Unsere Reise 2010 nach West Australien

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Geocachereise 2013 auf die Azoren. Planung 1

Allgemein — posted_by rainer60 @ 13:03
Die ganze Zeit hatte ich die Insel Sao Miguel per Geocache- Karte vor mir und habe mir die einzelnen Dosen angesehen. Die, die wir heben wollen, habe ich mit den wichtigsten Infos unter WORD kopiert und gespeichert. So können wir uns diese Liste ausdruckenm um dann vor Ort die kleinen Hint´s der Dose und auch andere Dinge bei uns zu haben. Ja, und nun warten wir auf unsere Reisepapiere und dann geht es am 22.12. los.

Geocachereise 2013 auf die Azoren. Planung

Allgemein — posted_by rainer60 @ 12:55

Zunächst haben wir einen geeigneten Anbieter für eine Reise im Dezember zwischen den Jahren ausschau gehalten. Wir sind dann bei:" ab in den Urlaub" hängengeblieben.

Hier konnten wir eine 7 tägige Reise für 1437.- € buchen, darin enthalten ist auch ein Mietwagen, der es uns ermöglicht alle Orte aufzusuchen um dort die Dosen zu suchen und zu finden. Das Hotel ist mit Halbpension, so daß wir nach dem Frühstück ins Auto steigen und den ganzen Tag chachen können. Am Abend wartet dann im Hotel ein warmes Abendbrot auf uns. Die Reise wird in der letzten Woche Dezember 2013 stattfinden. Bis dahin werden wir uns die Dosen zu Hause raussuchen auf einem WORD Dokument speichern mit den Infos die wir dann vor Ort brauchen.

Dieser Reisebericht wird dann täglich von der Insel Sao Miguel aus aktuallisiert, habt also ein bischen Geduld und schaut Euch unseren Blog von unserer Australienreise 2010 an. Da kannte wir Geocaching noch nicht, deshalb müssen wir auch da noch mal hin.


Geocachereise 2013 auf die Azoren.

Allgemein — posted_by rainer60 @ 12:37

Nachdem wir nun das Geoching für uns entdeckt haben, werden unsere Reisen immer unter dem Aspekt geplant, am Reiseort Dosen zu suchen und zu finden. Wer Geocache nicht kennt, kann sich unter www.geocaching.com informieren. Wir gehören dem älteren Semester an und habe nach einer Möglichkeit gesucht raus zu gehen aus der Wohnung mit einem Ziel. Und Geocaching ist das richtige. Mittlerweile haben wir um unseren Wohnort herum viele Dosen gesucht und gefunden und dabei immer einen schönen Spaziergang, eine Radtuor oder eine Autotuor gemacht. Als Belohnung gibt es am Schluß meisten eine Mittagessen oder eine Kaffeeeinkehr. Es muss also nicht immer ein Hund sein, der alte Menschen zu rausgehen zwingt.

Zwei Reisen haben wir nun schon unternommen unter diesem Motto. Wir waren auf der Insel Madeira zum Blumenfest und haben dort nebenbei Dosen gesucht. Und wir waren auf Malta zwischen den Jahren und haben auch dort Dosen gesucht. Erstaunlich ist es immer wieder zu erleben, wenn man die Lagerorte der Dosen aufsucht, feststellt das man ohne die Dose an diesen Ort nicht gekommen wäre, weil man ihn nicht kennt.


Nun haben wir wieder alles verdaut .....

Allgemein — posted_by rainer60 @ 18:20
die Arbeit hat uns wieder, der Alltag ist zurückgekehrt. Nach der langen Rückreise und der Zeitverschiebung haben wir die ersten Wochen nach dieser Reise erst mal einen anderen Lebensrythmus gehabt. Nachts um 2h aufstehen und Frühstücken und solche Scherze. Am Anfang einer solchen Reise sind diese Symtome nicht so ausgeprägt, dass ist schon merkwürdig. Alles in allem war es aber wieder mal ein schöner Urlaub in Down Under. Einige Bilder werden wir noch in das Blog Album laden, damit reisewillige ins Land der Kängurus sich schon etwas in Stimmung bringen können. Uns bleibt nur noch übrig uns auf die nächste Reise zu freuen, wenn wir denn Gesund und Munter bleiben. Dann könnte es passieren das wir den Savannaway fahren, von Broome nach Cairns. Bis dahin grüßen wir alle Australien-Fans und wünschen allen Reisenden nach Down Under viel Spaß und viele schöne Eindrücke. Tschüß sagen Ute und Rainer aus Hamburg.

28.07.2010 Der Tag der Abreise .........

Allgemein — posted_by rainer60 @ 02:56
Nach dem Ausschlafen in dem guten Hotel Travel Lodge Perth,  Hay Street mussten wir um 10h Auschecken. Ich bekam meine 50 $ Kaution wieder. Man muss wissen,  wir erlebten  es schon mehrfach ,  dass von uns die Kreditkarte beim Einchecken verlangt wurde. Ich konnte mir nicht erklären warum. Die Erklärungen lauteten, es gebe auf den Zimmern Minibars und dafür würde eine Sicherheit verlangt. Nun denn, wenn das so ist müsste ein Angestellter mitkommen und mit mir zusammen die Minibar  checken und den Inhalt schriftlich festhalten. Und bei der Abreise das gleiche umgekehrt, weil ich ja nicht wissen kann ob das Zimmermädchen alkoholabhängig ist und sich schon aus der Minibar bedient hat. Dann sind die Rezeptionsmitarbeiter immer ganz irritiert und Verzichten meisten auf die Kaution per Kreditkarte. Wenn ich für etwas das ich nicht kontrollieren  kann meine Kreditkarte bekannt geben soll bin ich ja nicht sicher, dass im nachherein wenn ich abgereist bin etwas abgebucht wird was ich nicht bekommen habe! Wir haben dann den Flughafen Shuttle Bus bestellt, dass Gepäck im Hotel untergestellt und sind noch Frühstücken gegangen. Und siehe da, in einer Shopping Mall sind wir auf kleines Cafe gestoßen welches von „Miss Maud“ betrieben wurde. Dort habe wir dann gemütlich mit Rührei und Räucherlachs auf Toast den letzten Tag in Australien ausklingen lassen. Der Shuttle Bus brachte uns dann 2 Std. vor Abflug zum Flughafen wo wir dann Eincheckten. Um 15:55h Ortszeit verließen wir dann australischen Boden. Tschüss Australien, bis zum nächsten Mal. 

27.07.2010 Nach der letzten Nacht im .......

Allgemein — posted_by rainer60 @ 02:52
Auto, haben wir morgens die Innenreinigung gemacht und grob den Koffer gepackt. Den 20 Ltr. Reservekanister mit Diesel habe ich dann mit Utes  Einverständnis  in den Haupttank gefüllt und damit war der Tank zum abgeben genug gefüllt. Und den Koffer mit der  Square Dance Kleidung brauchten wir auch nicht zu öffnen, weil es uns nicht gelungen ist einen passenden Tanz Club in einem gut erreichbaren Stadtteil zu finden der auch noch am Montag seinen Clubabend hat. Nun fahren wir ohne einen Dengel für unser Batsch nach Hause. Müssen wir uns eben einen auf der nächsten Reise besorgen. Das Auto wurde uns problemlos abgenommen, wir hatten ja auch nichts kaputtgemacht. Und ein Taxi mit indischem Fahrer  brachte uns ins Hotel. Nun war es erst Mittagszeit,  so dass  wir noch genügend Zeit mit weiteren Stadtrundgängen verbracht haben. Zum Abendessen wollten wir zum Abschluss etwas Gutes Essen. Wir sind auf ein schwedisches Hotel gestoßen, welches in einer Nebenstraße zu finden war „Miss Maud´s“  hieß der Laden.  Hier wurde ein schwedisches  Buffet  angeboten mit allem drum und dran. Dazu haben wir eine Flasche Wein aus einem Anbaugebiet im  australischen Viktoria geschlabbert. Nebenbei spielten zwei Musiker leichte Salonmusik.  Alles in allem eine runde Sache. Ute hat sich erstmal ein Paar Austern reingezogen und auch von den leckeren Muscheln gab es reichlich. Ich habe mich eher an die Fischsalate gehalten. Nach einem warmen Gang gab es dann noch diversen Nachspeisen und zu guter letzt einen Kaffee. Nun waren wir so richtig vollgefüllt und sind fünf Minuten zu unserem Hotel gerollt. 

26.07.2010 Heute nun der zweite Wandertag .....

Allgemein — posted_by rainer60 @ 02:48

für Ute mit dem ablatschen der Innenstadt von Perth. Wir haben heute den richtigen Bus erwischt, er hielt gerade vor dem Eingang unserer Residenz. Der 825er war es der uns zur Railway Station nach Fremantle brachte und auch abends zurück klappte es mit dieser Bus Nr. wie verrückt. Auch die Bahnfahrt nach Perth klappte gut und Problemlos mit unseren Day Rider Ticket für 9 Dollar den ganzen Tag mit Bus und Bahn rumjuckeln. In Perth kann man viel laufen und viel sehen, viel essen und viel kaufen. Wir haben abwechselnd alles gemacht. Auch ein paar schöne Fotos haben wir machen können und waren rundum mit diesem Tag zufrieden. Morgen werden wir dann das Auto zum Verleiher Apollo Motorhomes  

zurückbringen und mit einem Taxi und dem Gepäck nach Perth in die Hay Street ins Travel Lodges Hotel  fahren, wo wir die letzte Nacht verbringen werden. 

25.07.2010 Da wir heute nicht mehr .......

Allgemein — posted_by rainer60 @ 02:41
fahren brauchten, wurde etwas länger geschlafen. Wir stehen auf dem Fremantle   Village  Caravanpark und haben hier für drei Nächte gebucht  um diese anstrengende Reise, für den Fahrer gemütlich ausklingen zu lassen.  Ute meinte nur, dass für sie nun die Wanderzeit beginnt. Jeden Tag auf Achse um die Stadt zu erkunden. Wir haben Fremantle gewählt, weil es einen schönen alten Stadtkern hat, vor dem Caravanpark ein Bus hält und von Fremantle aus eine S-Bahn in die City von Perth fährt. Somit müssen wir unser Auto nicht mehr bewegen und können es für die Rückgabe säubern. Nach dem Frühstück also los nach Fremantle. Hier gibt es  sonntags zwei Märkte in alten Markhallen und alten Hafenschuppen. Wir haben erst den in der City besucht und uns von dem Trubel mitreißen lassen. Hier kann man alles kaufen was man nicht braucht aber haben möchte. Danach sind wir durch die City bis zum Hafen gelaufen. War aber nicht so weit, weil auch viele Geschäfte auf hatten und so merkte man nicht, dass man Straße für Straße ablatschte. Es gibt aber auch für Touristen eine kostenlose Buslinie „Red Cat“ mit der man viele Wege abfahren kann. An den gekennzeichneten Haltestellen kann man ein oder austeigen wenn man 10 Min wartet kommt der nächste Bus. Es hat uns dann an den Hafen verschlagen und wir sagen Euch das muss man gesehen haben, hunderte von Menschen bevölkern die Fischrestaurants um bei  Live Musik Fisch zu essen. Wir haben es auch getan weil mit dem Geruch von Essen auch bei uns das Hungergefühl sich einstellte.Nach dem Genuss von frischen Fischgerichten sind wir dann in den „Red  Cat“ Bus gestiegen und bis zum nächsten Markt gefahren worden. Auch hier haben wir uns noch durch die alte Lagerhalle im Hafen gedrängelt. Um 17h ist dann aber der Sonntagsspuk vorbei und die City wird wieder ruhig. Einen Milchkaffe und etwas Live Musik auch hier zum Schluss rundet den Tag dann ab. Ein paar Möwen versuchten noch die Tische abzuräumen, aber das Personal war schneller. Die Vögel sitzen und beobachten jeden Tisch an dem etwas gegessen wird. Sobald die Gäste sich erheben und das Feld räumen, fallen bis zu 10 Möwen über die Teller her und räumen alles Fressbare ab man kommt sich vor wie bei Hitchcocks „Vögel“. Na ja, die Rückfahrt war dann nicht mehr so erfrischend, wir hatten zwar den richtigen Bus den wir am Morgen bestiegen aber den Ausstieg verpasst, so landeten wir an der Endstation im nirgendwo. Also eine Taxe genommen und zum  Caravan Platz kutschiert.  Alles in allem aber ein schöner Tag.

24.07.2010 Heute nun das Tagesziel bis Perth ..............

Allgemein — posted_by rainer60 @ 13:35
Nach dem Frühstück in Cervantes alles wieder zusammen gepackt, ohnedem läßt sich das Faltdach des Auto´s nicht schließen und auch die losen Sachen müssen alle wieder verstaut werden. Wer in Deutschland ein Wohnmobil fährt weiß was zu tun ist. Dann wieder auf die Road aber vorher noch tanken. Wir haben festgestellt, dass auf unserer mitgebrachten alten Straßenkarte die Straße nach Lancelin schon einzeichnet war, aber wohl noch nicht vorhanden ist. Denn auf der neueren Karte die uns Apollo Motorhome zur Verfügung gestellt hat, war die Straße noch nicht eingezeichnet. Die wird jetzt erst gebaut und deshalb gestern noch nicht befahrbar. Wir haben es auch nicht verstanden liebe Leser. Wie sagt der Australier „No Worry“ (kein Problem) das hört man sehr häufig hier, auch wenn es dann doch Probleme gibt. Die Straßen werden voller wir nähern uns der Cty von Perth. Ute´s Aufgabe ist mich anhand der Straßenkarte nach Fremantle zu leiten, wo wir die letzten drei Nächte auf einem Caravan Platz verbringen wollen. Den Platz haben wir uns aus gesucht weil an einer Zubringerstr. nach Fremantle liegt. Von dort geht’s dann weiter mit der Railway nach Perth. Wir wollen das Auto stehen lassen um ungehindert durch Fremantel und Perth bummeln zu können. Morgen am Sonntag werden wir erst einmal die City von Fremantle erkunden. Am Montag dann die von Perth. Unser Tacho zeigt uns , dass wir 6000 Km gebraucht haben von Darwin bis hierher zu kommen. Obwohl der direkte Weg nur 4113 Km laut Reiseführer sein soll. Da sind wir ja ganz schön in der Weltgeschichte rumkajohlt! Aber was solls, man gönnt sich ja sonst nicht´s!

 

 


23.07.2010 Von Geraldton wollen wir dann die ..........

Allgemein — posted_by rainer60 @ 13:31
Küstenstraße über Coolimba, Leeman und Green Head nach Perth nehmen. Nun nähert sich unsere Reise langsam dem Ende, dass Ziel Perth ist bald erreicht. Aber zunächst haben wir in Leeman Station gemacht. Der Caravan Park lag nicht weit vom Meer, so dass wir abends noch an den Strand gegangen sind um ein paar Fotos zu machen. Sonnenuntergänge und schöne Fotos sind uns verwehrt geblieben. Wenn keine Wolke am Himmel hängt ist nicht mit einem Farbenspektakel beim Untergang der Sonne zu rechnen. Denn die letzten Strahlen brauchen Wolkenfelder um sich darin zu brechen und das war fast nie der Fall. Und wenn es mal war, haben wir es verpasst, das macht die Reise aber nicht schlechter. Seit dem wir uns Perth genähert haben sind auch die Temperaturen gefallen, tagsüber liegt sie bei 18 bis 20 Grad aber nachts geht sie auf 3 bis 4 Grad zurück. Wir ziehen uns dann schon mal Socken an, weil die Schlafsäcke nicht all zu lang sind und wir uns damit zudecken und nicht reinschlüpfen. Aber es ist alles noch im erträglichen Rahmen. Und morgens schalten wir dann per Fernbedienung das Klimagerät auf warm ein und der Wageninnenraum nimmt schnell eine gute Temperatur an. Aber nicht alle Autos haben ein Klimagerät an Bord. Am Morgen sind wir dann über Jurien Bay wo wir einen Strandspaziergang getätigt haben und Ute mit den Füßen im indischen Ozean gestanden hat. Auf dem Rückweg ist uns dann noch ein Blauzungen Skink über den Weg gelaufen. Nächster Stop war dann Cervantes wo wir einen Cafe und einen Blaubeer Muffin zu uns genommen haben und weiter ging es zu den Pinnacles im Nambung NP. Irgendwo unterwegs hatten wir uns den WA NP Pass besorgt für 40 Dollar, hier hat er zum ersten mal Gebrauch gefunden. Es gibt einige NP´s in Wa die Parkeintritt nehmen, aber für den Campground extra. Man muss sich gut überlegen ob einem dieser NP Pass nützlich ist. Wir haben ihn nicht ausgeschöpft. Die Pinnacles sind schon gut anzusehen, zumal man noch nicht genau weiß wie sie entstanden sind. Es gibt darüber nur Vermutungen. Nach dieser Besichtigung wollten wir noch bis Lancelin fahren. Dieses war aber nicht möglich, weil die Straße wegen Bauarbeiten voll gesperrt war. Alternativ Strecke zurück Querverbindung suchen und über den Hwy 1 dorthin. Es war aber schon 15h und das war uns zu umständlich. Deshalb zurück nach Cervantes dort wo wir Cafe getrunken hatten auf den Caravan Platz und gemütlich Feierabend machen.

 


22.07.2010 Nach kurzen 275 Km erreichen wir Geraldton ........

Allgemein — posted_by rainer60 @ 09:31

wird sind auch an der Hutt River Province vorbei gekommen und hatten überlegt dorthin zu fahren.Wer es nicht kennt dem sei diese Fleckchen Erde etwas erklärt. Der Farmer Leonard George Casley gründete am 21. April 1970, aus Unzufriedenheit mit der australischen Regierung seine selbstverwaltete Province auf seinem Farmland. Immerhin ist sein Besitz 75qkm groß. Die damaligen Gesetze in Australien ließen es zu, dass bei drohendem Landverlust und ökonomischer Not aus dem Commonwealth auszutreten und sein eigenes „Land“ zu gründen. Von diesem Gesetz wusste Leonard. Denn die Regierung hatte eine Exportbeschränkung für landwirtschaftliche Produkte erlassen. Davon fühlte sich Leonard bedrohlich eingeschränkt. Die Regierung war von diesem Ansinnen total überrascht, denn sie kannte ihre eigenen Gesetze nicht und befürchtete nun eine Austrittswelle aus ihrer Gesellschaft. Leonard streitet bis heute mit dem australischen Staat. Auch wenn es darum geht Hinweisschilder an die Straße zu stellen die auf seine Province zeigen. Diese Schilder ,die er immer mal wieder bei Nacht und Nebel an die Straße stellt, werden unverzüglich von der Bezirksregierung entfernt. Dennoch, in den Autofahrer-Straßenkarten und in Reiseführern wird diese Hutt River Province angezeigt und lockt in manchen Jahren bis zu tausend Touristen an. Leonard der sich Prinz von Hutt River Province nennt und seine Familie, er dürfte mittlerweile über 80 Jahre alt sein (ob er noch lebt ist mir nicht bekannt, wir waren nicht dort) haben eine eigene Verfassung und ein eigenes Parlament, in dem er und seine drei Söhne den Vorsitz haben. Die Province hat 30 Mitbürger und seine Frau Prinzessin Shirley hat nur repräsentive Aufgaben. Es werden dort Münzen, Briefmarken und vieles mehr verkauft und es gibt auch einen Stempel in seinen Pass wer es möchte. Uns ist es genug von diesem Novum zu Wissen aber in meinen Pass lasse ich mir nur von behördlicher Einrichtung stempeln. Man stelle sich vor ein Grenzbeamter sieht das und ist ein Korinthenkacker, dann sagt er das Dokument ist ungültig wegen der privaten stempelei und ich muss sehen wie ich damit klar komme. Die Briefmarken und Münzen haben nur persönlichen Sammlerwert. Aber witzig ist die ganze Sache schon! Alles weitere finden Sie liebe Leser unter: www.huttriver.net eventuell noch Zusatz .au!

ACHTUNG: Der Belair Gardens Caravan Platz ist nicht zu empfehlen. Er liegt nicht weit von einer Erz Verladestation entfernt. Und bei unserem Aufenthalt wurde die ganze Nacht Erz auf ein Schiff verladen also nur wenig bis gar nicht geschlafen. Es gibt aber Ausweichplätze.

 


21.07.2010 Heute machen wir den letzten .......

Allgemein — posted_by rainer60 @ 09:29
Sprung bis Denham. Von dort gehen wir am Morgen zu den Delphinen nach Monkey Mia. Vor Denham auf dem Wege lag noch das Hamelin Pool. Eine Ansammlung von Stromatoliten, das sind die ältesten fossilen Lebewesen der Erde. Diese Lebewesen werden hier geschützt weil in der Vergangenheit viele von diesen versteinerten Ablagerungen zerstört wurden. So zum Beispiel durch Karren, die mit Baumwolle beladen ins Wasser an die Schiffe geschoben wurden. Diese fossilen Lebewesen wachsen pro Jahr nur wenige Millimeter. Da kann man sich vorstellen wie lange es dauert bis überhaupt etwas zu sehen ist. Danach erreichten wir Denham und fanden auch einen Caravanplatz an der Küste. Noch einmal hin und her auf der Mainroad und dann wurde es auch schon wieder dunkel. Morgens um 8h waren wir dann bei den Delphinen am Monkey Mia, 26 Km vom Campingplatz entfernt. Natürlich waren wir nicht die Einzigen! Mit 16 Dollar Eintritt unterstützt man die Forschung mit und an den Delphinen. Es waren dann auch etwa 7 verschieden große vor Ort zur ersten Fütterung. Dann kommen meistens mehrere Tiere als zu den weiteren Fütterungen. Es werden ihnen aus blanken Eimern, von denen die Tiere auch angezogen werden, Fische gereicht die sie dankend annehmen. Dazu werden aus den Zuschauern immer Personen ausgesucht die die Fische reichen dürfen. Man muss schon sehen, dass man ein paar Fotos durch die Menschenreihen ergattert. Aber so ist das nun mal mit den Touristenattraktionen. Nach dieser Fütterung gab es bis zum Mittag ca. alle 30 Min eine weitere. Aber wie man sagte, kommen dann meistens nur noch ein oder zwei Tiere. Ute hatte überlegt ob sie eine Patenschaft für einen Delphin übernehmen soll? Aber 10 tausend Dollar ist dann doch etwas viel. Man kann sich dann auf der Rückfahrt zum Hwy noch die Shell Beach ansehen. Ein Strand an dem es keinen Sand gibt sondern sich bis 4m hoch die Muschelschalen auftürmen. Die Bevölkerung hat lange Zeit die Muscheln zerkleinert und dem Zementsandgemisch beigegeben und im Hausbau verwendet. Eine zeitlang auch fein zermahlen und dem Tierfutter beigegeben als Mineralstoff. Aber in dieser Zeit wo Naturstoffe keine Bedeutung mehr haben wird es nicht mehr gemacht. Eine weitere Besichtigungsmöglichkeit an der Straße, wäre das Ocean Park Aquarium. Hier wird alles in Gefangenschaft gezeigt was draußen im Meer rumschwimmt, aber von uns Touristen nicht gesehen wird es sei denn wir sind Taucher. Beim Overlander Roadhaus erreichten wir wieder den Hwy Nr. 1.

 

 


20.07.2010 Es hatte in der Nacht angefangen ......

Allgemein — posted_by rainer60 @ 09:27
zu regnen. Auch die Temperatur ist gesunken, so dass wir nachts aufgewacht sind weil uns kalt war. Am Morgen war der Himmel durch und durch grau. Auch das kommt hier in Australien schon mal vor und außerdem ist hier jetzt auch Winter. Also morgens schnell etwas essen, mit kalter Milch, denn der Gaskocher war aufgeklappt an der Außenseite des Autos ziemlich nass geworden und somit waren die Düsen funktionsunfähig. Dann alles zusammengepackt, dass schmutzige Geschirr in den Eimer, können wir dann am Abend abwaschen und los. Vorne im Fahrerhaus wurde es dann auch schnell schön warm. Unser Tagesziel sollte so dicht wie möglich an Monkey Mia liegen. Geschafft haben wir es dann tatsächlich nur bis zum Wooramel Roadhaus wo auch wieder ein kostenloser Parkplatz zur Verfügung stand.

19.07.2010 Die Fahrt mit dem Glasbodenboot .....

Allgemein — posted_by rainer60 @ 09:23
haben wir gut überstanden. Wer schon mal so eine Bootsfahrt mitgemacht hat, weiß aber auch, dass ein Unterwasserriff von oben durch Glas betrachtet nicht so spektakulär ist wie ein Filmbericht im Fernsehen oder ein Video- Dort wird mit großen Lichtquellen die Farbe der Fische und Korallen hervorgehoben. Diese Hilfsmittel haben diese Glasbodenschiffe nicht zur Verfügung und so ein Riff mit den Fischen erscheint dann auch auf den Fotos mehr grünlich trist. Aber immerhin es ist live. Über Exmouth sind wir dann wieder an den Hwy 1 gefahren und haben die Tagesetappe beim Minilya Roadhaus am gleichnamigen River auf einem kostenlosen 24h Parkplatz beendet. Wer günstig durch Australien reisen möchte, kann dieses ganz gut, wenn er sich seine Etappen nach diesen kostenlosen Parkplätzen zusammenstellt.

 


18.07.2010 Weiter geht es nach Exmouth, eine Stadt ......

Allgemein — posted_by rainer60 @ 09:21
auf einer Halbinsel. Der 24h Parkplatz hatte sich nach dem dunkel werden noch weiter gefüllt. Viele Australier fahren noch über das Dunkel werden hinaus. Wir Europäer sollten dieses vermeiden, weil wir meisten mit gemieteten Autos unterwegs sind und die Unfallgefahr durch herum hopsende Kängurus erheblich erhöht. Man sieht am nächsten Morgen doch schon etliche, die in der letzten Nacht am Straßenrand verendet sind. Auch tagsüber ist immer mit auf der Straße befindlichen Kühen und Pferden zu rechnen. 8:30h den Parkplatz verlassen, um 13h Exmouth erreicht. Einmal an einem Roadhaus aufgetankt. Der Caravanplatz in Exmouth, gegenüber dem Visitor Center hatte um diese Zeit schon keine Powerplätze mehr. Also sind wir 17 Km weiter zu Campingplatz am Leuchturm gefahren und haben bekommen was wir wollten. Der Platz liegt direkt am Meer, es sind nur wenige Schritte bis an den Strand an dem wir nach dem Essen noch etwas gegangen sind. Für Morgen früh haben wir um 9h eine Fahrt mit dem Glasbodenboot auf das Ningaloo Reef raus gebucht. Danach werden wir noch in Exmouth einkaufen und geht es auch schon weiter.

17.07.2010 Heute haben wir unseren Urlaub .....

Allgemein — posted_by rainer60 @ 09:18
unterbrochen. Wir haben um 8h das Roadhaus Pardoo verlassen und sind bis 15h nur auf dem Hwy gewesen und haben Kilometer gerissen. Wieviel es waren kann ich nicht sagen, es sei denn ich hätte bei Abfahrt auf den Kilometerzähler geschaut. Immer wenn ein Roadhaus erschien und die Tankuhr es verlangte habe ich nachgetankt. An der Landschaft konnte ich auch nicht erkennen ob wir voran gekommen sind. Das ist hier in Westaustralien immer schwer zu sagen wo man gerade ist, weil die Landschaft sich kaum verändert. Einen kleinen Verkehrsstau hatten wir nach Port Headland, wo wir unsren Salzstreuer aufgefüllt haben. Ein Schwertransport mit Überbreite, der nicht überholt werden konnte, hat zu diesem Verkehrsstau geführt. Es hatten sich von drei Strassen, die aufeinander trafen eine erhebliche Anzahl von Fahrzeugen angesammelt. Manche sind abgebogen und haben eine Ausweichroute über das Privatgelände eines Farmers genommen. Wer sich nicht auskennt so wie wir musste warten. Als der Schwertransport dann eine Ausweichstelle gefunden hatte, wurde der Stau auf allen Straßen nacheinander abgewickelt. Wie lange das wohl dauerte konnte ich nicht abschätzen weil ich Gas gab als wir vorbei kamen. So ein kilometerfressenden Trip wie heute, lässt einen ungefähr erahnen was ein Truckerfahrer eines Road Train wohl denken mag wenn er tagtäglich einen Trip von A nach B machen muss, um sein Brot zu verdienen. Obwohl ein Road Train oft schick aussieht ist die Arbeit mit ihm kein zuckerschlecken. Um 15h haben wir dann an der Straße einen 24h Parkplatz bezogen auf dem das Übernachten erlaubt ist und es eine Toilettenanlage gibt. Er liegt am Robe River von dem noch etwas da ist und ich uns einen Eimer Wasser geborgt habe. Nachdem wir uns was zu essen gemacht haben wird es auch langsam dunkel und wir können in die Koje klettern.

16.07.2010 Und an diesem Morgen doch ......

Allgemein — posted_by rainer60 @ 09:16
keine Saurierfußstapfen gefunden. Die Angaben in der Beschreibung waren mit Grad und Winkelangaben dann doch eher für Geologen gedacht, die entsprechende Messgeräte mitführen.Also dann Abmarsch in Richtung Port Hedland, ein Ort der überwiegend ein Wirtschaftsstandort an der Küste Westaustralien ist. Dort werden wir auf jedenfall einkaufen und das Visitor Center besuchen. Wir sind bis 16h zum Roadhaus Pardoo gekommen, wo wir uns auf den Caravan platz für eine Nacht eingemietet haben. Schnell ein paar Nudeln gekocht, ein Glas Fertigtomatensoße dazu und zum Nachtisch frischer Gurkensalat, fertig ist das Camping Menue. Nach dem Essen haben wir Reisebilanz gezogen und festgestellt wie viel Zeit uns noch bis zur Abreise bleibt und wie viel Kilometer noch bis Perth zurück zu legen sind. Mein lieber Schalli, wie die Zeit vergeht. Es bleiben uns nicht mehr viele Möglichkeiten etwas anzusehen. Wir haben uns entschieden, dass Nigaloo Reef zu besuchen, nach Monkey Meier zu den Delphinen zu fahren und die Pinnacels in der Nähe von Perth zu besuchen. Dann ist der schöne Traum Australien auch schon wieder vorbei und wir befinden und im Landeanflug auf Perth, wo das Auto zurückgegeben werden muss und der Koffer wieder ordentlich gepackt werden muss. Deshalb liebe Leute, die ihr auch mal diese Reise machen möchtet, geben wir Euch den Rat zerlegt unsere Reise in zwei Teile. Eine Hälfte von Broome nach Darwin mit den bergiegen National Parks. Die andere Hälfte mit der Küste von Broome nach Perth und den schönen Stränden. Wir meinen man hat dann insgesamt eine Entspanntere Reise mit genauso vielen Eindrücken

 


15.07.2010 Noch ein Tag in Broome .........

Allgemein — posted_by rainer60 @ 09:14
weils so schön ist. Heute nach dem Frühstück an die Rezeption des Campingplatzes nach Internet gefragt, 1$ die Stunde, man ist das billig. Schnell ne Stunde gebucht und den USB Stick raus. Ach ja, bevor ich vergesse es zu erzählen, einen USB Stick habe ich neu kaufen müssen, weil der alte verschwunden ist keiner weis wohin. Möglicherweise habe ich den irgendwo auf einer Internetstation stecken lassen, kann schon mal passieren! Man ist ja nicht mehr der Jüngste.Und für alle die es interessiert, es gibt von der Telefongesellschaft Telstra ein USTM Surfstick zu kaufen im Postoffice. Er kostet stramme 120.- $, dass war mir dann doch zu teuer, selbst wenn ich ihn über EBay weiterverkaufen könnte für alle die mal nach WA fahren. Nun, dieser Kasten an der Rezeption war so slowly, dass ich nach einer ¼ Std. noch immer nicht in meinem Briefkasten war. Wir haben es dann sein gelassen und sind erst einmal zur Krokodil Farm von Malcom Dougles 18 Km von Broome gefahren. Dort wurde uns dann alles und vieles über und Mit Krokodile vermittelt. Wir haben dort auch schöne Fotos machen können. Wer Malcom Dougles nicht kennt, dem sei gesagt, er hatte für ein paar Jahren in deutschen Fernsehen eine Sendung „Mit Malcom Dougles durch die Kimberleys“ die war sehr interessant. Danach sind wir in die City gefahren, wird sich schon irgendwo ein Internetcafe oder so etwas finden lassen. War dann auch so. Danach noch ein Happen essen, wir waren im Stadtteil Chinatown gelandet. Vielleicht etwas vom Chinamann? Und da war einer, linke Seite ein Internetcafe, aha sieh mal an, es gibt doch mehr Internetläden als man denkt und recht das Restaurant mit einem Zettel in der Tür „Order bitte im Internetladen“, wie jetzt, sollte ich ne Mail in das Restaurant schicken und sagen was ich essen möchte? Da waren wir als normale Touristen etwas überfordert und dann einfach zu Subway gelatscht, denn da bestellt man so wie in Deutschland auch. Also wer nicht so gut Englisch spricht, braucht hier in Down Under nicht verhungern! Nun hat Ute gerade gelesen, das Morgen früh die Saurierfußstapfen zu sehen sein könnten. Bevor wir nach Port Haedland aufbrechen, noch einmal zu Cape mit dem Leuchtturm. Und gute Nacht.

 


15.07.2010 Die geplanten Objekte doch nicht erreicht........

Allgemein — posted_by rainer60 @ 07:40

weil die Straßenverhältnisse sich nicht verändert haben. Also auf die Liste der nicht gesehende Objekte setzen und für die nächste Reise einplanen. Somit heute direkte Weiterfahrt nach Broome an die Küste von Westaustralien. Ca. 250 Km ist ein relativ kurzer Trip und war um 12:30 erreicht.

Visitorcenter aufgesucht, festgestellt das die meisten der Campingplätze ausgebucht sind und schnell zurück zum Broome Caravanpark an dem wir vor einer viertel Stunde vorbei gefahren sind. Es hat geklappt, einen Powerplatz für 2 Tage gebucht und mit Tisch und Stühle besetzt und dann wieder in die Stadt gefahren. Broome ist die größte Stadt in dieser Gegend, sogar mit internationalem Flughafen. Viele europäische Touristen fangen hier auch ihre Reise auf dem Savannaway rüber nach Cairns an. Ein letzter Reisewunsch von Ute, mal sehen wann der in Erfüllung geht? Ein Shopping-Center besucht, schön einen Happen gemuffelt, einen Elektroshop besucht um Preise abzugleichen, aber nicht zufriedenstellend. Es war noch Zeit um an die Küste zu fahren um ein paar Dinosaurier Fußabdrücke zu bestaunen. Fast an der Spitze einen Leuchtturm und ein ehemaliges Gouverneurshaus  gefunden. Dieses Haus war eine Rekonstruktion, denn von dem alten Gebäude stand nur der Schornstein. Auf dem Leuchtturm hatten Greifvögel auf der oberen Plattform einen Horst gebaut in dem die Jungen nach Futter piepten. Und die Saurierfußspuren entpuppten sich als nachgemacht in Zement gedrückt. Und erst beim nachlesen stellten wir fest, dass diese original Abdrücke nur zu sehen sein sollen, wenn extremes Niedrigwasser herrscht. Also für die meisten Touristen nicht sichtbar. Aber wir haben die Betonabdrücke im Foto festgehalten. Wenn ein Leser das Glück hat, die Originalen zu fotografieren, dann bitte dann bitte hier das Foto einstellen.

So nun zum Campingplatz zurück und Urlaub machen!


14.07.2010 Am naechsten Morgen dann noch.......

Allgemein — posted_by rainer60 @ 07:38

schnell eben  die Berichte mit dem Laptop auf eine anderes  WORD System umgepolt, wieder auf den Stick geladen und rein in den Internetcomputer. Alle Berichte rübergeschaufelt und tschüß  Fitzroy Crossing. An der Tankstelle noch einen Reservekanister mit 20 Ltr Diesel gefüllt. Reservekanister sind ja 2 mal 20 Ltr an Bord, so ist das ja nun nicht, aber man muss  auch  füllen. Ute hat darauf bestanden und der alte „Graue“ gehorcht und  hü! Nun Weiterfahrt Richtung Tunnel Creek und Windjana Georges. Nach ca. 40 Km die Einfahrt zu diesen beiden NP erreicht und siehe da „Road closes“. Mülleimerfahrer gefragt warum und wie lange, Erklärung wie lange, weiß nicht und Road total überschwemmt nicht befahrbar für alle Fahrzeuge. Ute in Gedanken laut: „aber es hat hier doch nicht geregnet“ „wo kommt denn das Wasser her“? Für alle die Australien noch nicht bereist haben, es muss nicht am Ort selbst regnen. Meisten hat es hundert oder zweihundert Kilometer weiter eine Wolkenbruch gegeben und das Wasser schießt durch die trocknen Flussbetten bis in weit entfernte Orte. Deshalb niemals in ausgetrockneten Flussbetten Camping machen, dass könnte lebensgefährlich werde. Damit ist die geplante Weitereise hier unterbrochen. Also fahren wir nach Derby, möglicherweise könnte das Wasser am nächsten Tag soweit wieder weg sein, dass der Weg wieder frei gegeben wird! Den kleinen Ort Derby muss man nicht zwingend anfahren es ist dort nichts Umwerfendes zu besichtigen. Aber aus unserer Sichtweise, war es eine Möglichkeit in der Nähe der Objekte unserer Begierde zu sein. Eine Nacht auf einem sehr großen fast vollen Campingplatz gestanden, aber sehr hübsch neben einem etwa 1000 Jahre alten Boab Baum.

  

13.07.2010 Ute hatte wieder mal recht......

Allgemein — posted_by rainer60 @ 07:33

die Tour von ca. 1 Std. war sehr angenehm und auch informativ weil die Schiffsführerin die ganze Fahrt über erklärende Infos gab. Wir haben viele schöne Bilder machen können, die wir Euch in unserem Album zur Verfügung stellen. Das Boot hatte kein Sonnendach, so das wir die ganze Fahrt unter sengender Sonne aushalten mussten. Aber mit Mütze und etwas Sonnencreme für die empfindliche Haut haben wir das ganze gut überstanden. Nach Ende der Fahrt stellten wir fest, dass es zur Weiterreise zu spät ist, weil es immer schon um 18h stockdunkel wird. Somit der Entschluss, wir bleiben noch eine Nacht. Nun könnten wir aber die Lodge ausprobieren die beim Dieselmangel gerettet hat. Also hin und einchecken, Powerplatz für eine Nacht auch nur 30$. Und qualitativ besser als der Caravanpark  Crossing Inn. Es gab hier ein Restaurant mit einer Kleiderordnung und eine Internetstation, also optimal. Wir haben 2 Plätze im Restaurant für 8h Reserviert und bis dahin mit dem Laptop und einem USB Stick die Berichte für diesen Blog vorbereitet. Um 19h sind wir wie gewünscht  gekleidet zum Restaurant aufgebrochen. Vorher haben wir noch für 2 Std. Internet gebucht, weil 2 Std. mit 10$ günstiger sind als einzelne kleinere Zeiten. E-Mails checken alles klar, dann Block aufrufen, Stick rein und los. Aber das System tolerierte nicht unsere WORD Version. Also Lokout und essen gehen. Es gab heute Seafoodbasket mit Salat und einen Weisswein. Very lecker! Ein gutes  Preis Leistungsverhältnis. Also merken,  Lodges sind nicht immer teurer als ein stinknormaler Campingplatz, aber meisten angenehmer. Nur das mit der Kleiderordnung, wird zwar groß angeschrieben, aber wenn dann einer in Flip Flops erscheint, macht das auch nichts. Die Australier nehmen sich eben selbst nicht  ernst!

 

12.07.2010 Mit dem letzten Tropfen Diesel nach Fitzroy Crossing......

Allgemein — posted_by rainer60 @ 02:40

und das kam so. Erster Ort nach dem Wiederauffahren auf den Great Northern Highway war Halls Creek, dort gab es ein Visitor Center. Diesen Ort sollte man bei einer Reise in gesamt Australien so oft wie möglich aufsuchen. Man bekommt hier nicht nur die meisten Fragen beantwortet, sondern wird auch mit sehr viel Material zu seinem nächsten Reiseziel ausgestattet. Dort haben wir uns auch mit frischen Informationen versorgt. Auf die Frage von Ute “willst du noch mal den Tank auffüllen“ habe ich großspurig gesagt „wir haben im NP nicht soviel verbraucht, es ist noch halb voll, dass wird bis Fitzroy Crossing reichen“! Und zu mir selbst sagte ich innerlich „hoffe ich jedenfalls“!  Also los, on the Road  again! Es war eine lange Strecke ohne etwas tolles zum sehen. Ich habe Ute gebeten doch mal hin und wieder ein Foto durch die Windschutzscheibe zu schießen, nun ist sie kaputt. Nein, quatsch! Ich will nur einmal zeigen, wer durch Australien auf Selbstfahrertour geht, muss Spaß am Autofahren haben. Oder sich mit seinem Partner ablösen können, sonst sind 3 bis 4 hundert Kilometer an einem Stück nicht so lustig  (siehe Bildalbum). Zwischendurch einen Blick auf die Tankanzeige und ab irgendwann war mir klar, dass wird eng bis zum Ziel. Und als dann bei noch Kilometer 150 vor dem Ziel die Tanksäule in der Tankanzeige anging, stellte ich mir die Frage, wie viel Reserve wird dieses  Auto haben? Und als ich dann Ute von unserer Lage berichtete, hat sie schlagartig aufgehört zu reden. Ich habe sie gefragt ob sie müde ist, nur eine schnodderige Antwort: „mir ist schlecht“! Aber wir hatten beide das gleiche gegessen. Als dann der Endstrich mit der Tanknadel sich deckte, hatte ich die letzten 10 Km vor mir. Jetzt ganz cool überlegen. Zehn Km bedeutet meistens bis Ortscentrum, Tankstellen liegen sehr häufig am Ortsein- und Ausgang, ich hatte also noch eine reelle Chance, wenn die Australier sich an dieses Prinzip halten. Dann ein Schild von einer Lodge und im vorbeifahren sieht Ute auf dem Einfahrtsschild eine Zapfsäule. Dass heißt hier gibt es lebenswichtigen Autosaft.  Abgebremst links ran, gewartet bis der nachfolgende Verkehr vorbei ist. Gewendet  Stück zurück und rein, gerettet.

 

10.07.2010 Ich habe festgestellt........

Allgemein — posted_by rainer60 @ 13:52

 dort wo ich Internetkontakt habe, gibt es aber keinen Kooperationsvertrag mit Vodafon. Denn in WA ist der Anbieter TELSTRA. Nun denn, dann muss ich eben alles von Broome über ein Internetcafe versuchen, oder mir einen Telstrastick besorgen, den ich dann in Deutschland wieder verkaufe.

8:45h Abfahrt aus  Wyndham……

Auch hier wurden wir von lauten Vögeln geweckt. Es gibt wohl nur laute Vögel in Australien!

Unser Tagesziel ist heute der Purnululu NP bei den Bungel Bungels und der Leser ahnt es schon. Auch hier keine Internetverbindung. So ist das nun mal, wenn ein Naturfreak von seinen Reisen berichten will! Aber es wird alles festgehalten und ins Reisebuch eingetragen, wenn auch mit Verzögerung, aber es kommt. Die Anfahrt 320 Km bis zum NP ohne besondere Vorkommnisse. In den Park hinein auf einer Gravelroad mit Tempo 50, ist hier vorgeschrieben, 53 Km bis zum Anmeldepunkt. Abstand zum  Vordermann halten wegen des Staubes, den man dann nicht schlucken muss und die Sicht ist dann auch besser. Direkt hinter dem Vordermann herfahren ist  wie bei  Nebel fahren.

Die Road hatte es in sich, so das  Ute nach 10 Km recht verschwitzt war und auch ihr Blutdruck etwas höher ausfiel. Dabei ist sie nicht gefahren! Und ich musste natürlich den Coolen raushängen lassen, dass erwartet man schließlich von uns Männern. Mir war aber genauso wie ihr! Denn ich fahre solche Strecken ja auch nicht jeden Tag. Ziel ohne Schaden erreicht und für zwei Tage eingecheckt. Dann noch mal 23 Km bis zum Campground. Die Gravelroad war 50% besser. Ist ja auch kein Wunder für 22$ pro Tag, kann man ja auch verlangen.  Guten Platz  gefunden und gut geschlafen. Am nächsten Tag die ersten drei Sehenswürdigkeiten angesehen. Dann den Campground gewechselt und am zweiten Tag noch zwei Sehenswürdigkeiten besucht. Dann wieder raus aus dem NP. Am Hwy links ab und weiter Richtung Fitzroy Crossing.


08.07.2010 Die lustige Begebenheit an der Grenze zu WA.........

Allgemein — posted_by rainer60 @ 13:51

Die heißt „Quarantine  Awar in West Australia“. Wer die Grenze nach WA überquert und über den Victoria Hwy kommt, wird unterwegs schon weit vorher von Großen Schildern darauf hingewiesen „Quarantine“ keine Dinge über die Grenze nach WA zu bringen (siehe Album). Unter anderem sind es Gemüse und Früchte, die aber jeder Camperfahrer zu Selbstversorgung dabei hat. Und auch ich habe beim Einkauf nicht daran gedacht, wie weit es bis zur Grenze nach WA ist und wie viel ich bis dahin essen möchte. Also von allem die größere Menge. Uns ist schon einmal bei einer Tour von Perth nach Sydney alles aus dem Wagen geholt worden. Und nach der Grenze geht man erst einmal wieder einkaufen. Das sollte mir diesmal nicht passieren. Also habe ich 5Km vor dem Checkpoint angehalten und die verbotenen Dinge in unseren Privatkoffer unter die Wäsche gelegt. Zwei  Zwiebeln habe ich im Schrank liegen lassen. Als Belohnung für den Sucher. Anfahrt an den Point, freundliche Staatsbedienstete überreicht mir die Information und bittet den Wagen kontrollieren zu dürfen. Ebenso freundlicher deutscher Staatsbürger sagt „yes please“ und schwupp ist sie im Auto verschwunden. Nach ein paar Augenblicken kommt sie lächelnd wieder hervor mit den beiden Zwiebeln und oh was für´n Pech mit dem Glas Honig. Nein, dieses liebliche Glas Honig dürfe nicht weiter unser Wegbegleiter sein! Denn Honig stand auch auf dem Zettel! Ich war nur von Obst und Gemüse ausgegangen. Also den Rest der Reise dann eben ohne Honig. Ich war nicht bereit  den  

selben Honig im nächsten Supermarkt nochmal zu kaufen für 6.50 $. Wer dieses nicht beachtet, kann schnell Ware im Wert von 20$ los werden. Ist vielleicht auch ein Trick um den Verkauf in WA anzukurbeln.  

  

07.07.2010 Der Zufahrtsweg zum.....

Allgemein — posted_by rainer60 @ 13:49

Gregory NP war durch Regen aufgeweicht und da es eine Gravelroad ist somit eine Riesensauerei. Nach 60 Km Matsch und Bodensenken haben wir  1,5 Std gebraucht um  den Campground Bullita zu erreichen,  es waren schon 7 Besucher vor Ort und auch der Ranger erschien um sich nach unserem Wohlbefinden zu erkundigen, dieser Service ist in NP´s  von Australien spitze. Er fragte wohin es weitergehen sollte, weil weiter in den Park geht nicht, er hat alle anderen Wege geschlossen. Aber wir wollten am nächsten Tag nach Timber Creek zurück und von dort  weiter nach Kununurra (ausgesprochen Kananarra). Die Nacht war ruhig und erquicklich, morgens wurden wir geweckt , als eine Schar weißer „Parkwächter“ Haubenkakadus das Camp inspizierten, laut krächsend. Ein kleines Frühstück vor dem Auto, denn das Wetter war etwas besser geworden, dann ein kleiner Walkabout zum Fluß oder was von ihm noch übrig war. Die meisten Flussbetten in Australien sind trocken und steinig, bis auf die Zeit wo richtig Wasser in ihnen ist. Mit richtig meine ich unvorstellbar viel Wasser. Aber kommt nur alle Jubeljahre mal vor. In diesem meist trocknen Flussbett haben wir dann den größten Steingarten der Welt gefunden, er muss nur noch von jemandem aufgeräumt werden. Das wird aber schwierig werden, viele handgroßen Steine sind aus Limestone, wer sie anfasst dem zerbröseln sie unter den Händen. Um 11h dann zurück in die Zivilisation. Der Weg war um einiges besser weil es aufgehört hatte zu regnen. Auf dem Rückweg entdeckten wir ein großes Warnschild, worauf vor Alkohol und Pornographie gewarnt wurde (siehe Bildalbum). Und wir haben uns gefragt was diese Gegenstände in dieser gottverlassenen Gegend zu suchen haben. Und wenn ich sie in diesem Gebiet bei mir habe und weitergebe, dann werden mir erhebliche Strafen angedroht. Aber dann kamen wir drauf! In diesem Gebiet kann man in Kontakt zu Ureinwohnern kommen und die betteln einen an, ihnen Alkohol und eben dieses ferkelige Material zu geben oder zu verkaufen und die Regierung möchte nicht, dass das in die Hände der Aborigines gelangt. Das ist der Grund. Auf dem Hwy dann ab nach Kununurra. Dort das Visitor Center aufgesucht, das mit dem i gekennzeichnet ist um neues Material für die nächste Strecke zu suchen. Die Uhren umgestellt weil Westaustralien eine um 1,5 Std andere Uhrzeit hat. 1,5 Std. zurück und abends später  dunkel. Wir haben erhebliche Schlafprobleme, denn wenn Du kein Power hast ist es um 17h schon stock dunkel. Aber um die Zeit kann ich noch nicht schlafen, lesen kann man nur batteriebedingt! Also im Visitor Center nach einen Campervanplatz gefragt, mit Power. Ja haben wir, aber ca 100 Km am Lake Argyle. Toll, nehmen wir und los, auch wenn wir Morgen die 100 wieder zurück fahren müssen. Was tut man nicht alles für Power! Dann nix wie hin. Campingplatz knüppeldicke voll  Auto an Auto, aber saubere Toiletten nur nicht Internetdienst, na toll! Und die Nacht sehr unruhig wegen der vielen Menschen, jeder mit seinen Befindlichkeiten.


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