uferin den &amp;ldquo;Geheimtipp&amp;rdquo; bekommen nach Newtown zu fahren. Dort sollten uns sehr viele Restaurants und Cafes erwarten, die vorzugsweise Backpacker aufgrund ihrer Flexibilit&amp;auml;t einstellen. Diese Chance wollten wir uns nat&amp;uuml;rlich nicht entgehen lassen und somit machten wir uns mit 20-fach ausgedruckten Lebensl&amp;auml;ufen auf den Weg. In Newtown angekommen war die Entt&amp;auml;uschung gro&amp;szlig;, denn der Ort war wie ausgestorben und besteht aus abgerissenen Alternativl&amp;auml;den, Piercingstudios und leeren oder geschlossenen Cafes. Wir erkundigten uns bei einigen Passanten, ob dies die einzigen Einkaufsm&amp;ouml;glichkeiten seien und wurden dabei zu einem Einkaufszentrum geschickt. Die Rede war von einem etwas kleineren Shopping-Center in Richtung Nirgendwo und einem etwas gr&amp;ouml;&amp;szlig;eren in Richtung Sydney Stadt. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir beschlossen als erstes das kleinere Einkaufszentrum aufzusuchen und wurden nach 50 Minuten Fu&amp;szlig;marsch auch endlich f&amp;uuml;ndig. Das Einkaufszentrum lie&amp;szlig; in uns neue Hoffnungen aufkommen und motivierte uns, in beinahe jeden Laden zu gehen und nach Arbeit zu fragen. Die meisten Shopkeeper nahmen unsere Lebensl&amp;auml;ufe auch mit positiven Kommentaren entgegen und versprachen sich umgehend bei uns zu melden, jedoch waren uns diese Floskeln und Abl&amp;auml;ufe bereits aus Sydney City bekannt. W&amp;auml;hrend wir uns also einmal wieder mehr oder weniger erfolglos bei allen m&amp;ouml;glichen Gesch&amp;auml;ften bewarben, entdeckten wir einen Aldi Markt. Das gro&amp;szlig;e gelbe Schild mit dem blauen A lie&amp;szlig; gleich ein sehr heimisches Gef&amp;uuml;hl in uns aufleben und wir beschlossen einen kleinen Lebensmitteleinkauf zu starten. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aus diesem &amp;ldquo;kleinen&amp;rdquo; Einkauf resultierte dann eine gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere Anzahl an T&amp;uuml;ten, gef&amp;uuml;llt mit Getr&amp;auml;nken, Schokolade, Fr&amp;uuml;chten und was der Mensch sonst noch so braucht zum Gl&amp;uuml;cklichsein. Nicht nur die Preise waren f&amp;uuml;r australische Verh&amp;auml;ltnisse verf&amp;uuml;hrerisch g&amp;uuml;nstig. Auch die Brotauswahl war bestechend gut, denn anders als bei Coles, Woolworth und Co. gab es hier das echte, gute Pumpernickel Schwarzbrot und das heimische Graubrot anstelle von zig verschiedenen Toastsorten. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gut beladen und einige Dollar &amp;auml;rmer verlie&amp;szlig;en wir das Einkaufszentrum und wollten nun trotz schwerer Ladung auch noch das zweite Shoppingcenter in Richtung Stadt aufsuchen. Leider sollte sich dies mal wieder schwieriger gestalten als erwartet. Um die T&amp;uuml;ten nicht ganz so weit tragen zu m&amp;uuml;ssen, beschlossen wir den Einkaufswagen noch ein St&amp;uuml;ck als Kleintransporter zu nutzen und dann in der N&amp;auml;he der Bushaltestelle zu parken. Gesagt, getan. Wir packten unsere Bewerbungsmappe und unsere Eink&amp;auml;ufe in den Einkaufswagen und schoben ihn bis zur n&amp;auml;chsten Einkaufswagenstelle. Von hier aus waren es nur noch wenige Gehminuten bis zur n&amp;auml;chsten Bushaltestelle. Trotz zunehmender Ebbe im Geldbeutel wollten wir uns ein Busticket zum n&amp;auml;chsten Einkaufszentrum g&amp;ouml;nnen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nachdem wir einen passenden Bus gefunden, das Ticket gekauft und schon drei Haltestellen mit dem Bus gefahren waren, mussten wir feststellen, dass unsere Bewerbungsmappe verschwunden war. Wir durchsuchten noch einmal unsere Einkaufst&amp;uuml;ten, aber sie war nicht mehr aufzufinden. Uns d&amp;auml;mmerte, dass wir die Mappe im Einkaufswagen hatten liegen lassen. Da sich in der Mappe nicht nur unsere kompletten Bewerbungsunterlagen, sondern auch ein paar Bankunterlagen meiner Freundin befanden, stiegen wir an der n&amp;auml;chsten Haltestelle aus um schnellst m&amp;ouml;glich zum Einkaufswagen zur&amp;uuml;ck zu kommen. Wir beschlossen, es sei logischer wenn wir nicht in ein weiteres Busticket investieren w&amp;uuml;rden und nur einer von uns zur&amp;uuml;cklaufen w&amp;uuml;rde w&amp;auml;hrend der andere mit den Eink&amp;auml;ufen auf einer Bank wartet. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da mich zu diesem Zeitpunkt noch eine bittere Erk&amp;auml;ltung plagte, opferte sich meine Freundin den Weg noch einmal zur&amp;uuml;ckzulegen. Gl&amp;uuml;ck im Ungl&amp;uuml;ck: Nach 40 Minuten war sie mit der Mappe unter dem Arm zur&amp;uuml;ck. Mittlerweile war allerdings unser Busticket wieder verfallen und wir wollten in kein neues investieren. Somit machten wir uns zu Fu&amp;szlig; auf den Weg zum n&amp;auml;chsten Einkaufszentrum. Langsam wurde es dunkel und als auch nach drei Stunden Fu&amp;szlig;marsch statt eines Einkaufszentrums die gro&amp;szlig;en Tower der Innenstadt Sydneys in Sichtweite waren, wurde uns klar, dass das Einkaufszentrum nirgendwo anders als direkt in Sydneys Innenstadt sein musste. Wir waren also den ganzen Weg, den wir zuvor mit einer viertelst&amp;uuml;ndigen Zugfahrt zur&amp;uuml;ckgelegt hatten zu Fu&amp;szlig; gegangen! Verschwitz, &amp;uuml;ber die eigene D&amp;auml;mlichkeit ver&amp;auml;rgert und mit nahezu wunden H&amp;auml;nden erreichten wir dann endlich das Einkaufszentrum und konnte noch gerade ein paar unserer Bewerbungen abgeben. Das wohl &amp;Auml;rgerlichste an dieser ganzen Aktion war unsere Dummheit und die Tatsache, dass wir nie wieder etwas von nur einem dieser L&amp;auml;den geh&amp;ouml;rt haben. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zwei Tage sp&amp;auml;ter beschlossen wir die Jobsuche nun etwas anders anzugehen. Wir begaben uns in eines der zahlreichen Internet Cafes und buchten uns f&amp;uuml;r zwei Stunden ein. Wir besuchten Seiten wie Gumtree.com.au, jobseeker.com, seek.com, jobsjobsjobs.com, carrrierone.com und noch ein paar andere die wir uns per Google heraus gesucht hatten. Tats&amp;auml;chlich wurden wir auch auf all diesen Seiten Jobs angeboten. Allerdings waren die Angebote teilweise sehr un&amp;uuml;bersichtlich, ohne Kontaktnummer oder ohne n&amp;auml;here Beschreibung. Dennoch suchten wir uns einige Jobs raus und bewarben uns als Cleaner, Waitress, Cashier und f&amp;uuml;r noch einige andere Stellen. Leider bekamen wir auch auf diese Bewerbungen wieder einmal keine Antworten. Also alles f&amp;uuml;r die Katz&amp;hellip; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenige Tage sp&amp;auml;ter versuchten wir dann noch einmal unser Gl&amp;uuml;ck bei einigen Jobagenturen, die wir uns im Internet unter Yellowpages.com.au rausgesucht hatten. Wir beschlossen diesmal zuerst anzurufen bevor wir wieder einmal die Suche und den Weg auf uns nehmen, um dann zu guter Letzt von irgendeiner gelangweilten, Kuchen mampfenden Tusse wieder weggeschickt zu werden. Leider mussten wir auch dieses Mal wieder Abfuhren einkassieren: Die eine Agentur war auf IT-Bereiche spezialisiert, die Andere war zu dem Zeitpunkt angeblich total &amp;uuml;berlastet mit Clienten und die n&amp;auml;chsten Agenturen waren entweder nicht f&amp;uuml;r den Stadtteil zust&amp;auml;ndig, verwiesen uns auf irgendeine Internetpr&amp;auml;senz oder hatten schlichtweg keine Jobs, die in unser Profil passen w&amp;uuml;rden. Fazit: Wieder einmal war unsere Jobsuche fehlgeschlagen.&lt;/p&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;</dc:description>
      
    <dc:subject>Allgemein</dc:subject>
     
    
  <dc:date>2008-11-22T13:53:44Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://blog.australien-australien.de/245_australian_way_of_life/archive/1370_party_am_darling_harbour__bondi_beach__vor_verschlossener_tr.html">
  <title>Party am Darling Harbour / Bondi Beach / vor verschlossener Tür</title>
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  <dc:description>&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Nachdem unsere ersten, sehr ausgiebigen Versuche einen Job in Sydney zu finden gescheitert waren, fanden wir, es sei mal wieder an der Zeit, das Nachtleben unsicher zu machen. Dieses Mal wollten wir jedoch nicht wieder Teil eines mit Backpackern vollgestopften Ladens sein, in dem es nahezu schon zur Tagesordnung geh&amp;ouml;rt, dass sich irgendein betrunkener Kerl auf der Tanzfl&amp;auml;che seiner Kleidung entledigt. &lt;p&gt;Wir beschlossen also an diesem Samstag Abend den Darling Harbour und einen der unz&amp;auml;hligen Clubs an der Promenade zu besuchen. &lt;a id=&quot;res_5262&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=5262-text4darlingharbour.gif&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=5262-text4darlingharbour.gif&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Somit machten &lt;a id=&quot;res_5263&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=5263-text4meer2.gif&quot;&gt;&lt;/a&gt;wir uns zu f&amp;uuml;nft auf den Weg zum &amp;quot;Cargo&amp;quot;. Das &amp;quot;Cargo&amp;quot; ist ein etwas schickerer und nahezu backpackerfreier Club. Der Eintritt ist kostenlos und die Musik ist f&amp;uuml;r jeden Houseliebhaber ein wahrer Genuss. Bereits auf unserem Weg wurde uns klar, dass hier im Gegensatz zu den typischen Backpackerl&amp;auml;den eine etwas andere Kleidungsnorm herrscht. W&amp;auml;hrend die Leute im &amp;quot;Gaff&amp;quot; und in der &amp;quot;Scubar&amp;quot; eher leger bis nahezu geschmacklos gekleidet in Badelatschen, alten und kaputten Klamotten oder irgendwelchen hirnrissigen Verkleidungen zu sehen waren, kamen uns bereits auf der Promenade des Darling Harbours unz&amp;auml;hlige Leute in Anzug und Kleid entgegen. Diesmal waren also wir die Backpacker die sich, mehr oder weniger leger gekleidet, versuchen unters Partyvolk zu mischen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im &amp;quot;Cargo&amp;quot; angekommen beschlossen wir erst einmal etwas zu trinken. &lt;a id=&quot;res_5260&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=5260-text4.jantjeundichamharbour.gif&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=5260-text4.jantjeundichamharbour.gif&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Wir bestellten ein Bier und einen Wodka Energy und mussten f&amp;uuml;r diese beiden Getr&amp;auml;nke leider stolze 25 aus $ zahlen. Was wir am Eintritt gespart hatten, mussten wir nun in die Getr&amp;auml;nke zahlen. Nachdem wir diesen Schock &amp;uuml;berwunden hatten, beschlossen wir nichts desto trotz den Dancefloor zu st&amp;uuml;rmen und den Abend zu genie&amp;szlig;en. Jedoch sollte sich dies schwerer gestalten als erwartet. Zum Einen war die Musik derart abwechslungslos, sodass selbst wir etwas angenervt waren und zum Anderen waren auch hier einige Kerle zu finden, die den Discobesuch scheinbar mit einem Jagdrevier oder einem Besuch an der Frischfleischtheke verwechselten. Somit waren Spr&amp;uuml;che wie: &amp;quot;Ich habe &amp;uuml;brigens eine eigene Wohnung, die kannst du dir gerne jetzt mit mir angucken gehen&amp;rdquo;, oder ewiges Anstarren gefolgt von Verfolgungsjagden wieder einmal die Norm. Unerwarteter Weise waren jedoch auch immer wieder willige weiblich Opfer zu sehen, die sich scheinbar durch diese &amp;ldquo;intelligenten und charmanten&amp;rdquo; Annmachspr&amp;uuml;che weichklopfen lie&amp;szlig;en. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Einige Stunden sp&amp;auml;ter und einige Dollar &amp;auml;rmer beschlossen wir wieder zur&amp;uuml;ck zum Hostel zu gehen. Auf unserem R&amp;uuml;ckweg bekam meine Freundin jedoch noch eine SMS von einer sehr netten (m&amp;auml;nnlichen) Partybekanntschaft aus Schweden. &lt;a id=&quot;res_5265&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=5265-text4partyvolk.gif&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=5265-text4partyvolk.gif&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Wir beschlossen seiner Einladung ins &amp;quot;Ivy&amp;quot; (ein weiterer Club in der George Street) zu folgen. Wenige Minuten sp&amp;auml;ter standen wir auch schon vor den Toren dieses Clubs. Wir zwei in Jeans und vor uns eine endlos lange Schlange von M&amp;auml;dels in schicken Kleidern. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir sahen uns schon eingefroren die n&amp;auml;chsten Stunden vor statt in dem Club verbringen als pl&amp;ouml;tzlich ein junger Herr in etwas zu eng geratener schwarzer Hose (die scheinen hier der absolute Trend zu sein) auf uns zu kam und uns fragte, ob wir Lust h&amp;auml;tten in den V.I.P. Bereich zu gehen. Wir &amp;uuml;berlegten nicht lange und sahen uns kurze Zeit sp&amp;auml;ter an der endlosen Schlange vorbeilaufen und mit einem Fahrstuhl ins Obergeschoss fahren. Dort angekommen fanden wir einen sehr gem&amp;uuml;tlichen Loungebereich mit Blick von oben auf die Tanzfl&amp;auml;che vor. Alles war in einem eher antiken Stil eingerichtet. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie vereinbart trafen wir uns dann auch mit dem schwedischen jungen Herren, der rein &amp;ldquo;zuf&amp;auml;llig&amp;rdquo; einen recht gutaussehenden Freund mitgebracht hatte, der sich auch gleich zu mir setzte. Die Unterhaltung sollte jedoch nicht l&amp;auml;nger als ein paar Minuten andauern, da wir es aufgrund unserer zu dem Zeitpunkt noch recht bescheidenen Sprachkenntnisse mehr oder weniger versauten: Auf die einen Fragen antworteten wir nur sehr wortkarg mit einem ja oder nein und auf andere mit eher unangebrachten bzw. missverst&amp;auml;ndlichen Antworten. Wir waren der Situation, uns mit einem gut aussehenden, netten Typen mit totalem Akzent in einem von Musik &amp;uuml;bert&amp;ouml;nten Club auf englisch zu unterhalten einfach noch nicht gewachsen. Somit waren wir die beiden schneller wieder los als uns eigentlich lieb war. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mehr oder weniger entt&amp;auml;uscht und etwas ver&amp;auml;rgert &amp;uuml;ber die eigene Dummheit suchten wir die Tanzfl&amp;auml;che im Untergeschoss auf. Diese war in einer Art Garten untergebracht und somit drau&amp;szlig;en. Im Gegensatz zu den unz&amp;auml;hligen Britinnen, die sich in ihren Minikleidchen ohne auch nur eine Spur von G&amp;auml;nsehaut pr&amp;auml;sentierten, fr&amp;ouml;stelten wir bei den gesch&amp;auml;tzten 7 grad in unseren Jeans und Lederjacken. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am Montag beschlossen wir aufgrund des sonnigen Wetters zum Bondi Beach zu fahren. &lt;a id=&quot;res_5261&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=5261-text4bondibeach.gif&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=5261-text4bondibeach.gif&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Nach endlos langem Suchen nach dem richtigen Bus, kauften wir uns schlie&amp;szlig;lich ein Busticket zum Preis von 6 aus $ (R&amp;uuml;ckfahrt mit inbegriffen) und warteten im Bus darauf das Meer zu sehen. Endlich war es da&amp;hellip; : das Meer! Voller Freude wanderten wir ein wenig am Wasser entlang und schossen die ersten Strandbilder. &lt;a id=&quot;res_5263&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=5263-text4meer2.gif&quot;&gt;&lt;/a&gt;Nach einer Weile fuhren wir weiter zum Cooge Beach, da sich hier gelegentlich Wale blicken lassen. Zumindest hatten uns Freunde davon berichtet und als Beweis sogar ein paar Fotos zeigen k&amp;ouml;nnen. &lt;a id=&quot;res_5264&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=5264-text4meer.gif&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=5264-text4meer.gif&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Leider wanderten und warteten wir vergebens und auch nach mehreren Stunden war noch kein Wal zu sehen. Bis auf ein paar vereinzelte Surfer, denen die K&amp;auml;lte scheinbar nichts ausmachte, konnten wir an diesem Tag keine weiteren Lebewesen im Meer sehen. &lt;a id=&quot;res_5264&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=5264-text4meer.gif&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=5264-text4meer.gif&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Dennoch waren wir nach unserem kleinen Ausflug aus dem Get&amp;uuml;mmel der Stadt an den Strand gl&amp;uuml;cklich und erholt. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am darauf folgenden Tag sch&amp;uuml;ttete es mal wieder aus Eimern, und wir beschlossen, am Abend einem Bekannten, der schon seit einer Weile in Sydney lebt, ins Kino zu folgen. Er und seine Freunde hatten die Karten schon gekauft und somit war es keine Frage mehr, in welchen Film wir gehen w&amp;uuml;rden. &lt;a id=&quot;res_5266&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=5266-text4steine.meer.gif&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=5266-text4steine.meer.gif&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;Uuml;berraschenderweise waren wir von der Wahl des Filmes sehr begeistert und auch der Preis war f&amp;uuml;r unser doch sehr begrenztes Budget verkraftbar. Da wir an einem Dienstag ins Kino gegangen waren, mussten wir statt der &amp;uuml;blichen 15 aus $ nur 9 Dollar zahlen, da in dem Kino in der George Street Kinotag war. Der Film hie&amp;szlig; &amp;ldquo;Taken&amp;rdquo; und war mehr oder weniger actionreich, hatte dennoch eine sehr reale Handlung (Frauenhandel). Uns allen hat der Film sehr gut gefallen und wir w&amp;uuml;rden ihn sogar weiterempfehlen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach diesem so gelungenen Kinoabend machten wir uns frohen Mutes auf den R&amp;uuml;ckweg zum Hostel. Vor unserer Zimmert&amp;uuml;r angekommen erwartete uns jedoch mal wieder eine etwas weniger erfreuliche &amp;Uuml;berraschung. Der Schl&amp;uuml;ssel, der all die Tage zuvor so wunderbar ins Schloss gepasst hatte, wollte dieses Mal einfach nicht die T&amp;uuml;r &amp;ouml;ffnen. Auch nach mehrmaligen Versuchen keine Chance. Nichts Gutes ahnend begaben wir uns zum Fahrstuhl, um an der Rezeption um Hilfe zu fragen. Pl&amp;ouml;tzlich kam ein chinesischer junger Herr auf uns zu und sagte nur soviel wie &amp;ldquo;room broken&amp;rdquo;. Auch auf unsere Fragen hin, ob er das Schloss meint oder ob er meint, dass eingebrochen worden sei bekamen wir keine anderen Antworten. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir vermuteten das Schlimmste, z.B.: Jemand war in unser Zimmer eingebrochen und hatte all unsere Sachen mitgehen lassen. Aber alles halb so wild, denn an der Rezeption teilte uns einer der Mitarbeiter mit, dass eine Neuangereiste, die zu uns auf das Zimmer kommen sollte, beim &amp;Ouml;ffnen der T&amp;uuml;r den Schl&amp;uuml;ssel abgebrochen hatte und dieser nun zur H&amp;auml;lfte noch im Schloss steckte. Ein &amp;Ouml;ffnen der T&amp;uuml;r war also nicht m&amp;ouml;glich, das Zimmer blieb f&amp;uuml;r uns verschlossen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die ersten Sekunden der Freude &amp;uuml;ber die Tatsache, dass nicht eingebrochen wurde, wechselte nun in Verzweiflung und Wut. Als der Mitarbeiter des Hostels uns dann auch noch in einem Nebensatz mitteilte, dass wir vor Mittag des n&amp;auml;chsten Tages nicht in das Zimmer kommen w&amp;uuml;rden, da es nicht m&amp;ouml;glich sei um diese Zeit noch einen Schl&amp;uuml;sseldienst zu rufen, war unsere gute Laune endg&amp;uuml;ltig verschwunden. Die Tatsache, dass Schlafsachen, Waschzeug, Zahnb&amp;uuml;rste und Medikamente sich nun unter Verschluss befanden, stimmte uns zusehends w&amp;uuml;tender, so dass uns auch auf das &amp;ldquo;freundliche&amp;rdquo; Angebot, die Nacht in einem 6 Bett Zimmer zu verbringen, nicht wirklich aufheiterte. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zu unserem Gl&amp;uuml;ck hatte der Mitarbeiter Erbarmen und versuchte mit diversen Aktionen die T&amp;uuml;r zu &amp;ouml;ffnen. Wenig erfolgreich war die Variante &amp;quot;Actionfilm&amp;quot;, d.h. mit brutaler Gewalt gegen die T&amp;uuml;r anrennen. Als n&amp;auml;chste Variante folgte &amp;quot;Agententhriller&amp;quot;, d.h. mit allerlei filigranen Hilfsmitteln wie Kugelschreiber, Pinzette und Zirkel sollte das Schloss dazu gebracht werden, sich zu ergeben. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Erfolgreich war dann letztendlich die Variante &amp;quot;Verzweifelung&amp;quot;: Durch Einf&amp;uuml;hren und behutsames Drehen des Rest-Schl&amp;uuml;ssels konnte das Schloss tats&amp;auml;chlich ge&amp;ouml;ffnet werden und wir konnten endlich in unser Zimmer. Auch die kleine, zierliche Chinesin, die nicht im Traum danach aussah, als w&amp;uuml;rde sie &amp;uuml;berhaupt die Kraft dazu besitzen einen Schl&amp;uuml;ssel abzubrechen, tauchte pl&amp;ouml;tzlich auf und wollte ihre Koffer bzw. Schr&amp;auml;nke in unser Zimmer hieven. Unser freundlicher Helfer machte ihr jedoch mehr oder weniger unmissverst&amp;auml;ndlich deutlich, dass sie nun bitte in dem ihr neu zugewiesenen Zimmer bleiben solle und versicherte uns, dass wir zumindest die n&amp;auml;chsten zwei bis drei N&amp;auml;chte alleine schlafen d&amp;uuml;rfen. Zufrieden aber immer noch leicht entsetzt &amp;uuml;ber die Dummheit Anderer fielen wir in unsere Betten.&lt;/p&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;</dc:description>
      
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  <dc:date>2008-11-22T11:29:55Z</dc:date>
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  <title>Botanic Garden/ Jobsuche die 1.</title>
  <link>http://blog.australien-australien.de/245_australian_way_of_life/archive/1341_botanic_garden_jobsuche_die_1.html</link>
  <dc:description>&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Da die letzte Woche vor allem durch Regen und f&amp;uuml;r australische Verh&amp;auml;ltnisse ziemlich k&amp;uuml;hle Temperaturen gepr&amp;auml;gt war, beschlossen wir an diesem erstmals wieder sonnigen Tag in den Botanischen Garten Sydneys zu gehen. &lt;/font&gt;&lt;a id=&quot;res_5245&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text3botanischergarten.gif&quot;&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text3botanischergarten.gif&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/font&gt;&lt;/a&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Auch die Anderen (ein paar deutsche Backpacker und ein Hostelmitarbeiter) fanden an diesem Entschluss Interesse und folgten uns. Somit machten wir uns, ausgestattet mit einer kleinen Decke und etwas Brot f&amp;uuml;r die V&amp;ouml;gel, auf den Weg. &lt;/font&gt;&lt;a id=&quot;res_5153&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=CIMG1125operahouse.JPG&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;a id=&quot;res_5153&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=CIMG1125operahouse.JPG&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Der Botanische Garten liegt in der N&amp;auml;he des Opera Houses und bietet sich nicht nur als Ort der Entspannung, sondern auch zum Joggen und sportivem Austoben an. &lt;/font&gt;&lt;a id=&quot;res_5250&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text3riesenbaum.gif&quot;&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text3riesenbaum.gif&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/font&gt;&lt;/a&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Am Vormittag werden kostenlose F&amp;uuml;hrungen angeboten, an denen jeder teilnehmen kann. &lt;/font&gt;&lt;a id=&quot;res_5251&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text3vogelfuettern2.gif&quot;&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text3vogelfuettern2.gif&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/font&gt;&lt;/a&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Da wir uns die Tage zuvor eher weniger mit der Tier- und Pflanzenwelt Australiens, als vielmehr mit den Jobangeboten auseinandergesetzt hatten, erwies sich dieser kleine Ausflug als eine interessante Abwechslung. Neben den unz&amp;auml;hligen Palmen, Orchideen und anderen exotischen Pflanzen, waren auch einige f&amp;uuml;r Deutschland eher untypische Tiere zu sehen.&amp;nbsp;Wir trafen&amp;nbsp;auf&amp;nbsp; sogenannte Flughunde, kleine Papageien und Kakadus. &lt;/font&gt;&lt;a id=&quot;res_5158&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=CIMG1179flughundimbotgarden.JPG&quot;&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=CIMG1179flughundimbotgarden.JPG&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Ein merkw&amp;uuml;rdiges Tier namens Flughund&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/font&gt;&lt;/a&gt;&lt;a id=&quot;res_5154&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=CIMG1179flughundimbot.garden.JPG&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Da wir Brot zum F&amp;uuml;ttern der V&amp;ouml;gel mitgebracht hatten, ergab sich die M&amp;ouml;glichkeit, die V&amp;ouml;gel aus n&amp;auml;chster N&amp;auml;he bzw. auf unseren eigenen Schultern sitzend zu betrachten. Allerdings sollte man beim F&amp;uuml;ttern vorsichtig sein, da zum Einen die Schn&amp;auml;bel recht scharf sind und zum Anderen die Gefahr besteht, dass einem auf die Schulter gekackt wird. &lt;/font&gt;&lt;a id=&quot;res_5246&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text3dickervogelimbot.garden.gif&quot;&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text3dickervogelimbot.garden.gif&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/font&gt;&lt;/a&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Dieses Problem hatte bereits nach wenigen Minuten einer unserer Bekannten und es war sehr schwer, die Flecken schnell und gr&amp;uuml;ndlich zu entfernen. &lt;/font&gt;&lt;a id=&quot;res_5156&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=CIMG1280papagai.JPG&quot;&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=CIMG1280papagai.JPG&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/font&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Nach der F&amp;uuml;tterung der V&amp;ouml;gel und einem kleinen Schl&amp;auml;fchen in der Sonne bekamen wir Lust auf einen guten Kaffe und machten uns auf die Suche nach einem geeigneten Cafe. Das Cafe des Botanischen Gartens l&amp;auml;dt zwar durch die zentrale Lage inmitten von Palmen und anderen Pflanzen zum Verweilen ein, ist jedoch preislich gesehen ebenso wie der kleine Souvenirshop den vielen Touristen angepasst und somit f&amp;uuml;r den kleinen Backpackergeldbeutel zu teuer. &lt;/font&gt;&lt;a id=&quot;res_5249&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text3jantjemitvogel.gif&quot;&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text3jantjemitvogel.gif&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/font&gt;&lt;/a&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Als wir uns also gerade gegen das &amp;uuml;berteuerte Cafe und f&amp;uuml;r einen Latte im Starbucks, welcher hier wesentlich g&amp;uuml;nstiger als in Deutschland ist, entschieden hatten, wurden wir Augenzeugen, wie sich ein riesiger Vogel mit langem, spitzen Schnabel &amp;uuml;ber die Pizza eines P&amp;auml;rchens hermachte. Diese waren eher weniger begeistert und zugleich hilflos, w&amp;auml;hrend meine Freundin hemmungslos wie ein japanischer Tourist das ganze fotografierte. Nach dieser gelungen Abwechslung lie&amp;szlig;en wir wie geplant den Tag mit einem Latte ausklingen. &lt;/font&gt;&lt;a id=&quot;res_5248&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text3ichimbaumbot.garden.gif&quot;&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text3ichimbaumbot.garden.gif&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/font&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Am n&amp;auml;chsten Tag kehrte unsere alte Verzweiflung zur&amp;uuml;ck. Ein Job musste her, und das so&amp;nbsp; schnell wie m&amp;ouml;glich. Wir hatten uns bereits die letzen Tage direkt nach unserer Ankunft hingesetzt und einen Lebenslauf geschrieben, welcher hier von &amp;auml;u&amp;szlig;erster Notwendigkeit ist. Ebenso hatten wir diesen bereits zig mal ausgedruckt und in nahezu jedem Gesch&amp;auml;ft verteilt. Dennoch waren wir nach wie vor joblos und Thema unserer Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;cksunterhaltung war mal wieder die Jobsuche. Diesmal klinkte sich einer der Hostelmitarbeiter ein, um uns neuen Mut zu machen&amp;nbsp;und gab uns einen Zettel, auf dem nach Backpackerbabes f&amp;uuml;r das Verteilen von Flyern gesucht wurde. Da wir uns f&amp;uuml;r nichts zu schade waren, riefen wir bereits wenige Minuten sp&amp;auml;ter die Nummer auf dem Zettel an und wurden eingeladen, in 20 Minuten vorbei zu kommen. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Wir machten uns also gleich voller Hoffnung auf den Weg zu dem Fitnessstudio, f&amp;uuml;r das wir die Flyer verteilen sollten. Dort angekommen begr&amp;uuml;&amp;szlig;te uns gleich eine v&amp;ouml;llig &amp;uuml;berdrehte Frau, die sich so verhielt als w&amp;auml;re man seit wenigen Minuten ihre beste Freundin. Sie erkl&amp;auml;rte uns kurz unsere Aufgabe und vereinbarte mit uns ein Probearbeiten um 15.00 Uhr. Beim Flyerverteilen ging es leider weniger darum Flyer zu verteilen, als vielmehr darum, die Leute nach ihren Telefonnummern und Adressen zu fragen und ihnen ein Abo f&amp;uuml;r das Fitnessstudio zu verkaufen. Obwohl uns diese Tatsache bereits schon etwas abschreckte, beschlossen wir es zumindest einmal zu probieren. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Wenige Stunden sp&amp;auml;ter standen wir also in ziemlicher K&amp;auml;lte, getrennt voneinander an Sydneys Hauptverkehrskreuzungen und sollten fremde Menschen nach ihren Nummern und Adressen fragen. Dies gestaltete sich jedoch problematischer als gedacht. Zum Einen zogen die Leute so schnell an einem vorbei und ignorierten einen so sehr, dass man noch nicht einmal ann&amp;auml;hernd sein Verkaufsl&amp;auml;cheln aufsetzen und den einge&amp;uuml;bten Satz aussprechen konnte, und zum Anderen stand ich am Chinese Corner, welcher dementsprechend auch haupts&amp;auml;chlich von Chinesen durchquert wurde, welche mich selbst wenn sie wollten nicht verstehen konnten. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Eineinhalb Stunden und einige d&amp;auml;mliche Anmachspr&amp;uuml;che sp&amp;auml;ter, hatte ich immer noch keine Nummer in der Tasche und war kurz davor aufzugeben und das ganze abzubrechen, als pl&amp;ouml;tzlich meine Freundin ebenso entnervt auf mich zu kam. Auch bei ihr war es nicht viel besser gelaufen. Sie hatte es zwar geschafft drei Leuten ihre Nummern abzuschwatzen, dennoch hatte auch sie Probleme und wollte einfach nur, dass diese zwei endlos scheinenden Probestunden endlich zu Ende gingen. Als sich dann zu allem &amp;Uuml;berfluss auch noch ein chinesisches P&amp;auml;rchen neben uns stellte, dass mit Bambush&amp;ouml;lzern Musik zu machen versuchte, konnten wir eigentlich nur noch &amp;uuml;ber die total bescheuerte Situation lachen. Als die zwei Stunden endlich zu Ende waren und wir die insgesamt f&amp;uuml;nf Nummern abgeben mussten, war uns allen bewusst, dass dies unser erster und unser letzter Tag in diesem Business war. Wenigstens bekamen wir f&amp;uuml;r die zwei Stunden 20 aus. $ und konnten uns somit unser Abendbrot erstmals aus eigener Tasche finanzieren. Durchgefroren und v&amp;ouml;llig entmutigt aber zugleich auch froh &amp;uuml;ber das erste selbst verdiente Geld gingen wir ins Bett. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Da wir bei unserer Flyer Aktion von einer anderen Deutschen den Rat bekommen hatten, uns beim L&amp;ouml;wenbr&amp;auml;u zu bewerben, machten wir uns am n&amp;auml;chsten Tag gleich auf den Weg. Sie hatte uns zwar erz&amp;auml;hlt, dass sie nicht genommen wurde, meinte aber auch, dass wir es mit unseren blonden Haaren in dem deutschen Lokal trotzdem mal versuchen sollten. Das Restaurant L&amp;ouml;wenbr&amp;auml;u befindet sich in den sogenannten &amp;ldquo;The Rocks&amp;rdquo;. Diese sind eine Art Ortsteil von Sydney, der &amp;uuml;ber der Harbourbridge liegt und durch die kleinen Stra&amp;szlig;en im Vergleich zu Sydneys Innenstadt eher gem&amp;uuml;tlich wirkt. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Nachdem uns der Weg von zwei Passanten falsch erkl&amp;auml;rt wurde und wir bereits einige Stunden unterwegs waren, fanden wir endlich das Lokal. Am Eingang begr&amp;uuml;&amp;szlig;te uns ein kr&amp;auml;ftiger, deutscher, &amp;auml;lterer Herr und auch im Lokal arbeiteten haupts&amp;auml;chlich Deutsche. Mit der deutschen Musik im Hintergrund kam bei uns zum Einen ein heimisches Gef&amp;uuml;hl auf, zum Anderen war es auch irgendwie ironisch auf einem anderen Kontinent in einem deutschen Lokal zu stehen und zu sehen auf welche Eigenarten wir Deutschen scheinbar beschr&amp;auml;nkt werden. Sauerkraut, Wei&amp;szlig;wurst, Dirndl / Lederhosen, Schlager und Bier. Wir sahen uns schon in dem doch eher l&amp;auml;cherlichen Aufzug den chinesischen Touristen&amp;nbsp;das Sauerkraut auftischen, bis wir mit dem Chef Bekanntschaft machen durften. Dieser Herr war so was von unfreundlich und schob uns gleich mit einem Personalbogen in die n&amp;auml;chste Ecke ab. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Nachdem wir die zweieinhalb Seiten mit all unseren Daten ausgef&amp;uuml;llt und abgegeben hatten, offenbarte uns der super-missgelaunte Chef, dass sie aufgrund schlechter Erfahrungen keine Backpacker mehr nehmen und verabschiedete uns. W&amp;uuml;tend und deprimiert zugleich verlie&amp;szlig;en wir den Laden und gingen zur&amp;uuml;ck zum Hostel. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Auf dem Weg dahin sahen wir einen Aushang an einem Cafe, das Aushilfen suchte. Das Cafe bestand aus zwei kleinen Tischen und einem kleinen Tresen und schien auch als Laie zu bew&amp;auml;ltigen zu sein. Als wir unsere Lebensl&amp;auml;ufe abgeben wollten, erkl&amp;auml;rte uns die Inhaberin, dass sie nur Leute mit mindestens einj&amp;auml;hriger Erfahrung einstellt. Dies schien uns aufgrund der Lokalgr&amp;ouml;&amp;szlig;e so derart l&amp;auml;cherlich, dass wir nicht wussten, ob wir diese Frau wirklich ernst nehmen sollten. An diesem Abend mussten wir voller Entt&amp;auml;uschung feststellen, dass es wohl nicht so einfach ist wie vermutet, einen Job zu finden und beschlossen am n&amp;auml;chsten Tag eine Jobagentur aufzusuchen. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Wie geplant gingen wir also am n&amp;auml;chsten Tag, nachdem wir noch einige weitere Lebensl&amp;auml;ufe verteilt hatten, zu einer Jobagentur, deren Adresse wir im Internet gefunden hatten. Da es mittlerweile bereits halb f&amp;uuml;nf am Nachmittag war und die Agentur um 17.00 Uhr schloss, waren die Mitarbeiter dieser Firma schon in Feierabendlaune. Wir trafen also nach unz&amp;auml;hligem Klingeln und einigen Minuten des Wartens auf eine Frau mittleren Alters, die sich gerade ein St&amp;uuml;ck Kuchen in den Mund schob und uns mit vollem Mund zu erkl&amp;auml;ren versuchte, dass sie gerade verhindert sei, da sie und ihre Mitarbeiter gerade in einer wichtigen Besprechung w&amp;auml;ren. Somit nahm sie zwischen T&amp;uuml;r und Angel unsere Lebensl&amp;auml;ufe entgegen und begleitete uns direkt im Anschluss darauf&amp;nbsp; zum Ausgang. Wieder einmal wurden wir abgeschoben und hatten das Gef&amp;uuml;hl, ein absoluter Verlierer, mit dem Namen Backpacker, in diesem Land zu sein. Wie bereits erwartet h&amp;ouml;rten wir auch viele Wochen sp&amp;auml;ter noch nichts von dieser Agentur, auf die wir so viel Hoffnung und Erwartungen gesetzt hatten. Schei&amp;szlig;laden!&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;</dc:description>
      
    <dc:subject>Allgemein</dc:subject>
     
    
  <dc:date>2008-10-27T11:25:55Z</dc:date>
    <dc:creator>mellizo1</dc:creator>
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  <item rdf:about="http://blog.australien-australien.de/245_australian_way_of_life/archive/1334_erste_erfahrungen_mit_dem_nachtleben__auf_der_suche_nach_alternativen_zum_hostel.html">
  <title>Erste Erfahrungen mit dem Nachtleben / Auf der Suche nach Alternativen zum Hostel</title>
  <link>http://blog.australien-australien.de/245_australian_way_of_life/archive/1334_erste_erfahrungen_mit_dem_nachtleben__auf_der_suche_nach_alternativen_zum_hostel.html</link>
  <dc:description>&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Nach unserer ersten Woche in Sydney, die vor allem durch organisatorische Aktionen, wie z.B. das Er&amp;ouml;ffnen eines Kontos, das Beantragen der Tax file number und die Jobsuche gepr&amp;auml;gt war, wollten wir nun auch endlich einen Einblick in Sydneys Nachtleben bekommen. Da wir uns bislang immer noch gegen die st&amp;auml;ndigen Aufforderungen der Westendmitarbeiter gewehrt hatten und somit nicht feiern gegangen waren, war es uns m&amp;ouml;glich&lt;span&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;gewesen das Partyverhalten der Anderen zu beobachten. Dabei fiel uns auf, dass die Leute in Australien immer sehr fr&amp;uuml;h feiern gehen, welches f&amp;uuml;r einen Neuling wie mich sehr gew&amp;ouml;hnungsbed&amp;uuml;rftig war. &lt;a id=&quot;res_5241&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text2kochaktionen.gif&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text2kochaktionen.gif&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Girls in der K&amp;uuml;che - f&amp;uuml;r die Boyz zu stressig&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;W&amp;auml;hrend wir um ca. 19.00 Uhr noch in der Gemeinschaftsk&amp;uuml;che standen und unser Abendessen zubereiteten, waren andere bzw. die Partyg&amp;auml;nger schon l&amp;auml;ngst betrunken und ordentlich in Feierlaune. Dabei durften wir so einige Male mit ansehen, wie sich der ein oder andere volltrunkene&amp;nbsp;Ire ausgezogen hat, gest&amp;uuml;rzt ist oder sich in der K&amp;uuml;che erbrochen hat. &lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;Trotz ungew&amp;ouml;hnlich fr&amp;uuml;her Ausgehzeit, schafften wir es dennoch diesen Freitag&lt;span&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;auch endlich einmal rechtzeitig fertig zu sein. Da&lt;span&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;die sogenannte Scubar auf dem Plan stand, beschlossen wir der Gruppe dahin zu folgen. &lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;Die Scubar ist ein kleiner, typischer Backpackerladen und kooperiert mit einigen Hostels. Daher ist dort vor allem mit anderen Backpackern zu rechnen. &lt;a id=&quot;res_5243&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text2wirinderscubar.gif&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text2wirinderscubar.gif&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Nightlife in der Scubar&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;Da wir mit unserer Hostelgruppe unterwegs waren, mussten wir keinen Eintritt bezahlen und bekamen jeder einen Coupon f&amp;uuml;r ein Freigetr&amp;auml;nk. Bei unserer Ankunft um 21.00 Uhr vor der Bar begr&amp;uuml;&amp;szlig;te uns&lt;span&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;zu meiner Verwunderung ein T&amp;uuml;rsteher, der genauestens alle Ausweise kontrollierte. Wie ich sp&amp;auml;ter erfahren durfte, ist es in Australien Vorschrift, dass jede Bar, jedes Cafe&lt;span&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;ab einer bestimmten Uhrzeit von jedem den Ausweis&lt;span&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;kontrollieren muss, um zu verhindern das Minderj&amp;auml;hrige nach 22.00 Uhr auf der Stra&amp;szlig;e sind. Harte Sitten!&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Nachdem wir den Eingang in die Scubar passiert hatten fanden wir einen recht guten Dj, einen Billardtisch und g&amp;auml;hnende Leere vor, jedoch zeigte sich bereits eine Stunde sp&amp;auml;ter der ganze Laden in einem v&amp;ouml;llig anderem Licht: Aus der zuvor ruhigen Bar wurde pl&amp;ouml;tzlich ein gut gef&amp;uuml;llter Club mit Tanzfl&amp;auml;che, der Billardtisch verschwand und die Leute die zuvor noch recht tr&amp;auml;ge ihre Kugeln versenkt hatten, bewegten sich nun im Rhythmus zu den neuesten House Beats. &lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Somit wurde der anfangs so langweilige Abend dann doch noch recht witzig und ich durfte bzw. musste auch schon nach kurzer Zeit mit der australischen Offenheit Bekanntschaft machen. Ein absolut absto&amp;szlig;ender Kerl im Strickpullover mit Elchmotiv wollte einfach nicht verstehen, dass ich nicht mit ihm tanzen wollte und riss mich wie ein wild gewordenes Schwein hin und her. Zu allem &amp;Uuml;berfluss bedankte er sich dann l&amp;auml;cherlicher Weise noch f&amp;uuml;r den Tanz und gab mir einen Kuss auf die Wange. Auch meine Freundinnen durften miterleben mit welchen Erwartungen die M&amp;auml;nner in solche Backpackerl&amp;auml;den kommen. Frischfleisch: leicht zu haben und schon bald nicht mehr in der gleichen Stadt und somit ein bisschen Spa&amp;szlig; ohne unerw&amp;uuml;nschte Folgen. &lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Da der Alkohol in Australien sehr teuer ist und wir auch keine Zeit mehr hatten im Hostel etwas vorzutrinken, durften wir das peinliche Flirtverhalten der Australier in absolut n&amp;uuml;chternem Zustand erleben. Um halb drei war dann v&amp;ouml;llig unerwartet die Party zu Ende. Eine Putzkolonne fing so penetrant an zu putzen, dass selbst der Partyw&amp;uuml;tigste mit dem Wischmob zwischen den Beinen nicht standhalten konnte und den Laden verlies. Mittlerweile konnte ich auch verstehen, weshalb alle immer schon so fr&amp;uuml;h losgingen um zu feiern und am n&amp;auml;chsten Tag verh&amp;auml;ltnism&amp;auml;&amp;szlig;ig fr&amp;uuml;h wieder auf den Beinen waren. In Australien ist es normal, dass alle Clubs zwischen 2 und 3 Uhr Nachts schlie&amp;szlig;en. &lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Nach ein paar Stunden Schlaf und einem typischen Backpacker Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ck, welches aus billigem Coles Toast und irgendeiner g&amp;uuml;nstigen Variante von Aufschnitt besteht, machten wir uns auf die Suche nach dem so genannten Georga House. Wir hatten durch einen Bekannten, der bereits seit einem halben Jahr in Australien lebt und arbeitet, erfahren, dass dies ein Studenten Haus sei, in dem man zu recht humanen Preisen ein eigenes Zimmer bekommen kann. Erwartungsvoll suchten wir halb Sydney ab. Wir fragten unz&amp;auml;hlige Passanten, denen dieses Studentenhaus jedoch nicht bekannt war und begannen&lt;span&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;langsam zu verzweifeln. Als dann ca. 2 Stunden sp&amp;auml;ter zwei Herren mittleren Alters uns derart verzweifelt, mit Stadtplan unter dem Arm an der Ampel entdeckten, z&amp;ouml;gerten sie nicht lang uns zu fragen, ob wir irgendwie Hilfe brauchen k&amp;ouml;nnten. Da beide ebenfalls nicht aus Sydney kamen, waren sie uns zwar keine gro&amp;szlig;e Hilfe, boten uns aber an, mit zu ihrem Hotel zu kommen um dort von dem Portier Hilfe zu bekommen. Auch dem noch recht jugendlichen Portier war das Georga House kein Begriff, dennoch recherchierte er solange im Internet bis er uns die Adresse und eine Wegbeschreibung geben konnte. Wir waren sehr dankbar und zugleich verwundert &amp;uuml;ber diese au&amp;szlig;erordentliche Hilfsbereitschaft, die hier zu Lande jedoch normal zu sein scheint. &lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Nachdem wir einige Kilometer gelaufen waren, erreichten wir endlich die Stra&amp;szlig;e in der das Georga Haus sein sollte. Mittlerweile war es schon dunkel geworden und wir liefen durch einen doch eher ghettoartigen Bezirk. Als wir dann endlich den Eingang betraten, wurden uns auch sofort freundlicher Weise die Zimmer gezeigt. Es gab Doppel- und Einzelzimmer, die jeweils mit einem Waschbecken, einem Schreibtisch, einem Schrank und einem Stockbett bzw. Einzelbett ausgestattet waren. Zus&amp;auml;tzlich verf&amp;uuml;gte jedes Zimmer &amp;uuml;ber einen eigenen Internetanschluss. Der Nachteil jedoch war, dass man kein eigenes Badezimmer hatte und dass das gesamte Haus sehr zugig und ungem&amp;uuml;tlich war. Wir vereinbarten nach unserer Besichtigung zwei Tage Bedenkzeit&amp;nbsp;und verlie&amp;szlig;en das Haus. &lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;Da wir uns tats&amp;auml;chlich entschieden hatten dort hin umzuziehen, checkten wir in unserem Hostel aus und riefen die Leute vom Studentenhaus an um unser bereits reserviertes Zimmer zu best&amp;auml;tigen. Dies gestaltete sich jedoch etwas problematisch, da zum Einen das reservierte Doppelzimmer nicht mehr verf&amp;uuml;gbar war und zum Anderen die Preisinformation falsch war. Zwar war der Preis von 200 aus $ pro Woche pro Person mit Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ck noch recht g&amp;uuml;nstig, jedoch f&amp;uuml;r unseren kleinen Backpackergeldbeutel zu hoch. &lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;Daher mussten wir leider absagen, was das Personal des Hauses nicht so spontan akzeptieren wollte. Ich musste mich also tats&amp;auml;chlich auf eine Diskussion am Telefon einlassen, in der ich eine g&amp;uuml;nstigere Schlafm&amp;ouml;glichkeit nennen sollte! Nach dieser f&amp;uuml;r mich als Nicht-Australierin recht komplizierten Diskussion, stellten wir fest, dass wir nun mehr oder weniger Obdachlos waren. Wir gingen also wieder mit Sack und Pack zu unserem Hostel zur&amp;uuml;ck und wurden da bei unserer R&amp;uuml;ckkehr eher mitleidig bel&amp;auml;chelt.&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;Nach diesem schlechten Start in den Morgen beschlossen wir am Abend erneut mit unseren neu gewonnenen Bekanntschaften aus dem Hostel (gleichaltrige Backpacker aus Deutschland) die Nacht zum Tag zu machen. Auf dem Plan stand &amp;quot;The Gaff&amp;quot;, ein weiterer Backpackerladen an der Oxfordstreet, welche in Sydney als absolute Schwulenstra&amp;szlig;e gilt. &lt;a id=&quot;res_5237&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text2abendsimgaff.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text2abendsimgaff.jpg&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Great: German Girls im Gaff&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Am Abend kauften wir uns Bier, was neben &amp;quot;Goon&amp;quot; (ein absolut billiger Wein, der dementsprechende Kopfschmerzen verursacht) noch verh&amp;auml;ltnism&amp;auml;&amp;szlig;ig g&amp;uuml;nstig ist. Da wir recht m&amp;uuml;de waren, beschlossen wir, uns vorher noch kurz hinzulegen, um ein wenig zu schlafen. Leider wachten wir erst einige Stunden sp&amp;auml;ter um halb elf am Abend wieder auf. Nichts desto trotz machten wir uns mit jeweils einem Bier intus, d.h. also n&amp;uuml;chtern und m&amp;uuml;de, auf den Weg und fanden uns wenige Minuten sp&amp;auml;ter zwischen unz&amp;auml;hligen Fetish Stores und vielen unglaublich gut aussehenden M&amp;auml;nnern wieder, die jedoch leider alle &amp;quot;vom anderen Ufer&amp;quot; waren. Obwohl wir zusehends mehr verunsichert waren, gingen wir weiter und erreichten nach ein paar Minuten das &amp;quot;Gaff&amp;quot;.&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;Dort angenkommen, war die Kasse kaputt und somit wurden nur noch Leute rein gelassen, die bereits eine Eintrittskarten hatten. Selbstverst&amp;auml;ndlich geh&amp;ouml;rten wir nicht dazu und wir sahen unseren Abend schon den Bach runter gehen. Zu unserem Gl&amp;uuml;ck bemerkten zwei Neuseel&amp;auml;nder unsere Entt&amp;auml;uschung. &amp;quot;Zuf&amp;auml;lligerweise&amp;quot; hatten die beiden noch zwei Eintrittskarten, die sie uns &amp;uuml;berlie&amp;szlig;en. Als wir dann endlich im Gaff, statt nur davor standen, str&amp;ouml;mte uns ein uns&amp;auml;glicher Alkoholgeruch entgegen und wir wurden in die Menschenmassen gedr&amp;auml;ngt. &lt;a id=&quot;res_5239&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text2cocktailsforfree.gif&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text2cocktailsforfree.gif&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Immer noch im Gaff, aber einige Cocktails sp&amp;auml;ter&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Die zwei Neuseel&amp;auml;nder luden uns noch auf ein Bier ein, was sich jedoch zu einer absolut nervt&amp;ouml;tenden Tortur entwickelte. Denn sobald wir ein Bier ausgetrunken hatten und uns gerade verabschieden wollten, kam einer der Beiden und stellte uns das n&amp;auml;chste auf den Tisch. Wir wollten den Abend alleine bzw. ohne diese beiden &amp;auml;lteren Herren verbringen, jedoch auch nicht unh&amp;ouml;flich sein. Somit gaben wir uns als derart langweilige Personen aus, dass sogar diese beiden penetranten Herren uns nach eineinhalb Stunden in Ruhe lie&amp;szlig;en. Endlich hatten wir also die Chance uns in dem Laden umzusehen.&lt;a id=&quot;res_5240&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text2glaetteeisen(auffjedertoilette).gif&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text2glaetteeisen(auffjedertoilette).gif&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Gl&amp;auml;tteisen als besonderer Service auf &amp;ouml;ffentlichen Toiletten&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;Das Gaff&lt;span&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;ist eine Backpackerbar, die zum Einen mit recht g&amp;uuml;nstigen Angeboten, wie z.B. Bier f&amp;uuml;r 2 aus$ und zum Anderen mit speziellen Veranstaltungen, wie z.B. Ladies Night lockt. Au&amp;szlig;erdem verf&amp;uuml;gt das Gaff am Wochenende &amp;uuml;ber eine zweite, gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere Tanzfl&amp;auml;che im Untergeschoss. Die Leute im Gaff sind haupts&amp;auml;chlich Backpacker und somit darf man sich &amp;uuml;ber unz&amp;auml;hlige rumknutschende Paare nicht wundern.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;a id=&quot;res_5155&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=CIMG1223suessestieramwegrand.JPG&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;a id=&quot;res_5242&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text2opossum.gif&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text2opossum.gif&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Otto Opossum beim Diner&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Nach einigen Stunden, so um halb drei, war der Laden dann ziemlich leer und somit beschlossen auch wir den Weg zur&amp;uuml;ck ins Hostel anzutreten. Dabei stie&amp;szlig;en wir auf ein kleines und&amp;nbsp;niedliches Tier am Wegrand. Es war ein Opossum. Diese sind in Australien an jeder Ecke zu finden und bekannt daf&amp;uuml;r, den Menschen alles zu wegzufressen.&lt;a id=&quot;res_5155&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=CIMG1223suessestieramwegrand.JPG&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;</dc:description>
      
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  <item rdf:about="http://blog.australien-australien.de/245_australian_way_of_life/archive/1333_die_anreise_erste_eindruecke.html">
  <title>Die Anreise/ Erste Eindruecke</title>
  <link>http://blog.australien-australien.de/245_australian_way_of_life/archive/1333_die_anreise_erste_eindruecke.html</link>
  <dc:description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;u&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;&lt;u&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; font-family: Arial&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: none&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; font-family: Arial&quot;&gt;Am 10.08.2008 war es endlich soweit, meine Reise nach Australien, ein Land das ich zuvor nur aus Erz&amp;auml;hlungen kannte, konnte beginnen. Aus der anfangs spontanen Idee wurde, als ich eine Mitreisende gefunden und mein Work and Holiday Visum in der Tasche hatte, Ernst. W&amp;auml;hrend das Beantragen des Visums noch sehr schnell und leicht per Internet zu bew&amp;auml;ltigen war, ergaben sich bereits bei der Buchung des Fluges erste Schwierigkeiten, da meine Freundin zu dem Zeitpunkt noch keine Kreditkarte besa&amp;szlig;. Diese ist&lt;span&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;f&amp;uuml;r eine Online-Buchung jedoch erforderlich. Somit war sie gezwungen, ihren Flug in einem Reiseb&amp;uuml;ro f&amp;uuml;r 50 Euro mehr zu buchen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; font-family: Arial&quot;&gt;Bei der Buchung eines Fluges ist es auf alle F&amp;auml;lle ratsam sich im voraus &amp;uuml;ber Preise etc. zu informieren und zu vergleichen, da diese je nach Fluggesellschaft und Datum sehr stark variieren k&amp;ouml;nnen. Die Er&amp;ouml;ffnung eines Kontos verlief wiederum schnell und problemlos. Durch den Rat einer Bekannten erfuhren wir, dass es vorteilhaft sei, das Konto bei der Deutschen Bank zu er&amp;ouml;ffnen, da diese es durch Kooperation mit der Westpack in Australien erm&amp;ouml;glicht, geb&amp;uuml;hrenfrei in Australien vom deutschen Konto abzuheben. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; font-family: Arial&quot;&gt;F&amp;uuml;r die Buchung eines Hostels lie&amp;szlig;en wir uns bei der Planung besonders viel Zeit. Wir suchten im Internet nach g&amp;uuml;nstigen und m&amp;ouml;glichst flughafennahen Hostels und wurden schlie&amp;szlig;lich mit dem &amp;quot;Maze&amp;quot; f&amp;uuml;ndig. Die Buchung zog sich jedoch unerwartet lange hin, da wir&lt;span&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;scheinbar komplizierte Fragen gestellt hatten: Wir wollten zum Einen wissen, ob die Zimmer &amp;uuml;ber ein eigenes Badezimmer verf&amp;uuml;gen und zum Anderen, ob es m&amp;ouml;glich sei zum gew&amp;uuml;nschten Datum ein Doppelzimmer zu bekommen. Wir bekamen zwar bereits nach wenigen Tagen eine Antwort, die darauf hinwies, dass es keine eigenen Badezimmer gibt, jedoch ohne Angaben zur Buchung. Wir antworteten daraufhin, dass es in Ordnung sei und wir das Zimmer trotzdem gern h&amp;auml;tten und bekamen daraufhin abermals eine Mail die uns wieder nur versicherte, dass die Zimmer &amp;uuml;ber keine eigenen Badezimmer verf&amp;uuml;gen. Nach etlichem hin und her (10 E-mails) konnten wir das Personal dann endlich dazu bringen uns f&amp;uuml;r 2 N&amp;auml;chte dort einzubuchen. &lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; font-family: Arial&quot;&gt;Wie sich jedoch sp&amp;auml;ter rausstellte war dies ein ziemlicher Reinfall. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; font-family: Arial&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; font-family: Arial&quot;&gt;Nun stand ich also bereits am fr&amp;uuml;hen Morgen mit vollgepackter Tasche am Bremer Flughafen und wartete nach einem tr&amp;auml;nenreichen Abschied von meiner Familie darauf endlich in den Flieger, der uns nach Frankfurt bringen sollte, einsteigen zu k&amp;ouml;nnen. &lt;a id=&quot;res_5228&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text1flugzeug.gif&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text1flugzeug.gif&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Fliegen macht Spa&amp;szlig;...&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Noch einmal ging ich alles durch : Reisepass, Ausweis, Universalstecker, Bikini, alles dabei. Nachdem wir in Frankfurt angekommen waren, dauerte es auch nicht mehr lange bis wir in die Maschine nach Singapur, von wo aus wir dann endlich weiter nach Sydney fliegen sollten, einsteigen konnten. Die gesamte Flugdauer von 27 Stunden verlief dank nettem Bordpersonal, verschiedenen Unterhaltungsm&amp;ouml;glichkeiten wie z.B. Filmen, Serien, Nintendospielen etc. und einigen netten Bekanntschaften mit anderen Reisenden recht schnell und auf angenehme Weise. Jedoch konnte ich trotz allem nicht richtig schlafen, da zum Einen der Platz f&amp;uuml;r ein gem&amp;uuml;tliches Schl&amp;auml;fchen gefehlt hat und zum Anderen meine Aufregung einfach zu gro&amp;szlig; war. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; font-family: Arial&quot;&gt;Nach zwei Zwischenstopps und ein paar Sonnenauf- und unterg&amp;auml;ngen erreichten wir dann endlich v&amp;ouml;llig &amp;uuml;berm&amp;uuml;det und um einige Bekanntschaften reicher unseren Zielflughafen in Sydney. Bei unserer Ankunft stie&amp;szlig;en wir nicht nur auf die bereits erwartete K&amp;auml;lte (im August findet in S&amp;uuml;daustralien der Winter statt), sondern auch auf Dunkelheit, die wir um 18.30 Uhr noch nicht erwartet hatten. Nachdem wir uns durch die unz&amp;auml;hligen Kontrollen begeben hatten, bei denen wir unter anderem lernen durften, dass man weder dreckige Schuhe noch Lebensmittel in den Koffern haben darf, um keine Keime, Insekten oder andere Lebewesen einzuschleppen, mussten wir uns auf die Suche nach einer Mitfahrgelegenheit zu unserem Hostel (Maze) machen. Diese Suche gestaltete sich jedoch leichter als gedacht, da wir bereits am Ausgang von einem Shuttelbusfahrer abgefangen wurden, der uns und noch ein paar andere Backpacker f&amp;uuml;r 12 Dollar pro Person zum Hostel chauffierte. &lt;a id=&quot;res_5234&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text1skyscrapersydney.gif&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text1skyscrapersydney.gif&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Gro&amp;szlig;stadtpanorama&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; font-family: Arial&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; font-family: Arial&quot;&gt;Im Hostel angekommen machte sich dann eine gro&amp;szlig;e Entt&amp;auml;uschung breit. Das, wie bereits erw&amp;auml;hnt,&lt;span&gt; &lt;/span&gt;so sorgf&amp;auml;ltig im Internet ausgesuchte Hostel bzw. das gebuchte Doppelzimmer erwies sich als totale Pleite: Klein (Raumgr&amp;ouml;&amp;szlig;e = Bettgr&amp;ouml;&amp;szlig;e), dreckig und dunkel. Und zu allem &amp;Uuml;berfluss war das ganze Geb&amp;auml;ude nicht heizbar, so dass uns bei 10 Grad Au&amp;szlig;entemperatur wohlige 6 Grad Innentemperatur erwarteten. Nach einem kurzen aber intensiven Krisengespr&amp;auml;ch auf unserem viel zu kleinen und nur mit einem einzigen d&amp;uuml;nnen Laken ausgestatteten Doppelbett, beschlossen wir an der Rezeption zu fragen, ob es m&amp;ouml;glich sei, fr&amp;uuml;her als geplant aus zu checken. Da wir jedoch bereits f&amp;uuml;r die ersten beiden N&amp;auml;chte gezahlt hatten und dieses Geld auch bei sofortigem Auschecken nicht zur&amp;uuml;ck erhalten w&amp;uuml;rden, entschieden wir uns dann doch daf&amp;uuml;r, diese beiden N&amp;auml;chte tapfer durchzustehen. &lt;a id=&quot;res_5231&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text1ichaufbank.gif&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text1ichaufbank.gif&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Pause vom Sightseeing&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Nach einer Nacht in eisiger K&amp;auml;lte und beklemmender Enge beschlossen wir dann am n&amp;auml;chsten Morgen, die Stadt zu erkunden und alles n&amp;ouml;tige f&amp;uuml;r einen Umzug und ein Leben in Australien zu organisieren. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; font-family: Arial&quot;&gt;Das erste was uns auf unserer Suche nach einem neuen geeigneten Hostel auffiel waren die Massen von Koreanern, koreanischen L&amp;auml;den und Restaurants. &lt;a id=&quot;res_5232&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text1operahouse.gif&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text1operahouse.gif&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Auch ziemlich bekannt: Das Opera House&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a id=&quot;res_5153&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=CIMG1125operahouse.JPG&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;a id=&quot;res_5234&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text1skyscrapersydney.gif&quot;&gt;&lt;/a&gt;H&amp;auml;tte ich nicht genau gewusst, dass ich in Australien bin, w&amp;auml;re ich mir in diesem Moment garantiert nicht mehr ganz so sicher gewesen. Der Stra&amp;szlig;enverkehr welcher ja nun f&amp;uuml;r uns auf der &amp;bdquo;falschen&amp;ldquo; Seite stattfindet, machte uns als Fu&amp;szlig;g&amp;auml;nger keine weiteren Schwierigkeiten, da ganz touristengerecht an jeder Ampel in dicken Buchstaben ein &amp;bdquo;Look left&amp;ldquo; bzw. &amp;bdquo;Look right&amp;ldquo; in den Boden gezeichnet&lt;span&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;ist. Auffallend jedoch war die Hektik mit der die Leute durch den Stra&amp;szlig;enverkehr hetzen. So blieb beispielsweise keine Ampel rot ohne das mindestens 10 Fu&amp;szlig;g&amp;auml;nger w&amp;auml;hrenddessen die Stra&amp;szlig;e &amp;uuml;berquerten.&lt;a id=&quot;res_5229&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text1harbourbridge.gif&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text1harbourbridge.gif&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Ziemlich bekannt: Die Harbour Bridge&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; font-family: Arial&quot;&gt;Wir besuchten den Hafen, buchten in das gegen&amp;uuml;berliegende Hostel (&amp;quot;Westend&amp;quot;)&amp;nbsp;um und besorgten uns eine australische Handykarte, um f&amp;uuml;r Family &amp;amp; Friends zu Hause und zuk&amp;uuml;nftige Arbeitgeber in Australien erreichbar zu sein. Dabei mussten wir im Nachhinein feststellen ,dass das von uns gew&amp;auml;hlte Netz (Optus) zwar eines der popul&amp;auml;rsten in Australien ist, jedoch nicht gerade das g&amp;uuml;nstigste und zudem f&amp;uuml;r uns auch nicht gerade vorteilhafteste, da wir keine g&amp;uuml;nstigen internationalen Verbindungen nutzen konnten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; font-family: Arial&quot;&gt;Die zweite Nacht im Maze verlief ebenso durchfroren und schlaflos, zumal wir auch noch sehr unter den 8 Stunden Zeitunterschied litten und sich der Jetlag mehr als bemerkbar machte. &lt;a id=&quot;res_5236&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text1westendzimmer.gif&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text1westendzimmer.gif&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;4-Bett-Zimmer im &quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Der Umzug in das &amp;quot;Westend&amp;quot; am n&amp;auml;chsten Morgen verlief kurz und schmerzlos und weckte in uns neue Hoffnungen auf eine angenehme M&amp;ouml;glichkeit zur Nachtruhe. Da wir uns bereits am vorherigen Tag eines der Zimmer ansehen konnten und uns direkt nach einer Heizung auf dem Zimmer erkundigt hatten, mussten wir mit keinen weiteren unangenehmen &amp;Uuml;berraschungen rechnen. Also checkten wir in ein 4-Bett- Zimmer mit eigenem Bad / WC ein. Zu unserem Schreck mussten wir jedoch nach wenigen Stunden feststellen, dass die Heizung dieses Zimmers nicht funktionierte und mussten somit am gleichen Tag noch einmal unsere Sachen zusammen packen und ein Stockwerk weiter ziehen. &lt;a id=&quot;res_5227&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text1badwestend.gif&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text1badwestend.gif&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Badezimmer im &quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; font-family: Arial&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; font-family: Arial&quot;&gt;Das &amp;quot;Westend&amp;quot; ist vor allem f&amp;uuml;r partyw&amp;uuml;tige Nachtschw&amp;auml;rmer und Alleinreisende zu empfehlen, da zum Einen ein Partyplaner f&amp;uuml;r die gesamte Woche aush&amp;auml;ngt und das Personal einen mehr als ermutigt an den Angeboten teilzunehmen, was eine Kontaktaufnahme mit anderen Reisenden erleichtert. Zum Anderen besticht das Westend durch die sehr zentrale Lage und es ist auch ohne Taxi oder Bustransfer m&amp;ouml;glich, die unz&amp;auml;hligen Bars und Clubs in Downtown Sydney zu Fu&amp;szlig; zu erreichen. Ein weiteres Plus sind die eigenen Badezimmer. Dadurch bleibt einem der Stress mit dem hin und her Gerenne durch das halbe Hostel erspart. Die Preise sind verh&amp;auml;ltnism&amp;auml;&amp;szlig;ig human, so kostet eine Nacht im 4-Bett-Zimmer 29 aus. Dollar pro Person. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; font-family: Arial&quot;&gt;Ebenso bietet das Westend f&amp;uuml;r diejenigen die sparsam leben m&amp;ouml;chten und denen es nichts ausmacht viele Leute um sich rum zu haben bzw. sich mit 28 Leuten ein Zimmer zu teilen die M&amp;ouml;glichkeit, sich in die so genannte &amp;bdquo;Church&amp;ldquo; einzubuchen. Man kann dort bereits f&amp;uuml;r 13 aus. Dollar pro Nacht ein Bett bekommen, hat jedoch dann auch mit Ger&amp;auml;uschen aller Art zu rechnen und nicht den Vorteil eines eigenen Bades, sondern muss das Etagenbad nutzen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; font-family: Arial&quot;&gt;Die Sauberkeit des Hostel ist im Vergleich zum Maze in Ordnung und auch die K&amp;uuml;che ist verh&amp;auml;ltnism&amp;auml;&amp;szlig;ig gut ausgestattet. Unsere erste Nacht im Westend verlief sehr ruhig und wurde mit einem Weckruf per Lautsprecher, der in allen Zimmern zu finden ist und &amp;uuml;ber den die Partyangebote etc. angepriesen werden, mit einem &amp;ldquo;Good morning Westenders&amp;rdquo; beendet. &lt;a id=&quot;res_5233&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text1palmeninderinnenstadt.gif&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text1palmeninderinnenstadt.gif&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Erst einmal ungew&amp;ouml;hnlich: Palmen &amp;uuml;berall&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Nachdem wir nun also endlich eine angenehme, warme, saubere Schlafm&amp;ouml;glichkeit gefunden und genutzt hatten, machten wir uns am n&amp;auml;chsten Morgen auf den Weg unsere Steuernummer zu beantragen. Diese ist notwendig um in Australien legal arbeiten zu k&amp;ouml;nnen.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; font-family: Arial&quot;&gt;Das Beantragen ging ganz einfach, da die M&amp;ouml;glichkeit besteht dies &amp;uuml;ber das Internet zu machen. Dennoch ben&amp;ouml;tigt man eine Adresse, an die die Steuernummer (tax file number) geschickt werden kann, wobei dies kein gr&amp;ouml;&amp;szlig;eres Problem sein sollte, da die&lt;span&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;meisten Hostels eine kostenlose Entgegennahme der Post anbieten. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; font-family: Arial&quot;&gt;Nachdem wir also unsere Steuernummer beantragt hatten, schrieben wir unsere Lebensl&amp;auml;ufe, da diese bei der Jobsuche von dem Gro&amp;szlig;teil der Arbeitgeber gefordert werden. Es bietet sich jedoch an dies bereits zu Hause vor zu bereiten und ca. 50-mal auszudrucken, da somit Druck- und Nutzungskosten f&amp;uuml;r den Computer gespart werden k&amp;ouml;nnen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; font-family: Arial&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; font-family: Arial&quot;&gt;Da wir mittlerweile ein leichtes Hungergef&amp;uuml;hl versp&amp;uuml;rten und die Selbstverpflegungsm&amp;ouml;glichkeiten des Hostels nutzen wollten, machten wir uns auf die Suche nach einem g&amp;uuml;nstigen und gut sortierten Supermarkt. &lt;a id=&quot;res_5235&quot; href=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text1ureinwohner.gif&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.australien-australien.de/resserver.php?blogId=245&amp;amp;resource=text1ureinwohner.gif&amp;amp;mode=preview&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Auch ungew&amp;ouml;hnlich: Aborigines beim &quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Nach einigem Hin- und Herlaufen in Richtung Chinatown stie&amp;szlig;en wir dabei mehr oder weniger zuf&amp;auml;llig auf &amp;ldquo;Paddy`s Market&amp;rdquo;, eine riesige Halle in der N&amp;auml;he der Pitt Street, in der man so ziemlich alles kaufen kann. Die vielen St&amp;auml;nde, die Mischung aus dem was dort verkauft wird (gef&amp;auml;lschte Markenware, Obst, Taschen, Gew&amp;uuml;rze etc.) und die sehr bem&amp;uuml;hten Verk&amp;auml;ufer erinnerten stark an einen t&amp;uuml;rkischen Bazar. Um Obst und Gem&amp;uuml;se zu erschwinglichen, wenn nicht sogar sehr g&amp;uuml;nstigen Preisen (eine Honigmelone f&amp;uuml;r einen Dollar) zu kaufen, kann man diesen Markt als einen echten Geheimtipp bezeichnen. Jedoch sollte man auf die &amp;Ouml;ffnungszeiten achten: Der Markt hat von Donnerstag bis Sonntag jeweils von 9.00 bis 17.00 Uhr ge&amp;ouml;ffnet und wird immer gut besucht. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; font-family: Arial&quot;&gt;Letzendlich k&amp;ouml;nnte man unsere ersten Eindr&amp;uuml;cke von Australien in einen Satz packen: Vollkommen anders als erwartet, laut, stressig und viele Japaner / Koreaner /&amp;nbsp;Chinesen,&amp;nbsp;aber auch schick, modern und aufregend.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; font-family: Arial&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</dc:description>
      
    <dc:subject>Allgemein</dc:subject>
     
    
  <dc:date>2008-10-20T08:12:39Z</dc:date>
    <dc:creator>mellizo1</dc:creator>
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