Boris Down Under

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23 , 2007

17.09.2007

Sydney — posted_by boris @ 03:04

Heute, Montag, muss Briana leider fuer die Schule lernen, so dass ich mich schweren Herzens alleine auf den Weg mache den Norden Sydneys zu erkunden.

 

Ich begebe mich also zu The Rocks, um einen Weg auf die Harbor Bridge zu finden. Nach langem Suchen in verwinkelten Gassen entdecke ich endlich den Fussweg, der auf die Bruecke fuerht und beginne meinen grossen Harbor-Bridge-Walk.

Wenn man die Bruecke "live" sieht, wirkt sie schon groesser als auf Fotos oder im Fernsehen, aber wenn man sie zu Fuss ueberquert nimmt sie quasi kein Ende.

Nach 20 Minuten fantastischer Aussicht auf den Hafen und die Skyline von Sydney erreiche ich das Ende der Bruecke und somit den Nordteil der Stadt. Ich beschliesse nach Westen zu gehen, um dort eine Anlegestelle der Faehre zu finden, mit der ich zurueck auf die andere Seite kommen kann.

In der Nordhaelfte von Sydney fuehlt man sich mehr wie in einer Kleinstadt: keine Wolkenkrazer, weinger Laerm und Verkehr und die Strassen sind verwinkelter.

Nach kurzer Zeit stehe ich vor dem offenen Mund eines riesigen Clownkopfes, dem Eingang zum Luna Park. Der Luna Park ist wie eine Kirmis, vergleichbar mit dem Luna Park in Paderborn, nur hat dieser in Sydney das ganze Jahr geoeffnet. Ich mache also einen kleinen Rundgang ueber die Anlage (Autoscooter, Riesenrad, Achterbahn,...alles da!) und begebe mich dann weiter auf die Suche nach dem Anlegeplatz der Faehre.

Leider kann ich nicht wie gehofft direkt am Wasser entlang gehen, sondern muss mir einen Weg durch die verzweigten Strassen suchen. Das erweisst sich jedoch als wirklicher Gluecksfall: Ich sehe endlich, wie der "richtige" Sydneysider lebt. Kleine Reihenhaeuser stehen endlang der Strassen, zwischendurch mal ein groesseres, freistehendes Haus. Richtiges Kleinstadtleben eben.

Irgendwann finde ich eine Weg zurueck zum Wasser. Ich setze mich in einen kleinen Park, ruhe mich etwas aus und geniesse das Panorama, das sich mir darbietet: Von hier aus habe ich einen guten Blick auf die Skyline der Suedsadt. Gleich neben dem Park ist auch die Anlegestelle und ich begebe mich auf eine kleine Rundfahrt durch den Hafen von Sydney.

Zurueck am Circular Quay in der Suedsadt besorge ich mir etwas zu essen und geselle mich zu den Sydneysidern, die im Park direkt neben der Anlegestelle gerade Mittagspause machen. mit gefuelltem Magen beschliesse ich den neben Bondi bekanntesten Strand von Sydney zu besuchen: Manley.

Ich begebe mich also auf die Faehre nach Manley und erreiche nach 30 Minuten atemberaubender Aussicht auf wundervolle Steilkuesten und Aussenbezirke von Sydney Manley. Nach weitern 5 Minuten zu Fuss erreiche ich die Pazifikkueste und habe einen fantastischen Strand vor mir. Ich setze mich an die Strandpromenade und beobachte die Brandung und das blaue Wasser.

Ich beschliesse den Tipp, den mir der Australier in der Markthalle am Freitag gegeben hat, zu beherzigen und folge dem kleinen Fusswegzu einer kleinen Bucht. Dort fuehrt ein schmaler Weg herauf auf einen Huegel einer kleinen Halbinsel. Der Huegel gewaehrt mir einen wahnsinss Ausblick auf den Strand von Manly und die umgebenden Steilkuesten. Der Australier hat nicht zu viel versprochen. Es ist wunderbar!

Zurueck im Hostel gehts mit Ben und zwei englischen Maedels, die heute neu ins Zimmer gekommen sind, in die Side Bar im Keller des Hostels, um Bens Abschied zu feiern, da er am naechsten Tag zurueck nach Kanada fliegt.


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